Sascia Bailer

Kuratorin


Main focus: Care-Arbeit & Kuratieren

Websites/Blogs/Social Media Accounts: https://sasciabailer.wordpress.com

Languages: German, English, Spanish

City: Freiburg im Breisgau

Country: Germany

Topics: care

Services: Talk, Moderation, Workshop management, Consulting, Interview

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Personal note:

Ich spreche über
- gesellschaftliche Relevanz von Care-Arbeit / Sorgearbeit aus wissenschaftlich-theoretischer Sicht, aber auch aus der Sicht einer Alleinerziehenden, welches ich als eine politische Haltung betrachte
- feministische Kunst und kuratorische Praxis (Schwerpunkt "soziale Praxis")
- feministische Bewegungen in Kunst und Aktivismus (Wages for Housework; Lohn für Hausarbeit Bewegung)
- Kuratieren als kritische Praxis des Sorgetragens für künstlerische und soziale Prozesse
- Theoretische und praktische Formate zu Kuratieren

Ich bin offen für verschiedene Formate:
- Vorträge
- Workshops
- Seminare (wissenschaftlich als auch praxisbezogen)
- Konzept-Entwicklung für Veranstaltungsreihen
- Austellungsvorhaben
- Textbeiträge
- Beratungen für Kultureinrichtungen inwiefern ihr Programm konzeptionell die Bedürfnisse von Sorgetragenden (Eltern und pflegende Angehörige) mitdenken kann

Bio:

Sascia Bailer (Breisach am Rhein, *1988) arbeitet als Kuratorin an der Schnittstelle von öffentlichem Raum, zeitgenössischer Kunst und sozialer Gerechtigkeit. Nach ihrem Bachelor in Kulturmanagement an der Zeppelin Universität, absolvierte sie ihren Master im Bereich Stadtforschung an der Parsons School of Design in New York. Dort kuratierte sie die Ausstellung “URGENCIA TERRITORIAL” (im Sheila Johnson Design Center), welche sich mit Interventionen im öffentlichen Raum in Ecuador beschäftigte.

2019-2020 war sie Künstlerische Leiterin des M.1 Hohenlockstedt der Arthur Boskamp-Stiftung, wo sie ihren kuratorischen Fokus auf das Thema Care legte. Neben ihrer Mitarbeit in verschiedenen Kunst- und Kultureinrichtungen im In- und Ausland (MoMA PS1, Haus der Kulturen der Welt, Vera List Center, Theater Freiburg), assistierte sie auch für diverse Künstler*innen und Kurator*innen (Christoph Schäfer/Margit Czenki, Daniel Beerstecher, Gavin Kroeber). Aktuell promoviert sie an der Zürcher Hochschule der Künste und der University of Reading in einem praxis-bezogenen kuratorischen Programm, wo sie sich ebenfalls mit Care beschäftigt.

Ihre wissenschaftliche und kulturschaffende Arbeit wurde mehrfach durch Preise ausgezeichnet und in Form von Stipendien unterstützt, u.a. durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, das „Provost Scholarship“ an der Parsons School of Design, und die Promotionsförderung des englischen „Arts & Humanities Research Council“. 2014-2016 war sie „Student Fellow for Art and Social Justice“ am Vera List Centers for Art and Politics in New York.

Examples of previous talks / appearances:

Inhaltliche Einführung zu dem kuratorischen Projekt #CARING am Haus der Kulturen der Welt

Auf einem vielschichtigen Verständnis von Care aufbauend, das weit über die intime Ebene zwischenmenschlicher Beziehungen hinausreicht , bringt #4 Caring Künstler*innen, Architekt*innen, Historiker*innen, Geograf*innen und politische Aktivist*innen zusammen, um ihre Handlungs- und Denkansätze zu Care zu teilen. Wenn also die Aufmerksamkeit vom „Was“ auf das „Wie“ verlagert wird, dann stellt sich die Frage: Wie lässt sich Sorge gemeinsam tragen und organisieren? Und wie lässt sich dies auf verantwortliche Weise tun?

Die 4. Ausgabe der New Alphabet School in Zusammenarbeit mit der M.1 Arthur Boskamp-Stiftung wurde zu einer vielstimmigen und interdisziplinären Veranstaltung, die mit schriftlichen, virtuellen und hybriden Formaten innerhalb des Lockdowns experimentierte: mit einem öffentlichen Programm in Form eines Livestreams am 12. Juni, Film-Screenings, Performances und Workshops am 13. und 14. Juni, sowie mit künstlerischen, aktivistischen und wissenschaftlichen Beiträgen auf dem New Alphabet School Blog.

Co-kuratiert von Sascia Bailer, Gilly Karjesvky und Rosario Talevi

This talk is in: English