Lisa Bendiek

political educator and queer mother


Main focus: Rainbow families as utopia

Languages: German, English, French

City: Leipzig

Country: Germany

Topics: utopias, queer feminism, motherhood, care-work

Services: Talk, Moderation, Workshop management

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Personal note:

I honestly thought I had understood patriarchy.

Bio:

Lisa Bendiek studied anthropology, psychology and gender studies in Hamburg, Halle (Saale) and Paris. As a political educator, facilitator and author, she is intensively involved with rhetoric and anti-discrimination. She has lived in Saxony since 2016. Her current work focuses on argumentation trainings against right-wing populism, rhetoric trainings for FLINTA* (women, lesbians, inter-, non-binary, trans* and agender persons) as well as theory and practice of queer families. Lisa enjoys playing the ukulele and collecting rainbow-coloured objects.

Examples of previous talks / appearances:

„Der neue Vater ist eine Lesbe – was Hetero-Eltern von queeren Familien lernen können“

Feministischer Streik Leipzig (online), März 2021
Seit Jahrzehnten kritisieren Feminist*innen die ungerechte Verteilung reproduktiver Arbeit in heterosexuellen Kleinfamilien. Seit Jahrzehnten ändert sich daran wenig.
Doch seit Jahrzehnten gibt es auch tausende Familien, die alternative Modelle leben. Eine queere Mutter erklärt auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse und persönlicher Erfahrung, was Regenbogenfamilien anders – nämlich besser – machen als der heterosexuelle Durchschnitt. Die meisten queeren Strategien lassen sich auch für Hetero-Konstellationen adaptieren.
Heter@s, nehmt euch ein Beispiel an uns! Sonst bleibt emanzipatorische Elternschaft noch ein paar weitere Jahrzehnte lang das Geheimwissen queerer Familien.

This talk is in: German
„Ich meine das nicht rassistisch, aber... Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus“

Institut für Ethnologie, Universität Hamburg, Mai 2019
Der gesellschaftliche Rechtsruck in Deutschland ist unübersehbar. Er spiegelt sich u.a. in Wahlergebnissen, Gesetzesänderungen und Medienberichten. Sowohl in öffentlichen Debatten als auch in persönlichen Gesprächen über Migration, Kultur und Geschlechterverhältnisse wird der Ton schärfer. Wie können wir auf rechtspopulistische Aussagen reagieren? Und welche Rolle spielt ethnologisches Fachwissen dabei?
In diesem eintägigen Seminar suchen wir Wege, dem aktuellen Rechtsruck entschlossen entgegen zu treten. Wir beschäftigen uns mit verbreiteten rechtspopulistischen Parolen sowie mit Strategien des Umgangs damit. Gemeinsam nehmen wir rechte Argumentationsmuster auseinander und formulieren Gegenargumente. In praktischen Übungen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene argumentative Strategien auszuprobieren und herauszufinden, welche davon im eigenen Alltag weiterhelfen.

This talk is in: German