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Emily Laquer

Emily Laquer
presse

My topics:

usa protest g20

My languages:

German English

My country:

Germany

Examples of previous talks / appearances:

Taz-Streitgespräch: „Den Feminismus aufmischen - Feminismus zwischen Neoliberalismus und Radikalität"

Podcast zur Frauenbewegung ab 1968: „Den Feminismus aufmischen“

Beyoncé und Dior machen Werbung damit, selbst Ivanka Trump nennt sich Feministin. Wie viel Mainstream verträgt der Feminismus? Oder braucht er ihn sogar?

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Rede zu Ehren Dorothee Sölle: "Zivil und Ungehorsam". 50 Jahre politisches Nachtgebet.

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Podiumsdiskussion: 50 Jahre 68: Was bleibt vom Aufbruch?

Ein Blick auf Befreiung, neoliberale Integration und den Kampf gegen Rollback

Wir sind die Erb*innen von 1968: Aber was macht dieses Erbe aus? Der funkelnde Raum des Politischen, die Kultur des Aufbegehrens, der Internationalisums. Das sind heute noch wesentliche Bestandteile unserer kollektiven Erinnerung. Sie prägen unseren Aktivismus und unsere Strategien. Doch ein Blick zurück muss auch die Fehler jener Zeit reflektieren und unser Erbe in der Gegenwart historisch einordnen.

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Moderation: Reisebericht aus Rojava. Zwischen Aggression und Selbstverwaltung

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Black Lives Matter! Polizeigewalt, Gefängnisindustrie und institutioneller Rassismus in den USA

Bildervortrag.

Nachdem der unbewaffnete, schwarze Teenager Mike Brown in Ferguson, Missouri im August 2014 von einem weißen Polizisten erschossen wurde, folgten massive Proteste, die sich schnell über die ganze USA ausbreiteten und noch immer anhalten. Kampagnen wie Black Lives Matter machen seitdem mit spektakulären Aktionen auf institutionellen Rassismus aufmerksam. Eine Reise in die größte Gefängnisnation der Welt, in der im Namen der inneren Sicherheit alle 8 Stunden ein tödlicher Polizeischuss fällt. Der Bildervortrag von Emily Laquer, ehemals Mitglied von Berkeley Copwatch, beleuchtet Zusammenhänge der US-amerikanischen Justiz, sucht nach historischen und politischen Gründen für staatlichen Rassismus und zeigt Bilder einer dynamischen antirassistischen Bewegung.

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10 Years of Crisis - 1 Year of Trump

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Januar 2018

An exchange of voices from the American and German Left
Featuring:
- Amanda Armstrong, Women's Strike, Viewpoint Magazine
- Katy Fox-Hoddess, trade union activist, Viewpoint Magazine
- Magally “Maga” Miranda Alcaza, Women's Strike, Viewpoint Magazine
- R.L. Stephens, Democratic Socialists of America
- Emily Laquer, Interventionistische Linke
- Daniel Gutierrez, Solidarity City Berlin

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G20 Proteste als grundrechtsfreier Raum?

Nach dem Ende der teilweise gewaltsam verlaufenen Demonstrationen gegen den G20-Gipfel setzt sich der Konflikt in der politischen Diskussion fort. Konservative und sozialdemokratische Politiker*innen überschlugen sich in den ersten Tagen nach den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg in einem Forderungswettbewerb um politische Maßnahmen - von Abriss der Roten Flora über neue Datenbanken bis hin zu Fußfesseln. Die dringend notwendige öffentliche Aufarbeitung der Erfahrungsberichte über massenhaftes polizeiliches Fehlverhalten und hundertfachen schweren Verletzungen von Demonstrierenden verstummt im Rufen nach der "Härte des Rechtsstaats". Aber auch die Wahrnehmung sozialkritischer, ökologischer und feministischer Anliegen des Protestes gegen Trump, Macron und Merkel wurden in den Hintergrund verbannt. Für die deutsche Innenpolitik gilt auch im Wahljahr 2017: Wer die Klaviatur der Angst am Lautesten spielt, dominiert die Debatte. Gleichzeitig wird das Recht zum Anprangern von Polizeigewalt von einer Distanzierung von linker Straßengewalt abhängig gemacht. Viele fordern eine bestimmte Art von Identitfizierung der Bevölkerung mit "unserer Polizei" ein, die nachdenkliche Fragen nach dem Verhältnis von Staat und Bürger aufwirft.

Ein Monat nach den Protesten gegen den G20-Gipfel, an denen auch viele Berlinerinnen und Berliner teilgenommen haben, hat sich der erste Pulverdampf gelegt: Wir möchten mit den beteiligten Akteur*innen der G20-Proteste eine politische Bilanz ziehen: Wo und wie wurden demokratische Freiheiten von Protestierenden, Journalist*innen, Anwohner*innen und Sanitäter*innen beschnitten? Wurde in Hamburg ein Szenario der Aufstandsbekämpfung geprobt? Fühlten sich einige Polizist*innen in Hamburg in einem regelfreien Raum des Ausnahmezustandes? Was sagt Hamburg über die Entwicklung politischer Kommunikation der Polizei in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Snapchat? Welche Schlussfolgerungen lassen sich für die innenpolitische Arbeit von Parteien, Abgeordneten und Landesregierungen ziehen, welche die bürgerrechtliche Perspektive noch im Blick haben wollen? Und was können gesetzliche Maßnahmen wie eine unabhängige Polizeibeauftragte oder ein grundrechtsfreundliches Berliner Versammlungsgesetz leisten?

Gäste: Chris Grodotzki, freier Spiegel Online-Journalist (BKA-Liste) Emily Laquer, Sprecherin Interventionistische Linke Christian Löffelmacher, Anwaltlicher Notdienst (Grundrechte Komitee) Christiane Schneider, Innenpolitische Sprecherin Hamburger Linksfraktion Moderation: Robert Meyer, Onlineredakteur Neues Deutschland

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