Dr. Muriel Cathérine Wenzel

Research Assistant


Main focus: Local Journalism, EU, MUN

Websites/Blogs/Social Media Accounts: https://www.hs-fulda.de/en/departments/social-cultural-sciences/fulda-graduate-centre-of-social-sciences/members/phd-students/muriel-catherine-pluschke

Social Media:

Languages: German, English, French

City: Bogen

State: Bavaria

Country: Germany

Topics: model united nations

Services: Talk, Moderation, Workshop management, Consulting, Coaching, Interview

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Examples of previous talks / appearances:

Gesprächsstoff Episode 53 | Europa besser verstehen: Warum gerade lokale Medien für die EU so wichtig sind

Die EU ist gefühlt sehr weit weg. In vielen Lokalredaktionen gilt sie sogar als Auflagenkiller. Doch für die EU-Berichterstattung spielen gerade Lokalzeitungen eine herausragende Rolle. Nicht nur, weil sie in ihrer Gesamtheit noch immer mit Abstand die größte Reichweite verzeichnen. Sie sind auch nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern.

Abstrakte und schwer nachvollziehbare EU-Themen können sie in einen lokalen Kontext setzen und direkt mit dem täglichen Leben der Menschen vor Ort verknüpften. So können sie helfen, EU-Politik greifbar, verständlich und relevant zu machen und Bürgerinnen und Bürger viel stärker an europäischer Politik zu beteiligen.

Wie berichten Lokalzeitungen über EU-Themen? Wie finden sie ihre Themen? Und wie können Journalistinnen und Journalisten, EU-Abgeordnete und -Kommunikatoren dazu beitragen, Europa verständlicher zu machen? Muriel Pluschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, hat diese Fragen in ihrer Dissertation untersucht. Verteidigt hat sie die Arbeit im Januar. Die Publikation steht noch aus.

Zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, und warum sie mit EU-Kritikern sprechen will, erzählt sie Gesprächsstoff-Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Episode.

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Top-down und bottom-up Dynamiken europäischer Öffentlichkeit im Lokalen

In diesem Open-Access-Buch wird analysiert, wie Politiker*innen, insbesondere Mitglieder des Europäischen Parlaments, als Top-down-Akteure sowie zivile Akteure als Bottom-up-Akteure auf die Lokaljournalist*innen und deren Berichterstattung über die Europäische Union (EU) in Lokalzeitungen einwirken sowie die Politisierung der EU und die Europäisierung in den EU-Mitgliedstaaten beeinflussen. Lokale Tageszeitungen rücken nur selten in den Fokus der Forschung zur europäischen Öffentlichkeit. Sie sind aber gerade aufgrund ihrer wichtigen Funktionen auf der lokalen Ebene nicht zu vernachlässigen und können zur Politisierung der EU beitragen, indem sie eine Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Akteuren aus Politik, den Massenmedien und der Zivilgesellschaft, deren Strategien und Aktivitäten sowie der Berichterstattung im Medium selbst übernehmen. Mithilfe von 34 Interviews mit Journalist*innen, EU-Korrespondent*innen, Mitgliedern des Europäischen Parlaments und deren Mitarbeitenden, Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und von EDICs, einer qualitativen Inhaltsanalyse lokaler Tageszeitungen sowie eines Vergleichs der drei Fallstaaten Deutschland, Österreich und Frankreich kann festgestellt werden, wie durch diese Dynamiken lokale Öffentlichkeit entsteht, abgebildet und europäisiert wird.

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