Lola Anders

Sexarbeiterin, Aktivistin und Trans*


Main focus: Sexarbeit und Queerfeminismus

Websites/Blogs/Social Media Accounts: https://lola-anders.com
https://www.berufsverband-sexarbeit.de

Social Media:

Languages: German

City: Heidelberg

State: Baden-Wuerttemberg

Country: Germany

Topics: prostitution, lsbtiaq+

Services: Talk, Workshop management, Interview

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Personal note:

Ich halte Vorträge und Workshops zu den Themen Sexarbeit und Trans* Themen (Gesundheit, Rechte, Leben) und gebe gerne Einblicke in die Arbeit und das Leben als trans* Sexarbeiterin die oft als einzige deutsche in Laufhäusern und Wohnungsbordellen arbeitet.
Außerdem spreche ich auch gerne über lesbische Sichtbarkeit und das Problem vom Reden über Sex in der Gesellschaft und besonders von Männern.

Bio:

- Ausbildung zur Technischen Kommunikation Assistentin
- Ausbildung Multmediaproducerin
- Lange Jahre in der IT tätig.
- Mitglied im Team eines der größten Lesben + FINTA* Festivals Deutschlands (OPEN DYKES)
- Mitglied des Vorstandes - Berufsverband erotische- und sexuelle Dienstleistungen e.V. sowie Queer Space Heidelberg e.V.
- seit 2023 in der Sexarbeit tätig

Examples of previous talks / appearances:

S3X Content! zwischen liberaler Gesellschaft, US-Moral und Jugendschutz

Sexarbeit und Pornografie sind gesellschaftspolitisch umkämpfte Themen. Während manche Sexarbeiterinnen vor sich selbst „retten“ wollen, fordern andere ein „sauberes“ Internet ohne Erwachsenen-Inhalte. Eine weitere Fraktion setzt sich für Ausweispflicht im Netz ein.

Die Produktion erotischer Inhalte hat sich verändert: Dank des Internets gibt es eine neue Form der Selbstermächtigung bei der Erstellung und Verbreitung von Inhalten – große Studios und der männliche Blick verlieren an Einfluss.

Doch die Realität bleibt ernüchternd. Social-Media-Plattformen mit prüden, US-geprägten Richtlinien bestrafen Inhalte zur Sexarbeit mit Shadowbans und Löschungen. Auch freie Plattformen wie das Fediverse stehen sexpositiven Instanzen oft feindlich gegenüber. Hinzu kommt, dass moralische Werte, die Investoren diverser Bezahldienstleister einbringen, dafür sorgen, dass Sexarbeitende von wesentlicher Infrastruktur ausgeschlossen und auf wenige Plattformen beschränkt werden.

Im Vortrag soll die Perspektive einer Huren und Contentcreator*innen gezeigt werden, und einladen, Filterregeln und Moral im digitalen Raum kritisch zu hinterfragen.

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Podiumsteilnehmerin zum Abschluss Austellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“ in Mannheim

Vortrag und eine Diskussion zur Situation queerer Menschen und Bewegungen in Mannheim statt. Dr. Christian Könne gibt einen Überblick zur queeren Geschichte Mannheims, gefolgt von einer Diskussion mit Mitgliedern der Community.

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EINE STUNDE EIN THEMA | Trans* sein in der Sexarbeit

Trans* sein in der Sexarbeit ist einerseits von Klischees geprägt, andererseits von verletzender bis hinzu diskriminierender Unwissenheit Anderen. Und zwar nicht nur von nicht-Sexarbeiter*innen, sondern auch innerhalb der Sexarbeiter*innen bzw. Sexarbeiter*innen unterstützenden Community. Aber was bedeutet es eigentlich konkret im (Arbeits-)Alltag für Trans* Sexarbeiter*innen Trans* zu sein, und in der Sexarbeit tätig? Beeinflusst ihr Trans* sein ihre Arbeit als Sexarbeiter*in, und wenn ja wie? Was sind ihre Erfahrungen als Trans* Personen in Anlaufstellen für Sexarbeiter*innen und unter anderen Sexarbeiter*innen wie z.B. Fachberatungsstellen, gesundheitliche Beratung, Anmeldung, Peer to Peer Beratung, und der eigenen Sexarbeiter*innen Community? Und was bräuchte es um diese Erfahrungen zu verbessern und Trans* Personen mehr auf dem Schirm zu haben als Teil der Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind.

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