Vera Beiderbeck


Main focus: genderdiversität

Languages: German

State: Lower Saxony

Country: Germany

Topics: neurodiversity, self care, mental health awareness, trans/non binary, queerness

Services: Talk, Workshop management, Consulting, Coaching, Interview

  Willing to travel for an event.

  Willing to talk for nonprofit.

Examples of previous talks / appearances:

Fachtag Diversität / Inklusion: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Schule und Jugendarbeit

WS3. Coming-out begleiten: Vera Beiderbeck (tra*BS)
Das Coming-out bezieht sich auf den Prozess, in dem eine Person ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität öffentlich macht bzw. sich nicht mehr verstecken möchte. In diesem Workshop soll es darum gehen, wie es gelingt Schüler:innen im Coming-out Prozess zu begleiten. Welche Unterstützung benötigen die Schüler:innen, um mit den möglichen Herausforderungen und Schwierigkeiten umzugehen?

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Interview 'Wie queere Menschen in Braunschweig Diskriminierung erleben' in der Braunschweiger Zeitung

Anfeindungen in der Öffentlichkeit, fehlende Toleranz - Angehörige der queeren Community erzählen von ihren Erfahrungen.

"Vera Beiderbeck hat als Transfrau so ihre Erfahrungen damit gemacht. Als Beispiel nennt sie das Abstammungsrecht, das derzeit nur Einträge für Mutter und Vater als Eltern vorsieht. Bekommt ein lesbisches Paar ein Kind durch eine Samenspende, hat die zweite Mutter, die das Kind nicht geboren hat, nur die Möglichkeit, das Kind zu adoptieren; ein Verfahren, das viele Paare als belastend und diskriminierend empfinden – haben sich doch beide für eine gemeinsame Familie entschieden, genau wie heterosexuelle Paare.

Parallel dazu steht in der Geburtsurkunde von Vera Beiderbecks Kindern noch ihr alter Name – ihr sogenannter Deadname – „das wurmt mich“, sagt sie. „Immer wenn ich diese Dokumente vorlegen muss, ist das unangenehm für mich.“ Eine Möglichkeit, die Eintragung zu ändern, gebe es nicht. Auch, dass es kaum genderfreie Toiletten gibt, hält Beiderbeck für problematisch. Warum, erklärt Mareike Walther an ihrem eigenen Beispiel. „Wenn man äußerlich nicht ins Schema passt, was sich die Menschen unter einem Geschlecht vorstellen, läuft man Gefahr, auf der Toilette angesprochen oder angepöbelt zu werden. Das fühlt sich unangenehm und bedrohlich an.“
(BZ, 31.08.2023)

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Pflege unter dem Regenbogen - Wie eine LSBTIQ*-sensible Pflege gelingen kann

Wie eine LSBTIQ*-sensible Pflege gelingen kann & Vorstellung Qualitätssiegel: Lebensort Vielfalt® Kristin Marquart, Schwulenberatung Berlin

Moderiertes Podiumsgespräch mit Kristin Marquart (Gesundheitspädagogin und Master of Public Health, Schwulenberatung Berlin), Vera Beiderbeck (Krankenschwester und Trans*Beraterin), Marco Rach (freiberuflicher Krankenpfleger, Case Manager, Inhaber der hbe Dienstleistungen UG), Katharina Brandt (Gesundheit- und Krankenpflegerin, Leitung der Wohn- Pflegegemeinschaften, ambet e.V.)

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Interview 'Auch in der Pflege werden queere Menschen ausgegrenzt' in der Braunschweiger Zeitung

Als Vera Beiderbeck vor einigen Jahren im Krankenhaus behandelt werden musste, wurde sie in ein Einzelzimmer gesteckt. Nicht, weil sie sich die Ruhe gewünscht hätte, sagt sie. „Sie wussten offenbar nicht, wo sie mich sonst unterbringen sollten.“ Für den Verein für sexuelle Emanzipation in Braunschweig leitet sie seit Juli die Trans*Beratungsstelle für die Region – und auch da könnte das Thema „queersensible Pflege“ künftig eine größere Rolle spielen. Denn längst weiß die 52-Jährige, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein dasteht.

Ausgrenzung statt Teilhabe? Jahrelang hat Vera Beiderbeck selbst als Pflegekraft gearbeitet in der Psychosomatik. Als sie sich 2018 outete, dass sie als Frau leben möchte, war sie zunächst unendlich erleichtert: Endlich können andere sie erleben, wie sie wirklich ist. Endlich muss sie sich nicht mehr verstecken. Doch immer wieder erfährt sie, wie unsicher Menschen im Umgang mit ihr sind. Das Beispiel aus dem Krankenhaus unterstreicht das. Ein Einzelzimmer in der Klinik zu bekommen, auch wenn man keines gebucht hat – das hat auf den ersten Blick zwar Vorteile. „Aber allein das Gefühl, anders behandelt zu werden, kann verletzend sein“, sagt sie.
(BZ, 12.08.2023)

Interview 'Start für Beratung von trans Menschen in Braunschweig' in der Braunschweiger Zeitung

Hintergrundgespräch zur Eröffnung der Trans*Beratung Region Braunschweig

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