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Theresa Lankes

Theresa Lankes
CSR mit Fokus Menschenrechte
Meine Biografie:

Wie können Menschen in Unternehmen und privat handeln, so dass Unternehmen Menschenrechte im Tagesgeschäft berücksichtigt werden? Diese Frage beschäftigt mich nebenberuflich in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen sowie auf dem Blog Bizolutioners.wordpress.com.

Ich bin Wirtschaftsjuristin für Corporate Social Responsibility (CSR) mit Fokus auf Menschenrechte. An Corporate Social Responsibility fasziniert mich das Spannungsfeld, in dem sich Unternehmen zwischen Profit und Menschenrechten befinden. Ich habe im Vereinigten Königreich studiert, wie Unternehmensmanagement Menschenrechte berücksichtigen kann. Zurück in Deutschland habe ich beim Dachverband des Fairen Handels die Kampagne für menschenrechtliche Unternehmensverantwortung "Mensch.Macht.Handel.Fair" 2015/2016 umgesetzt.

Wie kann Nachhaltigkeit in Geschäftsbeziehungen, aber auch zwischen Privatpersonen besser kommuniziert werden? Diese Frage verfolgt mich 2018 am hartnäckigsten. Wenn Sie Lust auf einen Vortrag, eine Podiumsdiskussion oder einen Workshop zu dem Thema soziale Nachhaltigkeit, Unternehmensverantwortung und/oder Menschenrechte haben, erreichen Sie mich am besten unter TLankes[at]2019.temporarily.de.

Meine Vorträge / Referenzen:

Der Fall KiK – und wie Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden können

This talk is available in both German and English. English readers, please scroll down.

Der Textildiscounter KiK ließ in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan produzieren. Dort wurden am 11. September 2012 durch einen Brand 258 Arbeiter*innen getötet und mindestens 32 verletzt. Vier Betroffene klagen seit 2015 vor dem Landgericht Dortmund auf Schadenersatz.

Was ist der aktuelle Stand im Fall KiK? Welche Meilensteine bedeutet der Fall für die Verantwortung von Unternehmen im Bezug auf Menschenrechte?

Wie können Privatpersonen dazu beitragen, dass Unternehmen mehr Verantwortung für Menschenrechte übernehmen? Welche Handlungen sind sinnvoll und stressarm? Was hilft den CSR-Managern, Rechtsanwältinnen und Organisationen, die sich für Unternehmensverantwortung in Deutschland einsetzen?

„Erfrischend. Ich dachte, ich würde voller Zorn aus dem Abend herausgehen und jetzt fühle ich mich optimistisch.“ – Bewertung einer Zuhörerin beim Weltladen Bonn

Vortrag gehalten in der Lüner Initiative gegen Globale Armut und beim Weltladen Bonn im Juni und August 2018
Zielgruppen: interessierte Öffentlichkeit, Aktivisten und jede_r* Mensch, der gerne Kleidung trägt

The court case against KiK - and how companies can be held accountable

Textile discounter KiK had its textiles produced at Ali Enterprises, a factory in Pakistan. There, a fire killed 258 workers and left at least 32 injured on 11 September 2012. Four affected parties have been suing the company at the District Court of Dortmund for damages since 2015.

What is the current state of play in the KiK case? What milestones does the case represent for corporate responsibility with regard to human rights?

How can private individuals help companies take more responsibility for human rights? Which actions are meaningful and stress-free?

Talk at the Lüner Initiative gegen Globale Armut and at Weltladen Bonn in June and August 2018
Target group: interested public, activists and anyone who likes to wear clothes

„Refreshing. I expected to leave after the talk full of anger and now I feel optimistic". - An audience member's rating at Weltladen Bonn




Was der Fall KiK über Unternehmensrecht und Menschenrechte verrät

This talk is available in German and English. English readers, please scroll down.

Der Textildiscounter KiK ließ in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan produzieren. Dort wurden am 11. September 2012 durch einen Brand 258 Arbeiter*innen getötet und mindestens 32 verletzt. Vier Betroffene klagen seit 2015 vor dem Landgericht Dortmund auf Schadenersatz.

Ausgehend von dem Fall KiK erläutert die Referentin, warum deutsche Unternehmen bisher kaum dafür haftbar gemacht werden können, wenn ihre Auslandsgeschäfte Menschen schädigen. Im Zentrum steht die Frage: Was sind eigentlich multinationale Unternehmen? Warum können sie in Deutschland aktuell kaum zur Verantwortung gezogen werden?

Auf der Suche nach Antworten lernen wir die Trennung zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften, verschiedene Haftungsregelungen und das Ungleichgewicht zwischen Unternehmensrecht und Menschenrechtsschutz kennen.

Vortrag im Weltladen Bonn vom 25.09.2017
Feedback vom Weltladen Bonn: „Theresa hat den Vortrag sehr interaktiv gestaltet und die angeregten Fragen anschaulich beantwortet. Besonders die juristischen Detailfragen konnte sie gut erklärten."

Zielgruppe: Fair-Handels-Aktive, interessierte Öffentlichkeit
Publikum aus beiden Zielgruppen, circa 30 Personen

What the court case against KiK reveals about company law and human rights

Textile discounter KiK had its textiles produced at Ali Enterprises, a factory in Pakistan. There, a fire killed 258 workers and left at least 32 injured on 11 September 2012. Four affected parties have been suing the company at the District Court of Dortmund for damages since 2015.

Based on the KiK case, the speaker explains why German companies can hardly be held liable if their foreign business damages people. The central question is: What are multinational companies? Why can they hardly be held accountable in Germany at present?
Searching for answers we learn about the separation between parent companies and subsidiaries, various liability regulations and the imbalance between company law and human rights protection.

Talk at Weltladen Bonn on 25.09.2017
Feedback from Weltladen Bonn: „The talk with Theresa was very interactive provoking many questions. She was particularly good at explaining the detailed legal questions".

Target group: Fair trade activists, interested public
Audience based on both target groups, approx. 30 people