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Theresa Lankes

Kommunikation & Berufseinstieg
Meine Webseite/Blog:

bizolutioners.wordpress.com

Meine Themen:

csr-netzwerk greening der berufe nachhaltigkeitsberufe csr corporate social responsibility berufseinstieg nachhaltigkeit soziale nachhaltigkeit sustainability

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch Französisch Spanisch

Meine Stadt:

Berlin und Oldenburg

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Wie können wir uns selbst und die Dinge, die für unser Herz wichtig sind, anderen erklären? Wie kann ich eine Karriere im Bereich Nachhaltigkeit aufbauen?

Diese beiden Fragen sind meine ständigen Begleiter. Ich bin Wirtschaftsjuristin mit Spezialisierung auf Corporate Social Responsibility (CSR) mit besonderem Schwerpunkt auf Menschenrechten. Mein Verständnis des Themas ist Teil dieses Leserbriefs an das deutsche Nachhaltigkeitsmagazin Forum Nachhaltig Wirtschaften: https://bit.ly/CSRistgenug

Was ist unternehmerische Verantwortung für Menschenrechte? Ich habe diese Frage und das Gerichtsverfahren gegen das deutsche Textilunternehmen KiK 2016 - 2019 in Vorträgen erläutert. Als ich 2019 als CSR-Managerin für ein deutsches Unternehmen tätig wurde, verlagerte sich der Schwerpunkt meiner Nebenbeschäftigung. Ich pflege nun diese drei Themen:

(1) Organisation von CSR-Netzwerkveranstaltungen
Mitte Oktober 2019 bin ich Gastgeberin von zwei Abendessen zu den Themen CSR/Social Enterprises/Nachhaltige Unternehmen sowie Unternehmensverantwortung für Menschenrechte in Berlin. Die Veranstaltungen sind mit Absicht informell. Schreiben Sie mir eine Nachricht wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben.

(2) Schulungen in effektiver Kommunikation über gewaltfreie Kommunikation hinaus
Seit 2018 arbeite ich mit der Firma Uve Regional zusammen. Wenn Sie mehr über B2B-Trainings erfahren möchten, besuchen Sie bitte die Website: http://uve-regional.de/veranstaltungen.php?thema=veranstaltungen oder schauen Sie unten in den Referenzen nach.

(3) Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Karriere im Bereich Nachhaltigkeit
Wir brauchen viel mehr Menschen, die mit einer nachhaltigkeitsfreundlichen Einstellung arbeiten. Deshalb sammle ich das, was ich auf dem steinigen Weg zum CSR-Manager gelernt habe, in einem Buch. Dazu organisiere ich Veranstaltungen, auf denen ich meine Erfahrungen mit Absolventen und Quereinsteigern teile. Die erste Veranstaltung findet am 24. Oktober 2019 in Berlin statt. bit.ly/DeinBerufseinstieg

Fragen? Ideen? Vorschläge für das Buch? Schicken Sie mir eine Nachricht über die Nachrichtenfunktion.

Weitere Informationen und die Powerpoint-Präsentationen zu meinen Vorträgen zum Thema CSR und dem Gerichtsverfahren gegen KiK bis Juli 2019 finden Sie unten.

Meine Vorträge / Referenzen:

Wirksam Kommunizieren in beruflichen Rollen

Seminar für Frauen als Beschäftigte in Jobcentern, die sich in ihrer beruflichen Rolle stärken und Techniken der wirksamen Kommunikation erlernen wollen. Selbstverständlich bieten wir auch Seminare für gemischte Gruppen und auch in anderen beruflichen Kontexten an.

Sprechen Sie mit Kollegen, Kunden und deren Angehörigen und haben das Gefühl nicht verstanden zu werden? Manchmal hört Ihnen auch einfach niemand zu? Ein dummer Spruch wirft sie aus der Bahn und erst hinterher fällt Ihnen ein, was Sie hätten sagen können – aber dann ist es zu spät?!

Wenn Sie diese Schwierigkeiten vorrangig bei männlichen Gesprächspartnern haben, finden Sie in diesem Seminar praxiserprobte Techniken. Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) und Gleichstellungsbeauftragte profitieren von dieser Veranstaltung besonders.

Die Teilnehmerinnen erhalten sofort einsetzbares Wissen über:
1. Wirksame Kommunikation im männlichen Sprachsystem
2. Einsatzder beruflichen Rolle
3. Techniken gegen Sprachlosigkeit

Grundlage des Seminars sind die unterschiedlichen Kommunikationssysteme zwischen Männern und Frauen. Für den Einsatz im Arbeitsalltag erarbeiten die Teilnehmerinnen ihre eigene berufliche(n) Rolle(n). Klares Rollenverständnis ermöglicht den Teilnehmerinnen, sich besser bei sprachlichen Übergriffen abzugrenzen. Kleidung, Accessoires und bestimmte Routinen als Teil der beruflichen Rolle(n) stärken die Haltung der Teilnehmerinnen. Werden Menschen mit starkem Bewusstsein für ihre berufliche Rolle(n) am Arbeitsplatz herausgefordert, dann gelingt ihnen die Abgrenzung der beruflichen Konflikte vom Privatleben leichter. In vielen Übungen trainieren die Teilnehmerinnen Techniken, um auch in stressigen Situationen in ihrer Rolle angemessen kommunizieren zu können.

Nutzen
Ziel der Veranstaltung ist, Mitarbeiterinnen Wissen und Übung mit praxiserprobten Techniken in stressigen und konfliktreichen Situationen zu vermitteln.

This talk is in: Deutsch


Praxis und Erfahrungsaustausch zum wirksamen Kommunizieren

Seminar für weibliche Mitarbeitervon Jobcentern, die bereits Vorerfahrung zu Kommunikationstechniken besitzen und die Lösung von konkreten Herausforderungen erarbeiten wollen. Selbstverständlich bieten wir auch Seminare für gemischte Gruppen und auch in anderen beruflichen Kontexten an.

Mitarbeiterinnen in Jobcentern stehen im Arbeitsalltag ständig vor schwierigen Gesprächen. Weibliche Mitarbeiter in Jobcentern sind darin besonders gut trainiert, weil sie in einer männergeprägten Welt vor vielen unsichtbaren Herausforderungen stehen. Berufliche Rollen wie Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) oder Gleichstellungsbeauftragte fordern die eigene Kommunikationsfähigkeit zusätzlich. Dieses Seminar richtet sich an weibliche Mitarbeiter in Jobcentern, die bereits Vorerfahrung mit Kommunikationstechniken haben. Sie finden sich aber (noch) zu häufig in Gesprächen, in denen sie ihre Techniken nicht einsetzen können und sich blockiert fühlen.

Die Teilnehmerinnen erhalten sofort einsetzbares Wissen über:
1. Gründe für Kommunikationsblockaden
2. Selbsttest zu verschiedenen Blockadetypen
3. Anleitung zum Überwinden von Blockaden

Grundlage des Seminars ist die Aufdeckung von Denkmustern, die unbewusst die vorhandenen Fähigkeiten zur Kommunikation lähmen. Im ersten Schritt prüfen die Teilnehmerinnen im Selbsttest, welche Überzeugungen ihren Kommunikationsschwierigkeiten zugrunde liegen. Der Fokus des Tages liegt auf der gemeinsamen Erarbeitung einer schrittweisen Anleitung zum Überwinden dieser Blockaden. Dabei gibt es für jede Teilnehmerin ausreichend Raum, diese Anleitung auf ihre Schwierigkeiten maßzuschneidern und in Gruppenübungen die Umsetzung zu üben.

Nutzen
Ziel der Veranstaltung ist, Mitarbeiterinnen dabei durch eine individuell angepasste Anleitung zu unterstützen, ihr vorhandenes Wissen zur Kommunikation auch tatsächlich anwenden zu können.

This talk is in: Deutsch


Der Fall KiK - trotz Verjährung Erfolg für faire Kleidung

This talk is available in both German and English. English readers, please scroll down.

Der Textildiscounter KiK ließ in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan produzieren. Dort wurden am 11. September 2012 durch einen Brand mindestens 258 Arbeiter*innen getötet und mindestens 32 verletzt. Vier Betroffene klagen seit 2015 vor dem Landgericht Dortmund auf Schadenersatz.

„Also, ja, man kann schon sagen, dass die Klage einiges an Erfolg gebracht hat.“ – Zwischenmeldung eines anonymisierten Diskussionsmitglieds, das beruflich zu dem Thema arbeitet.

Am 10. Januar 2019 hat das Landgericht bekannt gegeben, die Klage sei verjährt. Im Februar 2019 haben die Kläger*innen die Übernahme der Prozesskosten beim Oberlandesgericht Hamm beantragt. Wenn die Kläger*innen Prozesskostenhilfe erhalten, entscheiden sie, ob sie dort in Berufung einlegen.

Warum kann die Klage gegen KiK trotz Verjährung als Erfolg für faire Kleidung bezeichnet werden? Wie konnten vier Pakistaner*innen das deutsche Unternehmen vor dem Landgericht Dortmund verklagen? Was haben Menschenrechte und Unternehmenshaftung mit einem Brand in Pakistan zu tun? Diese Fragen habe ich bei einem Vortrag beantwortet.

„Der Vortrag hat wirklich Mut gemacht. Ich kam, weil ich endlich mal etwas Positives hören wollte, nicht noch eine furchtbar traurige Geschichte. Die Erfolge durch den Fall sind wirklich toll.“ – Zusammengefasstes Feedback von zwei Teilnehmern

Inputvortrag mit Diskussion gehalten beim Baumhaus Berlin am 26.03.2019
Zielgruppe: interessierte Öffentlichkeit, Aktivisten und jeder* Mensch, der gerne Kleidung trägt
Zur Präsentation: http://bit.ly/2UfVygD

„Sie haben so leidenschaftlich und lebendig erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen. Danke.“
Rückmeldung einer Teilnehmerin nach demselben Vortrag mit Fokus darauf, wie Weltläden Bewusstseinsbildung schaffen am 09.05.2019 im Weltladen & Café Sasel.
Zur Präsentation: http://bit.ly/kikweltladen

The KiK case - despite statute of limitations success for fair clothing
Textile discounter KiK had its textiles produced at Ali Enterprises, a factory in Pakistan. There, a fire killed at least 258 workers and left at least 32 injured on 11 September 2012. Four plaintiffs have been suing the company at the Regional Court of Dortmund for damages since 2015.

On 10 January 2019, Regional Court announced that the lawsuit had expired. In February 2019, the plaintiffs applied to the Higher Regional Court in Hamm for the costs of the proceedings to be paid. If the plaintiffs receive legal aid, they decide whether to appeal.

"Well, yes, you can say that the lawsuit has brought some success." - an anonymous discussion member who is a professional working on the topic.

Why can the action against KiK be described as a success for fair clothing despite the statute of limitations being said to have expired? How could four Pakistanis sue the German company before the Regional Court in Dortmund? What do human rights and corporate liability have to do with a fire in Pakistan? I answered these questions.

"The lecture has been really encouraging. I came because I finally wanted to hear something positive, not another negative, heartbreaking story. And the successes from the case are really great." – Summarised feedback from two participants.

Input lecture with discussion held at Baumhaus Berlin on 26 March 2019
Target group: interested members of the public, activists and anyone who likes to wear clothes.
The presentation: http://bit.ly/2UfVygD

"You presented so passionately and vividly. I liked that very much. Thank you."
Feedback from a participant after the same lecture modified to include a focus on German Weltläden which create awareness for fair production processes, held 09.05.2019 at Weltladen & Café Sasel.
The presentation: http://bit.ly/kikweltladen

This talk is in: Deutsch


Strategic Litigation meets CSR: the KiK case

Eine Zusammenfassung aller Erfolge des Falls KiK habe ich als 10minütigen Expertenbeitrag bei der 8th International Conference on Sustainability and Responsibility im November 2018 gehalten. Die Präsentation „Strategic Litigation meets CSR: the KiK case”: http://bit.ly/2KO0iLh

I gave a summary of all successes of the KiK case as a 10 minute expert contribution at the 8th International Conference on Sustainability and Responsibility in November 2018. The presentation "Strategic Litigation meets CSR: the KiK case": http://bit.ly/2KO0iLh

This talk is in: Englisch


Der Fall KiK – und wie Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden können

This talk is available in both German and English. English readers, please scroll down.

Der Textildiscounter KiK ließ in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan produzieren. Dort wurden am 11. September 2012 durch einen Brand mindestens 258 Arbeiter*innen getötet und mindestens 32 verletzt. Vier Betroffene klagen seit 2015 vor dem Landgericht Dortmund auf Schadenersatz.

Was ist der aktuelle Stand im Fall KiK? Welche Meilensteine bedeutet der Fall für die Verantwortung von Unternehmen im Bezug auf Menschenrechte?

Wie können Privatpersonen dazu beitragen, dass Unternehmen mehr Verantwortung für Menschenrechte übernehmen? Welche Handlungen sind sinnvoll und stressarm? Was hilft den CSR-Managern, Rechtsanwältinnen und Organisationen, die sich für Unternehmensverantwortung in Deutschland einsetzen?

„Erfrischend. Ich dachte, ich würde voller Zorn aus dem Abend herausgehen und jetzt fühle ich mich optimistisch.“ – Bewertung einer Zuhörerin beim Weltladen Bonn

Vortrag gehalten in der Lüner Initiative gegen Globale Armut und beim Weltladen Bonn im Juni und August 2018
Zielgruppen: interessierte Öffentlichkeit, Aktivisten und jede_r* Mensch, der gerne Kleidung trägt

The court case against KiK - and how companies can be held accountable

Textile discounter KiK had its textiles produced at Ali Enterprises, a factory in Pakistan. There, a fire killed at least 258 workers and left at least 32 injured on 11 September 2012. Four affected parties have been suing the company at the Regional Court of Dortmund for damages since 2015.

What is the current state of play in the KiK case? What milestones does the case represent for corporate responsibility with regard to human rights?

How can private individuals help companies take more responsibility for human rights? Which actions are meaningful and stress-free?

Talk at the Lüner Initiative gegen Globale Armut and at Weltladen Bonn in June and August 2018
Target group: interested public, activists and anyone who likes to wear clothes

„Refreshing. I expected to leave after the talk full of anger and now I feel optimistic". - An audience member's rating at Weltladen Bonn




Was der Fall KiK über Unternehmensrecht und Menschenrechte verrät

This talk is available in German and English. English readers, please scroll down.

Der Textildiscounter KiK ließ in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan produzieren. Dort wurden am 11. September 2012 durch einen Brand mindestens 258 Arbeiter*innen getötet und mindestens 32 verletzt. Vier Betroffene klagen seit 2015 vor dem Landgericht Dortmund auf Schadenersatz.

Ausgehend von dem Fall KiK erläutert die Referentin, warum deutsche Unternehmen bisher kaum dafür haftbar gemacht werden können, wenn ihre Auslandsgeschäfte Menschen schädigen. Im Zentrum steht die Frage: Was sind eigentlich multinationale Unternehmen? Warum können sie in Deutschland aktuell kaum zur Verantwortung gezogen werden?

Auf der Suche nach Antworten lernen wir die Trennung zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften, verschiedene Haftungsregelungen und das Ungleichgewicht zwischen Unternehmensrecht und Menschenrechtsschutz kennen.

Vortrag im Weltladen Bonn vom 25.09.2017
Feedback vom Weltladen Bonn: „Theresa hat den Vortrag sehr interaktiv gestaltet und die angeregten Fragen anschaulich beantwortet. Besonders die juristischen Detailfragen konnte sie gut erklärten."
Interview zum Fall KiK: http://bit.ly/InterviewKiK

Zielgruppe: Fair-Handels-Aktive, interessierte Öffentlichkeit
Publikum aus beiden Zielgruppen, circa 30 Personen

What the court case against KiK reveals about company law and human rights

Textile discounter KiK had its textiles produced at Ali Enterprises, a factory in Pakistan. There, a fire killed at least 258 workers and left at least 32 injured on 11 September 2012. Four affected parties have been suing the company at the Regional Court of Dortmund for damages since 2015.

Based on the KiK case, the speaker explains why German companies can hardly be held liable if their foreign business damages people. The central question is: What are multinational companies? Why can they hardly be held accountable in Germany at present?
Searching for answers we learn about the separation between parent companies and subsidiaries, various liability regulations and the imbalance between company law and human rights protection.

Talk at Weltladen Bonn on 25.09.2017
Feedback from Weltladen Bonn: „The talk with Theresa was very interactive provoking many questions. She was particularly good at explaining the detailed legal questions".
Interview on the KiK case (DE): http://bit.ly/InterviewKiK

Target group: Fair trade activists, interested public
Audience based on both target groups, approx. 30 people