Stefanie Kegel

UX & Interaktionsdesignerin


Themenschwerpunkt: Technology & Society

Twittername: @guerillagirl_

Webseiten/Blogs: https://www.guerillagirl.de/ , https://www.thegeekettez.com/

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: critical design, feminismus & technologie, tech paternalism

Persönliche Anmerkung:

Paternalistische Technologie // Tech Ethics // Feminist Tech

Biografie:

Stefanie Kegel lebt und arbeitet als UX - und Interaction Designerin in Berlin. Sie hat über 15 Jahre Erfahrung in der Gestaltung von Interaktionen zwischen Mensch und Technik – dem Design von digitalen Produkten und Services.
Sie studiert momentan nebenbei noch Psychologie auf Teilzeitbasis und hat 2017 das Berliner Chapter von "Ladies that UX" – einer globalen community für Frauen, die im Bereich User Experience arbeiten mitgegründet und ist in die Organisation der community eingebunden.

Steffi lehrt an der Hochschule Mannheim Human Centred Design und ist ein großer Fan der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan und verbindet diese mit den Grundsätzen des Human Centred Designs.

Vorträge / Referenzen:

UUX - aber bitte inklusive: Ein Plädoyer für eine feministische Perspektive auf HCI (2021)
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„Technology is not neutral. We're inside of what we make, and it's inside of us. We're living in a world of connections - and it matters which ones get made and unmade.” – Donna Haraway, 1997

Dieses Zitat ist aktueller denn je, denn digitale Technologien sind allgegenwärtig und bestimmen in vielerlei Hinsicht unseren Alltag. Doch wer entscheidet eigentlich wie all diese digitalen Produkte und Services aussehen? Wer gestaltet und entwickelt diese Produkte/Services?

Diese Fragestellung ist insbesondere deshalb relevant, da die Digitalisierung und somit die Technologisierung unseres Alltags nicht nur ein rein technologischer sondern eben auch ein sozialer Prozess ist. Technologie wird zwar gerne als „neutral“ oder gar „objektiv“ „geframt“ / dargestellt – ist es aber nicht. Bereits bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten sowie soziale Konstrukte wie zB das Geschlechterkonstrukt (Gender) kommen dadurch mit teils erheblichen Konsequenzen ans Tageslicht bzw werden uns wie ein Spiegel vorgehalten.
Stereotype, über die wir uns gar nicht bewusst sind, können sich direkt auf unsere digitalen Produkte und Services übertragen. Digitale Assistent*innen sind z.B standardmäßig mit einer weiblichen Stimme ausgestattet, was dem vorherrschenden femininen Stereotyp entspricht welcher damit verstärkt wird. Ein weiteres Beispiel: Die 2019 von Apple eingeführte Kreditkarte (Apple Card) kam in die Schlagzeilen, da bei gleichen Einkünften Frauen durch den Algorithmus ein um ein vielfaches geringerer Kredit gewährt wurde als Männern.

In diesem Vortrag beleuchte ich, was diese impliziten sozialen Konstrukte für die Entwicklung digitaler Technologien bedeuten und welche Konsequenzen wir daraus ziehen sollten.

Video: UUX - aber bitte inklusive: Ein Plädoyer für eine feministische Perspektive auf HCI (2021)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Friend or foe? Lessons learned from human-to-human interaction: Human centered design with social perception in mind.

How could our knowledge of social perception in human-to-humans interaction help us in human-computer interaction to create human centered design products ?

DE or EN

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Intercultural Aspects in Interface Design (2016)

Know who you are targeting

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
It's all about Communication, Baby / HCI made easy (2011)

Wie schaffen wir es aus puren Control Panels Interfaces/Systeme mit etwas mehr Persönlichkeit zu machen?

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Storytelling as a Design Tool (2011)

Short Introduction on how to use film-like stories as a User-Centered Design Method

Dieser Vortrag ist auf: Englisch