Stefanie Kegel

UX & Interaktionsdesignerin


Themenschwerpunkt: Technik & soziale Wahrnehmung

Twittername: @guerillagirl_

Webseiten/Blogs: https://www.guerillagirl.de/ , https://www.thegeekettez.com/

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: ux, sozialpsychologie, user experience, digital ethics, interaction design, mensch maschine interaktion, ki, hci, bias, social machines

Biografie:

Stefanie Kegel lebt und arbeitet als UX - und Interaction Designerin in Berlin. Sie hat über 15 Jahre Erfahrung in der Gestaltung von Interaktionen zwischen Mensch und Technik – dem Design von digitalen Produkten und Services . Am liebsten beschäftigt sie sich mit der Rolle von sozialer Wahrnehmung an der Schnittstelle Mensch / Technik u.a da sie die Überzeugung vertritt, dass der Mensch-Technik Interaktion ähnliche Prozesse zugrundeliegen wie der Mensch-Mensch Interaktion und dass sich die Technik Menschen gegenüber höflich zu verhalten – und sich  in der Kommunikation den Menschen anzupassen hat –  nicht etwa umgekehrt. Zudem erforscht sie die Rolle von Vertrauen in technikorientierten Prozessen.

Stefanie studiert momentan nebenbei noch Psychologie auf Teilzeitbasis und organisiert das Berliner chapter von "Ladies that UX" – einer globalen community für Frauen, die im Bereich User Experience arbeiten. Sie gründete Ende 2016 das Berliner Chapter und leitet heute eine Community mit über 1000 Mitgliedern.

Vorträge / Referenzen:

UUX - aber bitte inklusive: Ein Plädoyer für eine feministische Perspektive auf HCI (2021)

„Technology is not neutral. We're inside of what we make, and it's inside of us. We're living in a world of connections - and it matters which ones get made and unmade.” – Donna Haraway, 1997

Dieses Zitat ist aktueller denn je, denn digitale Technologien sind allgegenwärtig und bestimmen in vielerlei Hinsicht unseren Alltag. Doch wer entscheidet eigentlich wie all diese digitalen Produkte und Services aussehen? Wer gestaltet und entwickelt diese Produkte/Services?

Diese Fragestellung ist insbesondere deshalb relevant, da die Digitalisierung und somit die Technologisierung unseres Alltags nicht nur ein rein technologischer sondern eben auch ein sozialer Prozess ist. Technologie wird zwar gerne als „neutral“ oder gar „objektiv“ „geframt“ / dargestellt – ist es aber nicht. Bereits bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten sowie soziale Konstrukte wie zB das Geschlechterkonstrukt (Gender) kommen dadurch mit teils erheblichen Konsequenzen ans Tageslicht bzw werden uns wie ein Spiegel vorgehalten.
Stereotype, über die wir uns gar nicht bewusst sind, können sich direkt auf unsere digitalen Produkte und Services übertragen. Digitale Assistent*innen sind z.B standardmäßig mit einer weiblichen Stimme ausgestattet, was dem vorherrschenden femininen Stereotyp entspricht welcher damit verstärkt wird. Ein weiteres Beispiel: Die 2019 von Apple eingeführte Kreditkarte (Apple Card) kam in die Schlagzeilen, da bei gleichen Einkünften Frauen durch den Algorithmus ein um ein vielfaches geringerer Kredit gewährt wurde als Männern.

In diesem Vortrag beleuchte ich, was diese impliziten sozialen Konstrukte für die Entwicklung digitaler Technologien bedeuten und welche Konsequenzen wir daraus ziehen sollten.

Video: UUX - aber bitte inklusive: Ein Plädoyer für eine feministische Perspektive auf HCI (2021)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Friend or foe? Lessons learned from human-to-human interaction: Human centered design with social perception in mind.

How could our knowledge of social perception in human-to-humans interaction help us in human-computer interaction to create human centered design products ?

DE or EN

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Intercultural Aspects in Interface Design (2016)

Know who you are targeting

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
It's all about Communication, Baby / HCI made easy (2011)

Wie schaffen wir es aus puren Control Panels Interfaces/Systeme mit etwas mehr Persönlichkeit zu machen?

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Storytelling as a Design Tool (2011)

Short Introduction on how to use film-like stories as a User-Centered Design Method

Dieser Vortrag ist auf: Englisch