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Patricia Cammarata

Patricia Cammarata
Medienkompetenz
Mein Twittername:

@dasnuf

Meine Webseiten/Blogs:

http://dasnuf

http://mkl.wtf

Meine Themen:

medien kinder im internet medienkompetenz medienbildung digitale medien social media erziehung digitalisierung blogger

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch

Meine Stadt:

Berlin

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Weil man 1995 Biochemie für einen Studiengang ohne Zukunft hielt, habe ich Psychologie und Philosophie studiert. Dank meiner hohen Technikaffinität, habe ich im Anschluss 12 Jahre als IT-Projektleiterin im Bereich Wissensmanagement gearbeitet. Zur Zeit arbeite ich in der Geschäftsentwicklung eines großen Konzernunternehmens und beschäftige mich u.a. mit dem Thema Digitalisierung.
Parallel habe ich 2004 angefangen zu bloggen. Seit mehr als drei Jahren schreibe ich für SCHAU HIN zum Thema Medienkompetenz.
Nebenher habe ich 2016 ein Buch veröffentlicht und podcaste auf MKL.wtf und derWeisheit.de.

Meine Vorträge / Referenzen:

re:publica 2018: Endgegner Computerspiel

Es gibt hartnäckige Vorurteile gegenüber Menschen, die gerne Computerspiele spielen.
Speziell Eltern reglementieren gerne die Computerspielzeit ohne eigentlich genau zu wissen, was sie da einschränken. „Wenn es gut läuft, maximal eine halbe Stunde pro Tag!“ So einen Satz würde man vermutlich nicht hören, wenn es ums LEGO bauen oder Buch lesen ginge. Selbst beim Thema Fernsehen gibt es solche radikalen Einschränkungen selten. Dauert eine Sendung 45 min, käme doch kein Elternteil auf die Idee, das Fernsehgerät nach 30 min kommentarlos auszustellen.

Vor was haben die KritikerInnen eigentlich Angst? Was wissen sie über Computerspiele? Ist all ihr Wissen ausschließlich von verzerrten Medienberichten geprägt?
Und auf der anderen Seite: Warum spielen Menschen gerne Computerspiele? Welche Spiele spielen sie? Was macht ihnen dabei Spaß? Was würden sie sich von Nicht-SpielerInnen wünschen?

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


denkst 2017: Kinderfotos gehören ins Netz!

Privatheit von Familienblogs. Geht es in Familienblogs um Selbstdarstellung oder hat das Teilen von Privatheit einen anderen Sinn? Wie geht es den anderen Familienmitgliedern damit? Was passiert langfristig mit den Geschichten und Bildern im Netz?

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Female Future Force Day 2018: Mental Load und der Weg raus aus der Verantwortungsfalle

Wie kommt es, dass wir manchmal an unseren alltäglichen Familienaufgaben, die unsichtbar nebenherlaufen, kaputt gehen können – obwohl wir doch unterstützungsbereite Partner haben, die durchaus mithelfen würden, wenn wir sie nur darum bitten würde? Um das zu klären, wird Patricia den Begriff „Mental Load“ beleuchten und erläutern, warum Sie es für unbedingt notwendig hält, diese Last zu teilen und zwar zusätzlich zum tatsächlichen Tun.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Blogfamilia 2018: Leben im postdigitalen Zeitalter: Ein Balanceakt zwischen digitaler und analoger Welt

Paneldiskussion: Ein Großteil unseres Lebens spielt sich digital ab: Wir tauschen uns über WhatsApp mit unseren Freunden über die großen und kleinen Begebenheiten des Alltags aus, suchen Inspiration für das nächste Geburtstagsfest auf Instagram und posten auf Facebook ein Bild von kleinen Füßen im Sand und teilen so – ja wem eigentlich? – mit, wie schön diese Momente sind.

Einen Großteil unserer Erinnerungen in Form von tausenden von Fotos haben wir auf dem Smartphone gespeichert. Die Digitalisierung ermöglicht es uns, überall alles „dabei“ zu haben und zu teilen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass Momente flüchtiger und unser Leben immer schneller wird. Verlieren wir so den Blick fürs Wesentliche? Verpassen wir es, in Momente einzutauchen und uns einzulassen? Und wie wichtig ist es geworden, sich ab und an aus dem digitalen Karussell auszuklinken und Bleibendes zu schaffen?

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Digitale Elternhelfer 2018: "Welche Tools sind in Sachen Vereinbarkeit sinnvoll?"

Im Arbeits- und Privatleben helfen Tools Dinge zu organisieren. Die Unternehmenskultur wird aber maßgeblich von uns als Mitarbeiterinnen und Führungskräfte geprägt. Deswegen spreche ich u.a. über die Hebel, die wir selbst in der Hand haben.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Blog: Serie zu unterschiedlichen Themen im Bereich Medienkompetenz

Die Elternabende drehen sich ab einem bestimmten Alter verstärkt um die Frage: "Wie viel Minuten darf mein Kind pro Tag ins Internet?" Gerne hätten Eltern eine einfache Antwort, die lautet "30 Minuten". Nur: So einfach ist das nicht.

Im Grunde können Sie Ihr Kind nicht vom Internet fernhalten. Egal wie Sie sich bemühen. Selbst wenn Sie in den eigenen vier Wänden alles sperren, in der Regel finden Kinder Wege solche Verbote zu umgehen. Geben Sie z.B. mal bei YouTube „Fritzbox Sperre umgehen“ ein. Dort wird in fünf Minuten leicht und nachvollziehbar erklärt, wie man seinem Gerät eine neue MAC-Adresse zuweist.
Selbst wenn Ihr Kind sowas nicht macht, es hat mindestens eine Freundin oder Freund, der Internet hat.

Deswegen muss Medienerziehung heißen: Machen Sie ihr Kind kompetent, gute Entscheidungen zu treffen und arbeiten Sie an einer dauerhaft guten und vertrauensvollen Beziehung zu ihrem Kind.
Ich habe als Kind den Fernseher ausgestellt, wenn ich das Gefühl hatte, die Sendung ist zu gruselig oder nicht altersgemäß. Genau das tun meine Kinder jetzt auch und ihnen ist der Weg zu mir stets offen, wenn sie mal unabsichtlich verstörende Inhalte gesehen haben. Das passiert durchaus sehr schnell.

Medienerziehung beginnt im Kleinkindalter und nicht erst in der Pubertät. Außerdem hört sie nie auf.
Und noch was: Sie können nicht alles kennen und testen für was Ihr Kind sich interessieren wird. Das ist völlig utopisch. Es wird immer neue Technologien und Plattformen geben, von denen Sie noch nie gehört haben. Deswegen ist es wichtig eine Metakompetenz zu entwickeln.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch