Maria Deingruber

Referentin für Verkehr, Bildung, Gleichstellung


Themenschwerpunkt: Verkehr | Bildung | Frauen

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: München

Bundesland: Bayern

Land: Deutschland

Themen: teilhabe, mobilität, gleichstellung, feminismus, bildung, verkehrswende

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

Seit Jahren beschäftige ich mich in Theorie und Praxis mit Verkehr und Mobilität der Zukunft. So habe ich u. a. den Radentscheid München mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club mitinitiiert. Ich biete etwa im Format "Bikes & Brezn" fahrradaffinen Startups bayernweit eine Bühne.

Bildung und Teilhabe begleitet mich seit Schul- und Studienzeiten. Ob in der Hochschulpolitik als AStA-Vorsitzende oder bei der Auseinandersetzung mit Studiengebühren: Es gibt viel zu tun für gute Bildung für alle. Es gibt viel zu tun dafür, dass alle ihre Interessen einbringen können - unabhängig vom Alter oder vom Geldbeutel. Seit 2008 bin ich ehrenamtlich bei Arbeiterkind aktiv um Menschen zu unterstützen, die als erste in ihrer Familie studieren wollen. Auf theoretischer Ebene habe ich mich im Studium vertieft mit Bildungssoziologie befasst und bin heute beruflich für Bildung zuständig.

Aus Verkehrsperspektive und darüber hinaus befasse ich mich auch mit Geschlechtergerechtigkeit. Fundament dafür ist im Bereich der Gleichstellung mein Soziologiestudium mit den Schwerpunkten in Feminismus und Gender Studies. Politisch war ich als Gleichstellungsreferentin in der Studierendenvertretung aktiv. Als Frauenreferentin der BayernSPD habe ich mich ebenso mit Geschlechterungleichheit befasst und setze dies nun in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen und beruflich fort.

Als kommunikatives Handwerkszeug dienen dabei eine Journalistenausbildung und mehrjährige Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus leite ich seit mehr als zwei Jahrzehnten Seminare und moderiere Veranstaltungen.

Biografie:

• Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Warschau

• ifp, Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V., Studienbegleitende, multimediale Journalistenausbildung, Seminare zu Print, Hörfunk, TV und Online, redaktionelle Praktika

• 2010-2018 Referentin für Grundsatzfragen der BayernSPD, u.a. Frauenreferentin, stv. Pressesprecherin

• seit 2015 stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) München, seit 2021 im ADFC Bayern

• seit 2018 Angestellte bei der Landeshauptstadt München

• seit 2021 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Oberbayern

Vorträge / Referenzen:

AWO Demokratiewerkstatt: Team Umwelt und Nachhaltigkeit | Verkehrswende

Digitale Veranstaltung

Eine Verkehrswende, die sich alle leisten können, ist auch eine Frage der Gerechtigkeit und des Klimaschutzes.
Wie werden wir in Zukunft unterwegs sein? Was kann eine nachhaltige Mobilität aussehen, die Mensch und Umwelt ins Zentrum stellt?
Schnell, bequem, sozial und ökologisch von A nach B zu kommen, geht nur, wenn Nah-, Fuß- und Radverkehr ausgebaut werden. Dafür braucht es eine neue Verteilung des vorhandenen Platzes und Anreize für alle, tatsächlich umzusteigen.
Als Referentin zu Gast ist Maria Deingruber, stellvertretende Vorsitzende des ADFC München. (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband München e.V.) Sie stellt Ansätze für eine erfolgsversprechende Verkehrswende vor und zeigt auf, welchen Beitrag jede*r einzelne selbst leisten kann!

Gendergerechte Mobilität, Impulsvortrag mit Maria Deingruber, Frauenempfang im Rahmen des internationalen Frauentags

Dienstag, 8. März 2022, 18.00 Uhr, Aalen, KubAA,
Stabsstelle für Chancengleichheit, demografischen Wandel und Integration

Unabhängig sein, selbstbestimmt das Leben gestalten: Dazu gehört auch, dass Frauen frei ihre Wege wählen. Gendergerechte Mobilität und Unabhängigkeit hängen eng zusammen – sei es bei sicheren Heimwegen für alle Geschlechter, sei es für eigenständiges Mobilsein
von Frauen, damit sie selbst ihren Lebensunterhalt finanzieren.

https://www.aalen.de/internationaler-frauentag-2022-flyer.178078.25.htm

#MehrPlatzFürsRad! Wie sieht wirklich gute Radverkehrsinfrastruktur aus?

Kein Verkehrsmittel bewegt die Stadt so effizient, leise und umweltfreundlich wie das Fahrrad. Viele Metropolen haben das längst erkannt und setzen auf den Radverkehr. Sichere und gute Radinfrastruktur benötigt allerdings Platz – der in deutschen Städten zumeist dem Autoverkehr gewidmet ist. Der ADFC fordert deshalb #MehrPlatzFürsRad und zeigt an diesem Abend an einigen Beispielen aus aller Welt, worauf es bei Planung und Bau von Radwegen ankommt, damit der Umstieg aufs Rad leicht fäll

Referent*innen: Andreas Groh, Simon Herzog, Bernadette Felsch, Bernhard Dufter u.a.

Moderation: Maria Deingruber

Verbündet Euch! Für eine bunte, solidarische und freie Gesellschaft

Wenn politische Narrative der Angst an Einfluss gewinnen, wenn Zukunftsvisionen nicht mehr für alle ausgemalt werden und Meinungsbildung zunehmend innerhalb von Blasen stattfindet, ist es höchste Zeit für neue Bündnisse. Die Journalistin Julia Fritzsche wünscht sich in dem kürzlich erschienenen Band "Verbündet euch!" eine neue linke Erzählung, die Fragen der Ökologie, der Migration, der Geschlechtergerechtigkeit und einer gerechten Gesellschaft in sich bündelt.

Damit diese neue linke Erzählung auch etwas bewegt, muss sich unsere Finanzpolitik tiefgreifend ändern. Die Wirtschaft müsse endlich wieder für die Menschen da sein - dafür setzt sich SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Schrodi ein. Mit Blick auf internationale Politik meint Rolf Mützenich, MdB, dass Abrüstung und Rüstungskontrolle unverzichtbare Bestandteile einer progressiven Aussen- und Sicherheitspolitik seien.

Zusammen mit den drei Autor_innen von Beiträgen des Bandes sprechen wir über Zukunftsvisionen für eine solidarische Gesellschaft und darüber, wie wir eine große neue linke Erzählung in der Politik umsetzen können. Damit Gerechtigkeit und Solidarität keine Utopien bleiben.

Mit:
Julia Fritzsche, preisgekrönte Journalistin (BR, arte, analyse und kritik u.a.), Autorin von "Tiefrot und radikal bunt"
Rolf Mützenich, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Michael Schrodi, MdB, Mitglied des Finanzausschusses im Bundestag, finanz- und steuerpolitischer Sprecher der SPD-Landesgruppe Bayern

Moderation: Maria Deingruber

“Bikes & Brezn”: Mehr Mobilität für München

Am 21.11. startet die Eventreihe “Bikes & Brezn” im MUCBOOK Clubhaus in der Schillerstraße. Unter Organisation des ADFC stellen dort Startups neue Konzepte für eine umweltfreundliche, fahrradbasierte Mobilität in München vor.

Volle Radwege, überfüllte Stellplätze – wer in München regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, weiß, dass man mit mehr zu kämpfen hat als nur mit dem Gegenwind. München ist Radlhauptstadt. Doch damit das so bleibt, muss sich einiges bewegen. Denn mit der Stadt wachsen auch die Herausforderungen im Rad- und Nahverkehr...

Mit der neuen Event-Reihe “Bikes & Brezn” gibt der ADFC den jungen Unternehmen eine Plattform, um ihre Produkte und Konzepte vorzustellen und miteinander in Kontakt zu treten. Unter der Moderation von Maria Deingruber und Simon Herzog aus dem Vorstand des ADFC haben Startsups nun regelmäßig die Möglichkeit, im MUCBOOK Clubhaus ihre Projekte in einem “Cycle Pitch” vorzustellen und anschließend zu diskutieren – damit wir auch in Zukunft freie Fahrt haben, ganz ohne Reifenpanne...

Geschlechter(un)gerechtigkeit im deutschen Bildungssystem

Die Frauenbeauftragte - Forschungsprojekte und Veranstaltungsberichte

Geschlechter(un)gerechtigkeit im deutschen Bildungssystem

AutorInnen: Maria Deingruber, Tobias Dillschnitter, Lucia Killius, Caroline Neumeier, Isabella Schwiermann

Ausgearbeitete Präsentation zur Geschlechter(un)gerechtigkeit im Bildungssystem (pdf 297 KB)
https://www.frauenbeauftragte.uni-muenchen.de/frauenbeauftr/berichte/berichte_veranstalt/gugimdtbildungssys.pdf

Vortrag „Frau.unabhängig.mobil“

4. März 2022

Drei Tage nach dem feministischen Kampftag (8.3.) geht es im Vortrag von Maria Deingruber darum, wie Mobilität gendergerecht gestaltet werden kann. Denn die Verkehrsinfrastruktur ist immer noch stark an einem stereotyp „männlichen“ Bild von Mobilität ausgerichtet. Eine Veranstaltung von ADFC, VCD und FFF.

Podiumsdiskussion: Klimaschutz oder Demokratie?

Der Klimawandel schreitet, trotz internationaler politischer Bemühungen, unaufhaltsam voran. Auch in Süddeutschland sind die Auswirkungen deutlicher spürbar. Angesichts der zunehmenden Dringlichkeit stellt sich die Frage: Wie ist der Klimawandel politisch gestaltbar?

Demokratische Prozesse erscheinen angesichts des Handlungsdrucks zu komplex, um Entscheidungen schnell durchsetzen zu können. Skeptiker gehen daher davon aus, dass die Demokratie im Kampf gegen den Klimawandel eingeschränkt werden muss. Dem wird entgegengehalten, dass sich Werte und Einstellungen nicht „von oben“ verändern lassen. Der Einschränkung individueller Freiheiten wird ein Mehr an Bürgerbeteiligung entgegengesetzt.

Zur Podiumsdiskussion wurde die Frage diskutiert: Müssen gesellschaftliche Freiheiten künftig drastisch eingeschränkt werden? Oder lässt sich die Klimawende nur „von unten“ – durch ein höheres Maß an gesellschaftlicher Beteiligung – durchsetzen?

Die Diskussion wurde durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Harald Kunstmann (Süddt. Klimabüro, KIT Campus-Alpine u. Universität Augsburg) eröffnet, der den Stand des Klimawandels u.a. in Süddeutschland darstellte.

Anschließend diskutierten miteinander:

Maria Deingruber (ADFC München, Bürgerbegehren „Radentscheid München“)
Prof. Dr. Harald Kunstmann (Süddt. Klimabüro, KIT Campus-Alpine u. Universität Augsburg)
Angelika Lauber (Fridays For Future, Wien)
Peter Ranzinger (Klimaschutzbeauftragter, Landkreis Passau)
Prof. Dr. Nico Stehr (Soziologe, ehem. Zeppelin Universität Friedrichshafen)

Die Diskussion wurde moderiert von Helmuth Rücker (PNP).

Veranstaltung im Rahmen der "WOCHEN ZUR DEMOKRATIE", veranstaltet von Werkstattgespräch Nachhaltigkeit (Rerferat I/2), Regionale Netzstelle Nachhaltigkeit RENN Süd, Wochen zur Demokratie Passau

Autogerechte Stadt, Lebenswerte Stadt? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

07.12.2022, 19:30 Uhr | Rationaltheater, Hesseloherstr. 18 (U3/6 Münchner Freiheit)

Mit einem Grußwort von Verena Dietl, Bürgermeisterin der LH München

Und den Panelteilnehmer:innen • Maria Deingruber ADFC München • Dr. Carl-Friedrich Eckhardt BMW Group, Leiter Urbane Mobilität • Nik Gradl SPD/Volt-Stadtratsfraktion • PD Dr. Philipp Namberger LMU München, Dept. für Geographie

Moderation: Lars Mentrup, Stadtrat und Landtagskandidat für Schwabing

Wie wir uns heute bewegen können, gibt uns unglaublich viel Freiheit. Wir treten vor die Tür und können die ganze Welt entdecken. In wenigen Minuten in ganz München sein, in wenigen Stunden in Italien. In Tagen um die ganze Welt.

Wie wir uns bewegen, prägt auch unsere Stadt. Die autogerechte Stadt war das Gebot der Stunde in den 60er Jahren, der Traum der Stadtplaner:innen - ein Grund, warum der Mittlere Ring den Englischen Garten zerschneiden durfte.

Nicht nur die Klimakrise lässt uns umdenken, wie wir von A nach B kommen, welchen „Fußabdruck“ wir dem Klima mitgeben. Auch unsere Stadt kann schlicht schöner gestaltet werden, der öffentliche Raum zu mehr dienen als nur als Straßenraum und Parkplätzen für „Stehzeug“.

Es ist das Gebot der Stunde unsere Formen der Mobilität zu überdenken und zu ändern. Ein Schlüssel, den Klimawandel abzumildern und auch um unsere Stadt lebenswerter zu gestalten.

Doch wie, ja wie soll die Mobilität der Zukunft aussehen? Was sagt die SPD im Stadtrat dazu, was der Autobauer BMW, und was die Wissenschaft, was ein Radverband?

Mobilität für gesellschaftliche Entwicklung - Was bleibt von der IAA

Das RISE CITY LAB im BMW Foundation Pavillon – Lokale Lösungen für globale Herausforderungen

Die IAA mit ihrem neuen Mobilitätsanspruch liegt bereits über einen Monat zurück. Zeit, ein Fazit zu ziehen. Von unterschiedlichen Vertretern in München aus Wirtschaft, Medien, Zivilgesellschaft und Politik wollen wir hören, ob das Konzept gelungen oder gescheitert ist und welchen Stellenwert für sie Mobilität vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklung einnimmt.

Girls in politics - Diskussion mit der Bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU)

"Im 4. Modul ging es um bayerische Landespolitik und die Frage, wie politiknahe Interessensgruppierungen Einfluss auf Politik nehmen können? Die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und die Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens Radentscheid Maria Deingruber (SPD München) diskutierten mit den TeilnehmerInnen darüber am Beispiel der Verkehrspolitik. Ein Teil der Gruppe führte darüber hinaus Gespräche mit Gisela Sengl (MdL, Grüne) und Bärbel Kofler (MdB, SPD)."

EUREGIO-Lehrgang „Girls in Politics“, für politikinteressierte jungen Frauen im Alter von 16-19 Jahren kommen aus Salzburg sowie den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein, Akzente Salzburg und Startklar Soziale Arbeit Oberbayern

Instagram: girlsinpolitics_startklar

Talk: Städte im (Klima-)Wandel im Rahmen der Public Climate School

Referierende: Maria Deingruber, Dr. Martin Herrmann, Sylvia Hladky, Michael Jäger und Tammy Schmidt
Moderation: Julia Jaschinski

Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; auch „Weltklimarat“), bestehend aus Vertretern aus 195 Ländern, veröffentlicht seit 1990 regelmäßig Berichte über den Ablauf und die Folgen des Klimawandels. Der Fokus des neuesten Berichtes, der im April 2022 veröffentlicht wurde, liegt auf Lösungsansätzen und Maßnahmen, die implementiert werden müssen, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen und sich den Auswirkungen der Klimakrise anzupassen. Dabei macht der Bericht deutlich, dass dichtbewohnte Stadtgebiete eine zentrale Rolle beim Erreichen der Klimaziele spielen.

Am 18.05. laden wir deswegen sechs Expertinnen aus den Bereichen Städtebau, Stadtgestaltung und Mobilität ein, um zu diskutieren, was angesichts der Klimakrise in den Städten getan werden muss. Dabei wird es auch darum gehen, was jeder einzelne zu dieser notwendigen Transformation beitragen kann. Diskutiert werden neben dem IPCC-Bericht selbst auch das, was die Stadt München verändern muss, um den Klimazielen gerecht zu werden, und wie die Politik dazu bewegt werden kann, diese Veränderungen tatsächlich umzusetzen. Während der Diskussion können vom Publikum Fragen gestellt werden, die von den Speaker*innen aufgegriffen werden.