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Mareike Geiling

Mareike Geiling
Social Start-ups, Integration
Meine Biografie:

*1987
- Projektleitung "Flüchtlinge Willkommen"
- Mitgründerin von Flüchtlinge Willkommen, SEEBRÜCKE, #keinekleinigkeit
- Studium der Germanistik, Französisch, Religion&Culture in Konstanz, Berlin und Buenos Aires
- berufliche Aufenthalte in Togo, Äthiopien, Palästina, Ägypten
- Mitarbeit bei www.fluchthelfer.in

Meine Vorträge / Referenzen:

Vortrag an der University of Oxford: "From Fortress Europe to sanctuary Europe"

Opening Plenary Session: Towards a Europe of Sanctuary

Speakers:
Bryndís Björgvinsdóttir, Writer, founder of the initiative ‘Syria is Calling’
Jonas Kakoschke/Mareike Geiling, Co-founders, Fluechtlinge Wilkommen/Refugees Welcome
Sabir Zazai, Director, Coventry Refugee and Migrant Centre
Moderator: Alexander Betts, Director, Refugee Studies Centre




"A vision for the EU 'sharing economy' – Exploring future economic transformations"

Expertin für Sharing Economy bei einem Worskhop der
EU-Kommission / Joint Research Centre – Foresight and Behavioural Insights




Re:publica 15: Flüchtlinge Willkommen – WG-Zimmer für Refugees

Warum können geflüchtete Menschen in Deutschland nicht einfach in WGs wohnen statt in Massenunterkünften?! Das haben wir uns auch gefragt & einen Weg gefunden, das möglich zu machen.

Das Ziel von „Flüchtlinge Willkommen“ ist es, die Kommunikation zwischen Menschen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen aktiv zu fördern und herbeizuführen. Langfristig wollen wir dazu beitragen, eine offene Gesellschaft zu gestalten, in der eine Willkommenskultur für Geflüchtete und ein solidarisches Miteinander als selbstverständlich gelten. Durch eine gemeinsame Lebensgestaltung von Flüchtlingen und Einheimischen werden Refugees nicht mehr gesellschaftlich ausgegrenzt. Die Initiative „Flüchtlinge Willkommen“ wurde am 18. November 2014 gegründet. Seitdem haben uns über 530 WG-Anmeldungen aus ganz Deutschland erreicht, 29 WGs haben bereits einen geflüchteten Menschen aufgenommen. Österreich ist das erste weitere Land, in dem unser Konzept seit Januar 2015 umgesetzt wird. Derzeit unterstützen wir die Adaption unseres Konzepts in den Niederlanden, in der Schweiz und in Griechenland.

Wir sind der Meinung, dass es weitsichtig ist, in eine gemeinsame Zukunft zu blicken! Gemeinsam schließt für uns alle Menschen in Europa ein, auch die die hier Zuflucht suchen. Niemand flieht ohne Grund und Europa ist nicht unschuldig an heutigen Konflikten und wirtschaftlichen Problemen auf anderen Kontinenten. Für uns ist es zeitgemäß, die aus diesem Gedanken resultierende Verantwortung anzuerkennen und alles für ein nachhaltig funktionierendes Zusammenleben innerhalb Europas und der Welt zu tun. Hierfür ist eine neue Willkommenskultur und Offenheit gegenüber Menschen mit anderer Sozialisierung und Herkunft notwendig. Wir hoffen, mit der Initiative "Flüchtlinge Willkommen" dazu beizutragen! Gemeinsam mit Bakary, der selbst als Geflüchteter in Berlin ankam, möchten wir neben der Vorstellung unserer Initiative und einem kurzen Einblick in seine persönliche Situation folgende Punkte ansprechen: In welchen Bereichen können wir außerdem zu einer offeneren Gesellschaft und einer Verbesserung der Bedingungen für Geflüchtete beitragen? Wie ist ein privat gelaunchtes Konzept wie unseres übertragbar auf andere wichtige Lebensbereiche, wie zum Beispiel Beschäftigung/Arbeit und allgemeine interkulturelle Kommunikation?




Phoenix-Interview zu Flüchtlinge Willkommen






Podiumsdiskussion zum Thema „Odyssee Europa. Flucht und Zuflucht seit 1945“

Fotoausstellung zum Thema „Odyssee Europa. Flucht und Zuflucht seit 1945“ der Agentur Magnum (Paris) gemeinsam mit der Reportageschule Reutlingen.

Die Fotografen der legendären Agentur Magnum Photos, 1947 von Robert Capa, George Rodger, David Seymour und Henri Cartier-Bresson gegründet, haben über Jahrzehnte die Geschichten von Flucht und Zuflucht auf der ganzen Welt festgehalten. Ein Blick in ihr Archiv macht eine neue Sicht auf die Geschichten und das Leid der Flüchtlinge von heute möglich. Und erinnert daran, dass das Schicksal der Flucht jeden treffen kann und jeden betrifft. Die Ausstellung zeigt 50 Bilder, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Sie beginnt in Deutschland im März 1945 und reicht bis zur Situation heutiger Kriegsflüchtlinge in Syrien, im Irak oder in der Ukraine. Zwölf junge Journalisten der Zeitenspiegel Reportageschule Günter Dahl haben die Geschichten der Bilder recherchiert und aufgeschrieben.




Kunst - M(m)acht - Politik

Ai Weiwei, „Pussy Riot" oder das „Zentrum für politische Schönheit" – engagierte Künstler stehen mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit. Doch besitzt Kunst tatsächlich Einfluss auf die Politik oder bleibt es bei einer Spiegelung der Gesellschaft? Wie groß ist die Abhängigkeit der Künstler von der Aufmerksamkeit der Medien? Welche Rolle spielt Kulturjournalismus neben Politberichterstattung?
Terminüberblick

Unter dem Titel „Kunst – M(m)acht – Politik“ geht die Tagung der Frage nach, warum sich Künstler politisch engagieren - oder warum nicht. Während sich in Berlin eine immer größere Kunstszene etabliert, die mittlerweile auch viele israelische Künstler anzieht, steht das Schaffen in Palästina unter komplexen Vorzeichen. (Politische) Kunst stößt besonders im Nahen Osten oftmals an ihre Grenzen. Doch gibt es überhaupt eine unpolitische Kunst?

Auf dem Programm stehen Workshops zum Thema Kunst und Kultur im Kontext des Nahostkonflikts sowie zu Kulturjournalismus. Dabei wird Regisseur Volker Heise mit den Teilnehmern die Arbeitsbedingungen für Kulturjournalisten im Nahen Osten diskutieren. Der Grimme-Preisträger kann dabei auf seine Erfahrungen von der Echtzeitdokumentation "24h Jerusalem" zurückgreifen, die im April 2014 auf ARTE und im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. An der Produktion haben 70 internationale Filmteams mitgewirkt.

In einem zweiten Workshop wird die Schauspielerin und Regisseurin Cesy Leonard, Mitglied im "Zentrum für politische Schönheit", Fragen von politischer Kunst erörtern: Warum entscheiden sich Künstler für Politische Kunst? Wie groß ist der Einfluss von politischer oder engagierter Kunst auf die Politik? Wie ist das Zusammenspiel zwischen Journalisten und Künstlern?

Anschließend diskutieren der israelische Fotograf Benyamin Reich, der palästinensische Videokünstler Kamal Aljafari und die deutsche Künstlerin Larissa Aharoni unter dem Stichwort "Kunst in der Fremde?!", wie Künstler arbeiten, deren Wirken im Heimatland aus politischen Gründen abgelehnt wird.




UD_TALKS - REFUGEES IN THE CITY (1)

Das Urban Design-Forum lädt ein zur Veranstaltungsreihe ‚UD_talks‘. Den Auftakt bildet die Serie ‚Refugees in the City‘ in Kooperation mit der MOVE Projektwerkstatt, dem Über den Tellerrand kochen e.V. und der Habitat Unit/TU Berlin.

Im Fokus der ersten Veranstaltung steht die Frage nach der Rolle von Stadtraum und Architektur/Planung für und mit Geflüchteten.




The integration of refugees

MKS Room: United We Rave

Refugees are amongst those marginal groups suffering the most from our society right before our eyes. MakeSense and its partners are excited to launch a worldwide campaign focusing on the cause of refugees and highlighting the most inspiring solutions tackling this issue.

The 13 events that will be organized throughout the month of April include creativity workshops for social entrepreneurs, an art exposition done by refugees and a visit to a refugee camp. All these events will be closed off with an MKS Room: a grand final blending musical performance and an interview with two refugee startups.

We will be discussing this issue with:
Co-founder at Flüchtlinge Willkommen: a platform that provides rooms in shared flats for refugees so that they don’t have to stay in mass accommodation, which facilitates integration into society.
Co-founder at CUCULA: While the integration of refugees still remains to be a controversial issue in politics, CUCULA decided to speed up the dialogue by establishing a refugee enterprise that produces designer furniture.