Mara Clara van Dyke


Themenschwerpunkt: Queer-Feminismus, Trans, TERFs

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Themen: queerfeminismus, popkultur, sticker, queer, trans*, gender, cyborgs, sexualität, street art, körperveränderung, bdsm, flit-räume, zines, transgender, feminismus, transfeindlichkeit, frauenräume, star trek, terfs

Biografie:

Mara ist Queer-Feministin und Trans*-Aktivistin. Sie ist freie Journalistin. Bei diversen Podiums-Diskussionen war sie Sprecherin, als auch Workshopgeberin und Referentin zu Themen wie "Sexismus an der Hochschule", "trans*-inklusiver Safer Sex", "Queer-feministische Einführung in deutsche Gebärdensprache", oder auch "Transfeindlicher feminismus im Deckmantel der Emanzipation - TERFs und ihre Anknüpfungspunkte in Feminismen".

2017 und 2018 war sie mit Feli auf Tour mit dem Vortrag "Transfeindlicher Feminismus im Deckmantel der Emanzipation - TERFs und ihre Anknüpfungspunkte in Feminismen".

2019 und 2020 hält sie Einzelvorträgen zu verschiedenen Themen.

Vorträge / Referenzen:

Vortrag: “Die drei ??? und die Spur des trans*/queeren Elements”

In diesem interaktiven und medial vielfältigen Vortrag ist M.C. van Dyke einer heißen Spur auf den Schlichen: Und zwar der heißen Spur nach dem queeren Element in der deutschen Hörspiel-Serie „Die drei Fragezeichen“. Nach einigen einführenden Worten über die Serie, folgt die Referentin Nuancen von Trans*-Thematisierung, von Queerness und kommt zu überraschenden und weniger überraschenden Erkenntnissen. Ein spannender, investigativer und hörenswerter Vortrag, den es so noch nicht gab.

(FILTA-Cafe und Queerulant_in: 01.09.2019)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Vortrag „Zwischen Raumaneignung und Illegalisierung: Ein Blick auf feministisches Stickern in Göttingen.“

„Stickern“ ist Teil einer Kommunikationskultur, die auch für feministische Gruppen eine Form der Raumaneignung sein kann. So bieten Aufkleber die Möglichkeit, emanzipatorische Themen an Orte zu bringen, an denen sie üblicherweise nicht erwartet werden (z.B. Mitten in der Fußgänger*innen-Zone, im Krankenhaus, in der Rathaus-Toilette).

Ordnungsbehörden ist die Politisierung des öffentlichen Raums mitunter ein Dorn im Auge: Letztes Jahr (2018) wurde bspw. eine Person wegen Stickerns aus der feministischen Demo zum 8. März in Göttingen herausgezogen. Auch geben Städte und Kommunen jährlich Unsummen für die Entfernung von Stickern, Plakaten und anderer StreetArt aus.

Wie sieht es in der Göttinger Innenstadt aus? Welche (queer-)feminitischen, queeren, trans*inklusiven und trans*-ausschließenden Aufkleber gab es in den letzten Monaten? Was sind Ereignisse, die die (queer-)feministische Stickerei ankurbeln und was hat sich allein im letzten Jahr verändert?

(FILTA-Cafe Göttingen und Queerulant_in: 03.02.2019)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Vortrag: Transfeindlicher Feminismus im Deckmantel der Emanzipation - TERFs und ihre Anknüpfungspunkte in Feminismen

TERFs - was und wer ist das eigentlich? Nicht jedem ist das Akronym bekannt, und doch sind TERFs überall. TERFs sind transfeindliche FeministInnen, welche sich vor allem gegen die Existenz von trans* Weiblichkeiten sträuben. Der Vortrag umfasst eine nähere Erläuterung des Begriffs TERFs, geht auf Symboliken und Erkennungszeichen ein, benennt jedoch auch Anknüpfungspunkte und vermeintlich widersprüchliche Allianzen zu MRA (Männerrechts-Aktivisten).

Im Vortrag geht die Referentin auf die biologistische und cisnormativen Argumentationen und auch Bedrohung für trans* Menschen ein, welche nicht nur von der verbreiteten sex/gender-Teilung ausgeht. Darüber hinaus soll dieser Vortrag darstellen, wie weit Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in Feminismen verbreitet sind und dass ein reiner Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift.

(Gleichstellungsbüro SoWi Göttingen, 02.02.2018)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Transfeindlicher Feminismus im Deckmantel der Emanzipation - TERFs und ihre Anknüpfungspunkte in Feminismen

TERFs – was und wer ist das eigentlich? Nicht jedem ist das Akronym bekannt, und doch sind TERFs überall. TERFs sind transfeindliche FeministInnen, welche sich vor allem gegen die Existenz von trans* Weiblichkeiten sträuben. Der Vortrag umfasst eine nähere Erläuterung des Begriffs TERFs, geht auf Symboliken und Erkennungszeichen ein und beschäftigt sich mit ihren Strukturen und Organisationen, benennt jedoch auch beispielsweise Anknüpfungspunkte und vermeintlich widersprüchliche Allianzen zu MRA (Männerrechts-Aktivisten).

Im Vortrag gehen die beiden Referentinnen auch auf andere Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von TERFs ein, auf ihre biologistischen und cis-normativen Argumentationen und auch auf die Bedrohung für trans* Menschen, welche nicht nur von der verbreiteten sex/gender-Teilung ausgeht. Darüber hinaus soll dieser Vortrag darstellen, wie weit Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in Feminismen verbreitet sind und, dass ein reiner Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift.

(...)

(qrew Kassel, 06.11.2017)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Eine queer-feministische Einführung in deutsche Gebärdensprache (4h)

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist den meisten Menschen, die nicht taub oder schwerhörig sind und keine tauben oder schwerhörigen Personen im Umfeld haben, eher unbekannt. Grundlagen sind jedoch schnell erlernt, um auch ohne größeres Wissen mal nebenbei leichte Dialoge zu führen und auf leichte Fragen in Gebärdensprache zu antworten.

Der Workshop ist in mehrereTeile gegliedert und richtet sich an Menschen, die noch gar keinen Kontakt mit Gebärden und deutscher Gebärdensprache hatten. Er vermittelt Grundlagen und setzt sich dazu mit Diskriminierung und diskriminierenden Gebärden auseinander. Hinzu kommen das Erlernen von empowernden queeren, feministischen und sexualitäts-bezogenen Gebärden, welche sonst schwer (über das Internet) zu finden sind.
(Fachgruppe Geschlechterforschung und Gleichstellungsbüro SoWi Göttingen, 23.07.2016 - 4 stündig)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Eine queer-feministische Einführung in deutsche Gebärdensprache (2h)

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist den meisten Menschen, die nicht taub oder schwerhörig sind und keine tauben oder schwerhörigen Personen im Umfeld haben, eher unbekannt. Grundlagen sind jedoch schnell erlernt, um auch ohne größeres Wissen mal nebenbei leichte Dialoge zu führen und auf leichte Fragen in Gebärdensprache zu antworten.

Der Workshop ist in drei Teile gegliedert und richtet sich an Menschen, die noch gar keinen Kontakt mit Gebärden und deutscher Gebärdensprache hatten. Er vermittelt Grundlagen und setzt sich dazu mit Diskriminierung und diskriminierenden Gebärden auseinander. Hinzu kommen das Erlernen von empowernden queeren, feministischen und sexualitäts-bezogenen Gebärden, welche sonst schwer (über das Internet) zu finden sind.
(Queer-feministisches Sommerfest Bielefeld, 25.06.2016 - 2 stündig)

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch