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Louka Goetzke

Louka Goetzke
Wie wollen wir leben & lieben?
Meine Biografie:

Ich möchte Räume schaffen, in denen wir voneinander lernen können und herausfinden können, wie wir uns in der Welt bewegen wollen. Ich habe acht Jahre Erfahrung in politischem Aktivismus und im Planen und Durchführen von Workshops und Veranstaltungen. Als zertifizierter Design Thinker greife ich auf eine Menge kreativer und inklusiver Methoden zurück. Meine Schwerpunkte sind:

MEDIENAKTIVISMUS & DIE ZUKUNFT DES JOURNALISMUS

Im Jahr 2010 habe ich mit Freund_innen das TONIC Magazin gegründet. Wir erproben neue journalistische Formate und Praktiken, die für uns immer auch einen politischen Standpunkt vertreten müssen. Wir reden uns die Münder heiß über Möglichkeiten, Journalismus neu zu denken, Medien aktivistisch zu nutzen und wie wir politische Journalist_innen sein können. Wir freuen uns über Einladungen zu Podiumsdiskussionen, Workshops mit jungen Medienmacher_innen und anderen Späßen.

Mit meinem Zine Distro YOU ARE VALID findet ihr mich auf Messen in ganz Europa. Ich gebe auch Workshops zum Zine-selber-Machen, der feministischen Geschichte von Zines und co-organisiere das jährliche Zinefest in Berlin.

WAS MIR AM HERZEN LIEGT: LIEBE, SEX & GESCHLECHT

Neben meinem Medienaktivismus hinter/frage ich, wie wir miteiander leben und uns aufeinander beziehen wollen – sei es in Gruppen, Organisationen oder persönlich in Nahbeziehungen. In der Vergangenheit habe ich mich fokussiert auf neue Wege Geschlecht & romantische, sexuelle und freundschaftliche Beziehungen zu leben und zu denken.

In meinen Workshops möchte ich eine Atmosphäre schaffen, in der Konsens möglich wird und einen Raum, in dem Menschen sich selbst erfahren können. Mein Workshop zu konsensualen Beziehungen und Non-Monogamie ist inspiriert von Beziehungsanarchie

In meinem Vortrag/Workshop mit dem Titel "Bist du ein Mädchen oder ein Junge? Nein." gebe ich eine Einführung in Queere Theorie und die Themen Trans* und Nicht-Binarität. Er basiert auf meiner wissenschaftlichen Forschung als Kulturwissenschaftler_in, meinem queer-feministischen Aktivismus und meinen eigenen Erfahrungen als nicht-binäre Trans-Person.

Ich kann alle meine Workshops und Vorträge auf deutsch, französisch oder englisch halten. Wenn du Interesse an einem meiner Themen oder einer Zusammenarbeit hast, melde dich gerne.

Links
TONIC Magazin: tonic-magazin.de
Zinefest Berlin: zinefestberlin.com

You are Valid Zine Distro:
etsy.com/shop/YouAreValidDistro
facebook.com/YouAreValidDistro

Meine Vorträge / Referenzen:

Workshop: Hol Dir mit Plakaten den öffentlichen Raum zurück | Z2X 2018, Berlin

TONIC belebt die Wandzeitung wieder! Print ist für uns weder Fetischobjekt noch Selbstzweck, unsere Plakate wollen etwas bewegen. Sie sind die prompte Form des Journalismus, fast so schnell wie das Internet. Provokativ & politisch nehmen sie den öffentlichen Raum ein. Du möchtest das selbst ausprobieren? In diesem Workshop zeigen wir dir, wie du selbst ein journalistisches Plakat verwirklichen kannst – von der Idee bis zum Druck. Los geht es mit einem kleinen Einblick in die Geschichte der Wandzeitung und den Möglichkeiten der Plakatgestaltung. Danach diskutiert Ihr, welche Themen Euch gerade bewegen, und entwerft in Kleingruppen Plakatskizzen, inklusive Frontmotiv und journalistischem Inhalt auf der Rückseite.

Über TONIC: Die Taz schrieb richtig: “Die Grenzen zwischen Journalismus u. Aktivismus sind fließend. Die Tonic-Macher begreifen darum ihre Arbeit nicht als Beruf, sondern als ständiges Experiment." Weil wir mit dem, was wir zu lesen fanden unzufrieden waren, gründeten wir ein eigenes Magazin. Als keckes Qualitätsmedium liefert TONIC seit 2010 seriösen Content zu Flucht, Drogen, Protest & anderen Herzensangelegenheiten. Subjektiv, stichhaltig & politisch. Wir erkunden neue journalistische Praktiken, vergeben Recherchestipendien, veranstalten Redaktionssoirées & crowdfunden unsere journalistischen Plakate.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Geschlechterforschung an der Viadrina: transformative Kraft oder anerkannte Nebensache? / Moderation

Welche Rolle spielen Diskurse um Geschlecht und Gender an der Viadrina? Welche Schritte sind erforderlich, damit Gender nicht nur eine „anerkannte Nebensache“ an der Hochschule bleibt? Die öffentliche Podiumsdiskussion greift das vielfach geäußerte Bedürfnis von Studierenden und Dozierenden auf, die Thematik Gender in der Wissenschaft fakultätsübergreifend zu diskutieren.
Dabei soll die gegenwärtige Relevanz der Analysekategorie Geschlecht aus unterschiedlichen Perspektiven der Disziplinen kritisch beleuchtet und ein Austausch über zusammenhängende Problemlagen angeregt werden. Ziel der Veranstaltung ist es über eine Auseinandersetzung mit der Problematik neue Lösungsansätze und Strategien für eine geschlechtergerechtere Hochschule zu entwickeln.




Workshop "How do we want to live and love?" inspired by Relationship Anarchy

I gave a workshop on the principles of relationship anarchy for the Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung. We explored the following questions: How do we want to relate to each other and what relationships do we want to build our lives on? How can we value personal freedom and commitment at the same time? Should our relationship have rules? What is the difference between a compromise and a consensus?

Heidelberg, Mai 2018

Dieser Vortrag ist auf: Englisch


Zukunftsstimmen – Welche Geschichten schreibt Journalismus 2030? | Konferenzwoche Leuphana Universität / Podiumsgast

Journalismus schreibt Geschichten. Katastrophen, Kriege, Konferenzen werden in Druckerschwärze am Kiosk verkauft oder digital verbreitet. Zwischen dunklen Schlagzeilen und Geschichten schimmern hoffnungsvolle Geschichten, Geschichten eines guten Lebens, einer guten Zukunft. Welche Geschichten werden in einigen Jahren geschrieben? Und welche werden von uns gelesen werden? Welche Verantwortung trägt der Journalismus? Und wie zukunftsfähig ist er? Journalismus ohne Werbung - geht das? Und was bedeutet transformativer Journalismus? Bei einem lockeren Bargespräch diskutieren fünf Journalistinnen und Journalisten über zukunftsfähigen Journalismus.




Seminar des LAK Gender und Queer der GRÜNEN JUGEND Bayern / Workshopleitung

Der Landesarbeitskreis Gender und Queer lädt zum Seminar am 12. Mai in München ein. Als ersten Teil der Veranstaltung wird Jules Goetzke von der Gender Working Group der Global Young Greens sowie FYEG eine Einführung in Gender und Queer geben.




Kamingespräch: Bildung und Medien | talent! Junge Medienmacher 2014 | Veranstalter: jungvornweg / Podiumsgast

Kamingespräch mit Hans Werner Kilz. Der ehemalige Chefredakteur des Spiegel und der Süddeutschen Zeitung ist Juryvorsitzender des Medienpreises für Bildungsjournalismus. Es geht um die Themen Bildung und Medien und die Erfahrungen in dem jungen Medien-Startup TONIC.




Rethinking Print and Online Journalism – Posters in Public Spaces | Unit Festival / Speakerin

In a world where we are constantly online, print journalism is rumored to have a hard time. Did wall newspapers get replaced by advertising panels and do public discussions disappear into our smartphones? Let’s rethink the relation of public space, digital media and print journalism! This talk does not only explain the approach TONIC Magazin takes to redesign the reading experience of print and online magazines but also aims for inspiration to challenge this approach and reflect on further possibilities and directions. Juliane Goetzke is a Design Thinker and freelance journalist. At just 8 years old, she made her first magazine out of crayons and construction paper. After school she created her own magazine with friends: TONIC Magazin, an online and print experimentation with new and classic forms of journalism and over 150 young journalist all over Germany. Juliane just graduated from the School of Design Thinking at Hasso Plattner Institute in Potsdam and applies the Design Thinking approach to explore the field of new technologies and print and online journalism.




Unkonventionell und frisch – Innovative Ideen junger Medienmacher | Deutschlandfunk

Der Journalismus braucht neue Ideen, um aus der Krise zu kommen – das sagen vor allem altgediente Medienakteure. Wir haben sie – sagen junge Medienmacher in Deutschland. Sie stellen ein Printmagazin nach ihren eigenen Vorstellungen auf die Beine, gründen einen Radiosender, der jenseits der Norm Programm machen will, oder erfinden neue Videoformate, die die sozialen Medien ernst und als Grundlage nehmen. Auch weltweit gibt es vonseiten jüngerer Medienmacher viel Bewegung: Ein brasilianischer Blogger zum Beispiel gewinnt für eine Zeitung neue Zielgruppen in den Favelas, ein japanischer Videojournalist zieht mit subjektiven Eindrücken und Emotionen Interesse auf sich. Vor der Kulisse des Medienfestes NRW in Köln berichtet "Markt und Medien" live von den innovativen Ideen junger Medienmacher.