Lena Reichardt

Sozialwissenschaftlerin


Themenschwerpunkt: Gesellschaftstheorie

Webseite/Blog: https://www.researchgate.net/profile/Lena-Reichardt

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Vechta

Land: Deutschland

Themen: wissenstransfer-kompetenz, sozialphilosophie, kritische theorie, geschlechterforschung, feministische theorien, care-arbeit, geschlechterverhältnisse, soziologische theorie, feministische gesellschaftskritik, klassenpolitik

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Lena Reichardt studierte Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover und Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Als studentische und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Bereich Arbeits-, Industrie und Wirtschaftssoziologie untersuchte sie die geschlechtsspezifischen Arbeits- und Forschungsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen an einem Universitätsklinikum. Im Anschluss forschte sie zu den Veränderungen der Arbeitsgesellschaft vor dem Hintergrund der Pandemie mit besonderem Fokus auf psychische Belastungen. In der Projektarbeit, Politikberatung und als politische Bildungsreferentin wurde Reichardt mit dem anwendungsorientierten wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und -transfer in die sozialpolitische Praxis betraut. Ehrenamtlich engagiert sie sich innerhalb des Forschungszusammenhangs Projekt Klassenanalyse im Arbeitskreis Klasse & Geschlecht. Ihre politische Arbeit fand in feministischen Zusammenhängen statt und bewegte sich dabei stets im Spannungsfeld zwischen akademischen und nicht-akademischen feministischen Räumen. Dabei liegen ihre Interessen- und Arbeitsschwerpunkte auf den Themenfeldern materialistischer Feminismus & feministische Klassenpolitik.

Vorträge / Referenzen:

Klassen- und Geschlechterverhältnisse

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit dem Spannungsverhältnis von liberalen und antikapitalistischen Feminismen und der Notwendigkeit einer feministischen Klassenpolitik. Anhand eines ideengeschichtlichen Überblicks der Debatte um Klasse & Geschlecht sowie den unterschiedlichen marxistisch-feministischen Analysen des Verhältnisses von Patriarchat & Kapitalismus werden die inhaltlichen und historischen Vorläufer expliziert, welche für die gegenwärtige Auseinandersetzung in hohem Maße von Bedeutung sind. Aus der feministisch-marxistischen Debatte gingen zahlreiche Untersuchungen hervor, wie beide Kategorien im Verhältnis zueinander stehen. Ziel ist es, die Bedeutung eines antikapitalistischen Feminismus für die
politische Praxis herauszuarbeiten.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch