Lena Osswald

Beraterin und Aktivistin


Themenschwerpunkt: Feministische Verkehrswende

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Französisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: bürgerbeteiligung, volksentscheid fahrrad, partizipation, feministische verkehrspolitik, radverkehr, klimaschutz im verkehr, sozial gerechte verkehrswende, mobilität der zukunft, nachhaltige mobilität, verkehrswende, lebenswerte städte

Ich biete: Vortrag, Beratung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

Biografie:

Lena Osswald ist Aktivistin, Speakerin und freie Beraterin für eine radikal inklusive und sozial gerechte Mobilitätswende.

Klimakrise, Flächenversiegelung, Unfalltote, Luftverschmutzung, zugeparkte Städte, Aggressivität, Barrieren, Angsträume, Ungerechtigkeit – all dies sind elementare Teile unseres heutigen Verkehrssystems. Und genau das ist inakzeptabel.

Lena Osswald sieht im Fahrrad die Lösung für viele dieser Probleme. Sie träumt nicht nur von einer radikal inklusiven Mobilität, sie setzt sich auch dafür ein. Der Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur ist für Sie ein wichtiger Schritt in Richtung einer fairen Gesellschaft und nachhaltigen Wirtschaft. Wenn wir auf dem Rad unterwegs sind, sind wir Teil unserer Umgebung. Wir kommen wir in Kontakt mit Menschen und Natur. Auch sind wir unabhängig und selbstbestimmt mobil. Das Fahrrad ist zutiefst demokratisch und zentral für das Empowerment gesellschaftlicher Gruppen.

Radverkehrspolitik ist mehr als der Bau von Radwegen. Sie ist Anstoßpunkt, um Verkehrspolitik, Stadtplanung und lokale Ökonomie als Ganzes neu zu denken.

Seit 2016 ist Lena Mitmacherin beim Volksentscheid Fahrrad Berlin und hat von 2017-18 als Vorstandsmitglied beim Changing Cities e.V. den Aufbau der Strukturen maßgeblich vorangetrieben. Aktuell arbeitet sie in verschiedenen Initiativen an positiven Visionen für eine klimaneutrale Zukunft und an einer feministischen Verkehrswende.

Vorträge / Referenzen:

KOMMUNALE VERKEHRSWENDE VON UNTEN: ZIVILGESELL­SCHAFT ALS TREIBER MODERNER VERKEHRSPOLITIK?

Luftverschmutzung, Klimawandel, Flächenkonflikte: Der Verkehrssektor steht unter Druck. Die Entwicklungen zeigen, dass kommunale Politik den Problemen eher ratlos gegenübersteht. Zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen, wie der Volksentscheid Fahrrad Berlin, fordern derweil Rechte für Rad- und Fußverkehr ein und beeinflussen öffentliche Debatten. Dabei geht es den Aktiven um mehr als nur das Radfahren. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach menschengerechten und lebenswerten Städten. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Entstehung sogenannter "Radentscheide" in diversen Kommunen und die immer stärkere Rolle der Zivilgesellschaft in der Ausgestaltung urbaner Mobilität.

Gender und Mobilität: Mobiltätspolitik feministisch denken

Workshop zu feministischer Mobilitätsplanung auf der Pegasus Jahreskonferenz am 10.10.2020

Seit kurzem erlangt das Thema feministische Mobilitätsplanung mehr Sichtbarkeit in Debatten um die Mobilitätswende. Bei der Pegasus-Jahreskonferenz 2020 stand eine Bestandsaufnahme auf dem Programm. Auch sollte der Workshop die Vernetzung zwischen Forschung, Praxis und Aktivismus voranbringen.

Zwei Themen standen auf der Agenda:

1) Aktuelle Forschung und bestehende Forschungslücken

Welche Forschung wird derzeit zu Gender Aspekten von Verkehr und Mobilität betrieben und wo sind Forschungslücken zu erkennen? Wie wird das Thema in der deutschen Forschungslandschaft bearbeitet, welche Probleme gibt es möglicherweise?

2) Sichtbarkeit und Vernetzung mit Praxis und Aktivismus

Wie können Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in die öffentlichen Debatten getragen werden? Welche Rolle spielt eine stärkere Vernetzung zwischen Forschung, Aktivismus und Praxis und wie kann diese funktionieren?

A100 TALK2: DIE AUTOFREUNDLICHE STADT

Der Vortrag beleuchtet die langjährigen autozentrierten Visionen einer Stadt der Zukunft und die daraus resultierende Autogerechte Stadt. Es wird die Frage aufgeworfen, wie wir dieses Erbe überwinden können und welche Ansprüche wir an eine zukunftsfähige, gesunde und lebenswerte Stadt stellen. Dazu wird u.a. die Perspektive des Volksentscheid Fahrrad Berlin und der Kampagne zum Mobilitätsgesetz herangezogen.