Katharina Schlünder

Projektleiterin bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald eV


Themenschwerpunkt: Umweltbildung & Workshops

Sprache/n: Deutsch

Stadt: Bonn

Land: Deutschland

Themen: seminare, workshops, waldbezogene bildung für nachhaltige entwicklung, waldpädagogik, waldnaturschutz, bildung für nachhaltige entwicklung, nachhaltigkeit, umweltbildung, ökologie, planung, naturschutz

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

-Empirische Untersuchungen zum Naturbewusstsein syrischer Geflüchteter zur Erstellung eines waldpädagogischen Konzepts als Beitrag zur Integration (Masterarbeit)
-Erstellung von Bildungsmaterialien (Umweltbildung, Waldpädagogik)
-Erstellung und Konzeptionierung von Umweltbildungsprojekten
-Durchführung von Seminaren und Workshops
-Partizipation an (politischen) Prozessen (sdw.de/generationendialog)
-Konzeptionierung und Durchführung von Projekten, Projektorganisation
-Waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung
-Außerschulische Bildung

Biografie:

2009 - 2013 B. Eng. Landschaftsentwicklung / Landschaftplanung
Hochschule Osnabrück

2013 - 2017 M. Sc. Landschaftsökologie
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

2017 - 2019 Projektmitarbeiterin
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V.
Projekt: International Workcamp - Junge Erwachsene für nachhaltige Bewirtschaftung

2019 Projektmitarbeiterin
Innowego - Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG
Klima-Kita-Netzwerk

seit 2019 Projektleiterin
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V.
Projekt: Generationendialog Wald

Vorträge / Referenzen:

Workshop: Leitbildentwicklung mit und für die Deutsche Waldjugend e. V.

Planung, Organisation, Durchführung und Moderation eines Workshops für 16 Mitglieder der Waldjugend
Workshop ganztägig

Auszug aus der Nachlese des Bundeskongresses der Waldjugend:

"Das Referat Waldpädagogik ist seit einiger Zeit mit der Aufgabe betreut, ein pädagogisches Leitbild für die Waldjugend zu entwickeln. Betrachtet man den Prozess einer Leitbildentwicklung, sieht man, dass es wichtig ist, möglichst viele Meinungen in die Entwicklung einfließen zu lassen. Mit einem Leitbild einer Schule beispielsweise sollten sich so viele Schüler*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen wie möglich identifizieren können. Daher ist es wichtig, möglichst viele Personen an der Entwicklung partizipieren zu lassen. [...]

Wir sprachen kurz darüber, was ein Leitbild ist und wozu man es braucht, bevor wir direkt in die Gruppenarbeit über gingen. Grundlage dieser Arbeit war ein Fragebogen. Zur Beantwortung der Fragen war es notwendig, sich intensiv Gedanken über die Waldjugend, deren Aufgaben, Ziele und Selbstverständnis zu machen. Die Fragebögen wurden zunächst in Zweiergruppen bearbeitet. Anschließend einigten sich zwei Zweiergruppen auf einen gemeinsamen Bogen. Zum Schluss besprachen wir die Ergebnisse im Plenum von 16 Waldläufer*innen. Hierbei ergaben sich auch einige andere spannende Gesprächsthemen, zum Beispiel sprachen wir über unsere Erfahrungen zur Außenwirkung der Waldjugend. [...] "

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Umweltbildung mit Flüchtlingen - Multiplikatorenworksshop der ANU am 08.10.2018 in Köln

Vortrag ca. 15 Minuten

Ergebnisse einer Masterarbeit:
Die empirische Untersuchung will herausstellen, ob und wo mögliche Anknüpfungspunkte zwischen syrischen Flüchtlingen und Waldpädagogik liegen, welche Interessen die Menschen verfolgen und wie empfänglich sie für Waldpädagogik sind. Im Speziellen wurde geprüft, ob die Landschaften und Naturräume in Deutschland als Identifikationsorte für die Menschen dienen können. Dazu wurden Befragungen zum Umweltbewusstsein der geflüchteten Syrer und Syrerinnen in Deutschland durchgeführt. Außerdem wurden Praxiserfahrungen gesammelt. Basierend auf den Ergebnissen und auf Grundlage wissenschaftlicher Literatur wurde analysiert, ob und wenn ja wie Waldpädagogik einen Beitrag zu einer erfolgreichen Integration leisten kann.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Resultate der SILVIVA Erfa-Tagung vom 23. September 2017 „Naturbezogene Umweltbildung im Austausch mit Flüchtlingen“

Schriftlicher Beitrag zum Tagungsbericht

Zusammenfassung der Masterarbeit von Katharina Schlünder

Fremde Länder, fremde Sitten? In den letzten Jahren haben wir viele neue Gesichter gesehen. Menschen, die vor Krieg und Armut flüchten und Asyl suchen. Es gibt eine Aufgabe, die sich an die gesamte Gesellschaft richtet: Integration. Das bedeutet, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, unter anderem in der Bildung und in der Freizeit. Für Akteur*innen in der Umweltbildung stellen sich zu der neuen Zielgruppe, „den Geflüchteten“, viele Fragen. Welchen Zugang haben die geflüchteten Menschen zu Natur und Wald? Welche Interessen verfolgen sie? Wo in der Natur halten sie sich gerne auf? Was kennen sie? Wovor haben sie Angst? Welches Verständnis haben Geflüchtete von Wald und Natur? Und vor allem: Kann Umweltbildung einen Beitrag zur Integration leisten? Und wenn ja, wie? Diesen Fragen ging Katharina Schlünder im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster nach. Sie befragte 114 syrische Geflüchtete und kombinierte ihre theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Erfahrungen von Andreas Roefs, Förster und Waldpädagoge aus Ost-Westfalen (Deutschland).

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Dieser Vortrag ist auf: Deutsch