Juna Grossmann


Themenschwerpunkt: Jüdisches Leben

Webseiten/Blogs/Soziale Medien: http://www.irgendwiejuedisch.com

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Bundesland: Berlin

Land: Deutschland

Themen: social media in museen, besucherservice in museen, antisemitismus, juden und jüdinnen in deutschland, judentum für "anfänger", judentum

Ich biete: Vortrag, Moderation, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Juna Grossmann ist Berlinerin, arbeitet in Museen und Gedenkstätten und betreibt daneben das Blog „irgendwiejuedisch.com“. Im Jahr 2018 erschien "Schonzeit vorbei. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus" beim Droemer Verlag.
Juna Grossmann schreibt neben explizit jüdischen Themen auch über die DDR, in der sie aufgewachsen ist, Museen, Ausstellungen, Fotografie und Erinnerungskultur im Allgemeinen. Sie denkt, dass Blogger:innen das Bild, das über jüdisches Leben vermittelt wird, verändern können.

Vorträge / Referenzen:

Moderation Schillerpreis 2024

Die Stadt Mannheim verlieh den Schillerpreis 2024 an die Journalistin Golineh Atai. Statt einer Laudatio moderierte Juna Grossmann ein Gespräch mit Golineh Atai.

Keynote bei "An allem sind die Juden und die Radfahrer Schuld. Antisemitismus in Deutschland

„Die Juden sind an allem Schuld, meinte einer. Und die Radfahrer… sagte ich. Wieso denn die Radfahrer?, antwortete er verdutzt. Wieso die Juden?, fragte ich zurück.“ Wie erleben und erfassen Jüdinnen und Juden Antisemitismus und was erwarten sie im Kampf gegen Antisemitismus von der Politik? Die grüne Bundestagsfraktion diskutiert darüber mit namhaften Fachleuten. Juna Grossmann spricht von ihren Erfahrungen als öffentlich sichtbare jüdische Frau im Netz.

Podiumsdiskussion Digitaler Salon - Das Netz als Zeitmaschine

Komm, wir klicken uns in die Antike. Ich mache mich zur Zeitzeugin des Mauerbaus oder des Vietnamkriegs. Wir erkunden das Mittelalter online, als Vorbereitung auf die Geschichtsklausur. Was dagegen?

Naja, wird Geschichte dadurch nicht verkürzt, von Originalschauplätzen verlagert? Geschichtlichkeit zerstört, Aura verdorben? Unsere Gesprächspartner im Digitalen Salon im Grimme-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin fanden: Nö.

Der Rabbi und die koscheren Gummibärchen – Die deutsch-jüdische Blogosphäre

Ab 2008 ging die Zahl der jüdischen, auf deutsch schreibenden Blogger, nach oben. Anders, als man wohl erwarten könnte, geht es in den Beiträgen nur selten um Shoah, Auschwitz und Antisemitismus. Welches sind also die Themen? Das Leben, ganz einfach. Wie tritt man zum Judentum über? Wo kann man einen Rabbi auch ohne Gemeindemitgliedschaft um Rat fragen? Wie findet man Arbeit und Wohnung in Jerusalem? Und wo gibt es koschere Gummibärchen? Kleine und große Dinge des Alltags eben und nicht alles ist immer nur „jüdisch“. Ganz im Gegenteil.

Werfen wir also einen Blick auf das, was so geboten wurde und noch immer wird. Was ist aus den Blogs geworden, welchen Einfluss, welche Reichweite haben sie?

Als im Sommer 2014 der offen zur Schau getragene Judenhass so laut wurde und das Land seltsam still blieb, kamen die ersten Stimmen aus dieser Welt.