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Julia Roth

Julia Roth
Feminismen, Postkolonial
Meine Webseite/Blog:

http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/jroth2/

Meine Themen:

intersektionalität ungleichheit gender studies post-colonial studies migration feminismus & musik feminismus feminismus und literatur

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch Spanisch

Meine Stadt:

Berlin, Bielefeld

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Julia Roth ist promovierte Amerikanistin und Autorin. Sie arbeitet zu Postkolonialismus, Gender Studies, intersektionaler Feminimus, globale Ungleichheiten. Sie lehrte an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Universität Potsdam, an der Freien Universität Berlin und der Universität Bielefeld, wo sie in einem Forschungsprojekt zu den Amerikas arbeitet. Neben der akademischen Arbeit ist sie publizistische tätig (u.a. für das Missy Magazin, taz, polar) und organisiert und moderiert kulturpolitische Veranstaltungen zu aktuellen Themen im Kontext Gender/Feminismus, Postkolonialität und globale Ungleichheiten, Migration, Vielfalt, Anti-Rassismus, (u.a. in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem HAU, als Redakteurin der Zeitschrift polar und dem Netzwerk polarkreis e.V.). Julia Roth hat Vorträge auf zahlreichen nationelen und internationalen Konferenzen gehalten, und ihre Texte wurden in internationalen Publikationen veröffentlicht.

Publikationen und Vorträge (Auswahl):
Bücher:
2015: (Hrsg.) Lateinamerikas koloniales Gedächtnis: Vom Ende der Ressourcen, so wie wir sie kennen. Nomos.
2014: Occidental Readings, Decolonial Practices. A Selection on Gender, Genre, and Coloniality in the Americas. WVT.
2010: (mit C. Junker): Weiß sehen. Dekoloniale Blickwechsel mit Zora Neale Hurston und Toni Morrison. Helmer Verlag.

Aufsätze, Kurztexte & Artikel:
2015: (mit M. Boatcă): »Europa? Welches Europa? Debatte europäische Flüchtlingspolitik«, die tageszeitung, 15.12.2016.
(mit M.Boatcă) »Staatsbürgerschaft, Gender und globale Ungleichheiten«, Feministische Studien 2/2016, Herbst 2016.
2013: »A legible Face auf Facebook?’: Politiken von Gender und De/Kolonialität im Netz«, Gabriele Jähnert/Karin Aleksander/Marianne Kriszio (Hrsg.), Kollektivitäten nach der Subjektkritik. transcript, 335-355.
2012: »Ein Volk von roten Unterröcken. Doing Gypsy, Doing Gender in Spielfilmen und der Krimiserie Tatort seit 1989», Claudia Bruns und Asal Dardan (Hrsg.)‚ ‘Welchen der Steine du hebst ...’ Filmische Erinnerungen an den Holocaust, Bertz+Fischer, 232-244.
2010: »Fantasías sobre Flamenco. Getanzte Carmenbilder zwischen Körperwissen, Punk und Porno«, Kirsten Möller/Inge Stephan/Alexandra Tacke (Hrsg.), Carmen. Ein Mythos in Literatur, Film und Kunst. Böhlau, 167-186.
»Eine Insel voller Mädchen und Musik« (die Band Kumbia Queers), die tageszeitung, 17.07.2012, online: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=20102006.
»Salmas Brüste ... Frida Kahlo trifft Rosa Luxemburg«, dramatischer Dialog, Regie: Susann Neuenfeldt, Premiere am 13. Oktober 2010 im Haus der Kulturen der Welt Berlin, Wiederaufnahme 2011, 2012 und 2013 in der Theaterkapelle.
2008: »Bond Girls Go Girl Bonding: Frauenfreundschaft zwischen Strategie und Mythos«, polar Nr. 5, Herbst 2008.
2005: »›Stumm, bedeutungslos, gefrorenes Weiß‹. Zum Umgang mit Toni Morrisons Essays im weißen deutschen Kontext«, Maisha Eggers/Grada Kilomba Ferreira/Peggy Piesche/Susan Arndt (Hrsg.), Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Unrast Verlag, 491-505.

Vorträge:
»Gender in postkolonialer Perspektive«, Universität Bielefeld, Aktionstage für geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung »Gesellschaft Macht Geschlecht«, 6. Dezember 2016.
»>Whose Bodies? Our Bodies! Whose Rights? Our Rights!< Rappin’ Human Rights Otherwise in Hip Hop Feminism«, Sta Barbara, USA, 4.-6. Oktober 2016.
»Decolonizing Intersectionality: Amerafrican Feminisms«, Workshop »Addressing Historical Injustices in the AfroAmericas«, New York City, 27.-30. Mai 2016.
»Global, intersektional, verflochten. Gender in postkolonialer Perspektive«, Universität Bielefeld, interdisziplinäre Ringvorlesung Gender Studies, 11. Mai 2016.
Panelorganisation (gemeinsam mit Gabriele Dietze) »Gender Studies Reloaded«, Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender Studies e.V., Universität Bielefeld, 13.-14. Februar 2015.
Kommentar zum Panel »Was ist epistemische Gewalt und warum sollten wir mehr darüber wissen?«, Workshop »Von epistemischer Gewalt zu epistemischem Ungehorsam? Dekoloniale und feministische Herausforderungen«, Humboldt Universität Berlin, 16. Mai 2014 (Einladung).
»Interlocking Systems of Oppression: Intersektionalitäten und/als interdependente Ungleichheiten«, Lateinamerikainstitut, Freie Universität Berlin, 31. Januar 2013 (Einladung).
»A ‘legible Face’ in Cyberspace?’: Dis-Identifikationen und Widerstand im Netz«, international conference »Kollektivitäten nach der Subjektkritik/Collectivity beyond Identity«, Humboldt Universität Berlin, 27.-28. Juni 2012.
»Neue Medien, welche Ungleichheiten? Gender- und Racepolitken im Cyberspace«, Konferenz »screen strike! Gender, Medien, Kritik«, Akademie der bildenden Künste, Wien, 10-11. Mai 2012.
»A ‘legible Face’ on Facebook? Dekolonialität und Geschlecht im Netz«, Ringvorlesung »Geschlecht als Wissenskategorie: Perspektiven des Graduiertenkollegs auf Vergeschlechtlichungen von Wissensproduktionen und Wissensobjekten«, Humboldt Universität Berlin, 23. November 2011.

Meine Vorträge / Referenzen:

Multiple Europes in /and Berlin: Einschlüsse, Ausschlüsse, Identitäten und Ungleichheiten

bpb metro Veranstaltung Konzeption, Organistation, Durchführung und Moderation mit Manuela Boatcă
Der Begriff “Europa” – und mehr noch die Schengen- und Eurozone der “Europäischen Union” – wird oft in einer Weise verwendet, die suggeriert, Europa sei eine kohärente Einheit. Die Staatengemeinschaft der EU suggeriert wiederum, dass nur die Mitglieder der EU „europäisch“ seien. Die gegenwärtige katastrophale Situation von Geflüchteten aus Nicht-EU-Staaten in die „Festung Europa“ führt auf dramatische Weise vor Augen, wie dieses Verständnis zu Abschottung und Besitzstandswahrung führt, häufig auf Kosten von Menschenrechten und Menschenleben.
Der historische Blick zeigt, dass Europa stets mehr als ein geographischer Referent gewesen ist, sondern immer auch die Geopolitiken und das vorherrschende Wissen der jeweiligen historischen Kontexte dargestellt hat.
Der heutige Umgang der sich auf die Schengenstaaten und die Eurozone reduzierenden EU mit Migration und Staatsbürgerschaft verweist auf eine lange Tradition der Selbsterzählung Europas als Ursprung von Modernität, Fortschritt und zivilisatorischer Überlegenheit und als Modell, das es in den „Rest“ der Welt zu exportieren gelte. Es ist jedoch keineswegs eindeutig, was unter Europa zu verstehen ist, wer dazugehört und wer nicht, und wer darüber entscheidet. Denn ebenso wie das Konzept und die Vorstellung der Nation ins Wanken geraten ist, gibt es viele Definitionen und Erfahrungen von Europa. Mit diesen setzt sich die aktuelle Ausgabe der bpb-metro-Reihe auseinander. Unter dem Motto „Multiple Europas“ bringt die Veranstaltung verschiedene Positionen und Perspektiven zu Wort, welche vereinheitlichende Konzepte kritisch hinterfragen.

Mit:
+++ MANUELA BOATCA +++ OVIDIU TICHINDELEANU +++ BILGIN AYATA +++ OLGA GRJASNOWA +++ YURIY GUTHY +++ TANJA OSTOJIC +++




Black Diaspora + Berlin. Dekoloniale Erzählungen

Konzeption, Organisation, Durchführung und Moderation mit Alanna Lockward




BE.BOP Black European Body Politics. Call & Response, Volksbühne Berlin

organization and moderation, event curated by Alanna Lockward, with Walter Mignolo, Elena Qunitarelli
The three-day festival BE.BOP 2016 - Black Europe Body Politics - brings together black and African diasporas' artists and activists from all over the globe to create a public forum committed to collectively building knowledge based on decolonial thinking and theorizing. At the interface between art and academic debate BE.BOP 2016's extensive "CALL & RESPONSE" programme offers exciting performances, films and videos combined with outstanding talks and discussions.
BE.BOP brings into focus once again, a historical perspective on the racialized inequalities during the periods of imperial expansion and colonization. Access to social and physical mobility was firmly organized, similar to the Apartheid in South Africa. Mobility – who is mobile and how, who is permitted to go where, and who is considered a migrant, 'expat' or 'tourist' etc. - is still founded on a structural coloniality that is evident in citizenship statuses of various migration regimes. The event fosters a discussion of the possibilities to overcome currently enduring colonial inequalities and "uneven mobilities" (Mimi Sheller), as well as new forms of conviviality in the societies of our globalized world. In view of the current crisis of European societies, this is an evident and pressing issue.




Roma in Berlin – Klischees und Lebenswelten




Grenzgängerinnen: Frauen / Bilder der Amerikas in Bewegung

Theaterfestival-Symposium, Kuration und Moderation, Konzeption und Durchführung mit Susann Neuenfeldt (Berlin) und Carolina Balbi (Buenos Aires)

Seit der Eroberung der "latein"amerikanischen Gebiete haben sich Bilder etabliert, die den Kontinent als weiblich und somit verfügbar darstellen und bis heute eine europäische „Coloniality of Gender“ fortschreiben. Dabei zeigt insbesondere die darstellende Kunst aus Lateinamerika, dass Geschlechterverhältnisse dort vielfältiger und kontroverser verhandelt werden. Theaterstücke und Vorträge geben einen Einblick in die Geschlechterbilder in und von den Ländern Lateinamerikas.




Rethinking Humboldt - Humboldt neu denken Das Humboldt-Forum als Agora

23.09.2011 - 23.09.2011
HBC (ehemaliges Haus Ungarn) Karl-Liebknecht-Str. 9 10178 Berlin
Konzeption, Organisation, Durchführung, Moderation
Die Debatten um den Berliner Schlossplatz und das Humboldt-Forum stehen für mehr als nur den Bau eines weiteren Museums: sie verhandeln einen stadtpolitischen wie einen kulturpolitischen Prozess an der Schnittstelle zwischen gesellschaftlichen und künstlerischen Diskursen im öffentlichem Raum.
Die Bauverschiebung des Berliner Schlosses bietet die Gelegenheit, die bisherige Debatte zu beleben und kontrovers zu diskutieren, wie diese "kulturelle Mitte der Hauptstadt" gestaltet werden kann.

+++MIT: NINA BRODOWSKI+++PAUL GOODWIN+++ALICE CREISCHER+++THOMAS ELLER+++JENS FRIEBE+++PHILIPP KHABO KÖPSELL+++ UVA.

Programm:
http://www.hsozkult.de/event/id/termine-17224




"Salmas Brüste. Frida Kahlo trifft Rosa Luxemburg" (Dramatischer Dialog)



"Salmas Brüste. Frida Kahlo trifft Rosa Luxemburg" (Dramatischer Dialog)
Text: Julia Roth
Uraufgeführt 13. Oktober 2010 unter der Regie von Susann Neuenfeldt im Haus der Kulturen der Welt Berlin, Wiederaufnahme 2011, 2012 und 2013 in der Theaterkapelle Berlin.