Hannah-Maria Eberle

Geschäftsführerin und Doktorandin


Themenschwerpunkt: Armut, Organisierung, Rhetorik

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Französisch

Stadt: Berlin, Wien

Land: Deutschland

Themen: freiwilligenarbeit, prozessbegleitung und moderation, sozialstaat, politische bildung und organisierung, armut und wohlfahrt, rhetorik und körpersprache, presse und medien, klassenpolitik und klassismus

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Training, Beratung

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Ich habe in Berlin und Wien zunächst Kultur und Technik mit dem Schwerpunkt Philosophie (BA) und anschließend Bildungsmanagement- und wissenschaft (MA) mit Schwerpunkten in der Gesprächsberatung und Armutsforschung.

Aktuell arbeite ich als Geschäftsführerin bei der linken Monatszeitung analyse & kritik und publiziere u.a. dort regelmäßig. Mittlerweile unregelmäßig arbeite ich auch als selbstständige Presse- und Kampagnentrainerin, zuletzte u.a. für Initiativen und Bewegungen wie Fridays for Future oder Seebrücke. Ich moderiere und berate Gruppenprozesse und war einige Jahre in der politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. in der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung mit einem Projekt zu „Erwerbslosigkeit in Berlin“.

Seit 2019 promoviere ich als Sozialwissenschaftlerin außerdem an der Bergischen Universität Wuppertal zum Thema „Gesellschaftliche Wohlfahrtsproduktion. Humanitäres und Politisches Handeln in zivilgesellschaftlichen Versorgungsstrukturen“. Mit einem kritischen Blick beschäftigt mich der Anstieg von hauptsächlich ehrenamtlich organisierten Einrichtungen wie Tafeln oder Obdachlosenunterkünften, aber auch tendenziell politischen Einrichtungen wie Küchen für Alle oder Erwerbslosenberatung. Mein politisches- wie wissenschaftliches Interesse liegt auf (alternativen) Organisierungen und Klassenwerdungsprozessen innerhalb dieser Einrichtungen sowie einer Kritik an der erhöhten Notwendigkeit solcher im übrig gebliebenen restriktiven Sozialstaat.

Ich verstehe mich auch weiterhin in erster Linie als Aktivistin, stand selbst einige Male für antifaschistische und antikapitalistische Bewegungen vor der Kamera und modiere immer gerne Veranstaltungen und Diskussionsrunden zu diversen sozial-, medien- und bewegungspolitischen Themen. Ich lebe in Berlin und Wien.

Vorträge/Veranstaltungen (Auswahl)
- "Die neue Mitleidsökonomie zwischen Armutsverwaltung und Selbstorganisation. Kritik und Potential einer gesellschaftlich organisierten Wohlfahrt" - Vortrag bei der Sektion Soziale Ungleichheit, Juni 2021, Wien
- „Internationalismus und Neue Klassenpolitik“ – Buchvorstellung und Diskussion (gemeinsam mit Nelli Tügel), März 2019, München
- „Die Kämpfe von Erwerbslosen und die Verbindung mit anderen Kämpfen“ – Vortrag und Diskussion, März 2019, Rostock,
- „Was tun gegen Rechtsruck und AfD“ – Podium in Heillbronn, März 2017, Heillbronn

Moderationen (Auswahl):
- "Warum wir die polizei abschaffen müssen" - Veranstaltung der analyse & kritik, März 2021, Online
- „30 Jahre telegraph – 30 Jahre linker Journalismus“, Oktober 2019, Berlin
- „Unteilbar“ – Auftaktkundgebung in Dresden, August 2019
- „Selbstbewusst nach links statt von Rechts treiben lassen“, März 2019 Leipziger Buchmesse, https://cba.fro.at/400344

Presse- und Kampagnentrainings / Moderation (Auswahl)
- Abgeordnete der Partei "Die Linke" (Mai/Juli 2021, Hessen)
- Ende Gelände (November 2019)
- Fridays for Future (Mai, August, Oktober 2019)
- Netzwerk N (März 2019)
- Seebrücke (Februar (2019)

Artikel, Interviews, Rezensionen, Broschüren(Auswahl):
- "Klasse erfahren. Von Sprossenwänden und Jogginghosen. Neue Veröffentlichungen zu Klassismus leuchten die subjektive Seite der Klassengesellschaft aus." In: Tagebuch, März 2021
- "Zwei Ausprägungen des gleichen Weltbildes. Nach dem Terror in Wien gibt es kein Ausweichen mehr: Rassismus und Islamismus können nur zusammen bekämpft werden" In: analyse & kritik, November 2020 (gemeinsam mit Niki Kubaczek und Lori Şahan)
- "Partizipation statt Teilhabe in Einrichtun-gen der neuen Mitleidsökonomie" In: Stimmen gegen Armut, BoD 2020
- „Zuspitzen und zusammenführen. Die sächsische Linken-Politikerin Jule Nagel über Schlussfolgerungen aus den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg.“ In: analyse & kritik ak 654, November 2019
- „Erwerbslos in Berlin“ – Reihe Fragen und Antworten Berliner Landeszentrale für Politische Bildung, 2019
- „Europa nach der »Schicksalswahl«. Die Rechten, die Grünen und der neoliberale Block.“ In: analyse & kritik 650, Juni 2019
- „Das Gefühl, Danke sagen zu müssen. Armut hat einen sekundären Warenkreislauf entstehen lassen“ In: Oxi. Wirtschaft anders denken. In: Oxi. Wirtschaft anders denken. Dezember 2018
- „Was Erwerbslose und Prekäre eint. Die Kämpfe von Erwerbslosen als Teil der Klassenauseinandersetzungen“ In: Friedrich, Sebastian / Redaktion Analyse und Kritik (November 2018) Neue Klassenpolitik. Bertz und Fischer (109-113)
- „Seit 1990 im Krisenmodus. Die Tageszeitung neues deutschland.“ In: analyse und kritik 640, August 2018 (gemeinsam mit Fabian Westhoven)
- „Produzierte Bedürftigkeit. Die Essener Tafel, Rassismus und Orte der Rebellion.“ In: analyse und kritik 636, März 2018
- „Die Klassenfrage ist heute wieder die Organisierungfrage“ In: Debattenblog der Interventionistischen Linken, August 2017 https://blog.interventionistische-linke.org/klasse-mit-differenz/klassenfrage-organisierungsfrage