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Greta Taubert

Greta Taubert
Postwachstum
Meine Webseite/Blog:

http://www.greta-taubert.de

Meine Themen:

moderation resilienz collaboration transformation generation y gemeinwohl suffizienz nachhaltiger konsum sharing economy new journalism gonzojournalismus utopien

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch

Meine Stadt:

Leipzig

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Greta Taubert ist Journalistin und Autorin in Leipzig. In ihrem gonzojournalistischen Sachbuch „Apokalypse Jetzt“ dokumentiert sie ihren einjährigen radikalen Versuch aus der westlichen Konsumkultur auszusteigen.

Ihre journalistische Arbeit - unter anderem für die FAS, das SZ Magazin und in Die Zeit - erlauben ihr, sich schnell in neue Themenkomplexe einzuarbeiten und sie verständlich und anregend zu präsentieren. Sie gilt als inspirierende Zukunftsdenkerin und charmante Erzählerin.

Ihr Selbstversuch, wie sich der Einzelne aus der westlichen Wohlstandsfalle befreien kann, wurden von zahllosen Medien aufgegriffen. Interviews und Porträts sind in Europa, Afrika, Asien und Südamerika erschienen, darunter Der Spiegel (Deutschland), LeFigaro (Frankreich), Globo (Brasilien) und Zaman (Türkei).
Sie hat bereits auf mehreren Veranstaltungen gelesen oder gesprochen- von Keynotes, Lectures, Lesungen, SpeakOuts oder experimentellen Formaten - und wird seit zehn Jahren als Moderatorin gebucht.

Taubert hat Journalistik und Politikwissenschaft studiert, bei der Berliner Zeitung volontiert und danach ausgiebig den deutschen, europäischen und Nahen Osten bereist. Derzeit konzentriert sie sich auf die Themen Postwachstum, Nachhaltigkeit, Resilienz und Suffizienz
Das Medium Magazin zählte sie 2009 zu den „Top 30 unter 30“. Im Jahr 2014 wird sie im Sammelband „Die 500“ als eine der exzellentesten Frauen der deutschen Medienszene vorgestellt. Ihre Arbeit ist preisgekrönt.

Meine Vorträge / Referenzen:

Eco-Naturkongress Basel / Schweiz: Keynote



Greta Taubert lebt als freie Autorin in Leipzig. Sie scheibt für Die Zeit, Cicero, taz und die FAS. Für ihr Buch “Apokalypse jetzt!” hat sie ein Jahr lang so gelebt, als wären all die Krisen und (Umwelt-)Katastrophen, die immerzu heraufbeschworen werden, bereits eingetreten. Menschen, die sich von den ausgetretenen Pfaden des Konsums und der Verschwendung verabschiedet haben, werden ihre Lehrer. Sie beginnt, ihre Altbauwohnung in eine autarke Zelle zu verwandeln, geht jagen, baut Stadtgemüse an, lernt Pilze züchten, wird zur Selbermacherin, Tauschhändlerin und Schenkerin. Sie taucht auf den Grund von Müllcontainern, schläft im Wald, zieht in einen Bauwagen, reist kostenlos durch Europa. Jede Idee, die ihr beim Überleben helfen kann, will sie kennenlernen und in einem Jahr Selbstversuch ausprobieren. Am Kongress berichtet sie von ihren Erfahrungen und welche Relevanz diese für uns alle haben – schon bevor die grossen Katastrophen wirklich eintreten.




TV-Talkshow Beckmann: Verzicht auf Konsum



Während die Konsumausgaben in Deutschland steigen, gibt es immer mehr Menschen die bewusst weniger Wert auf Geld, Luxus und Prestige legen. Ihr Gewinn ergibt sich durch mehr Zeit und Zufriedenheit sowie eine größere Unabhängigkeit von Zwängen. Ist Verzicht in der Konsumgesellschaft das bessere, eher glücklich machende Lebensmodell? Oder steckt in jedem Menschen auch die Gier nach mehr Erfolg, mehr Eigentum, mehr Ansehen? Wie viel brauchen wir wirklich zum Leben?




Die Zeit - Utopien: Die teilende Gesellschaft

Carsharing und Allmenden sind erst der Anfang. Wie sähe eine Welt aus, in der das gemeinschaftliche Nutzen zum Alltag gehört? Die Autorin Greta Taubert berichtet aus dem Jahr 2050.




re:publica2014: Allein ist die Wildnis ein öder Ort



Beim Betrachten der Wachstuchdecke ihrer Oma wurde Greta Taubert bewusst, wie abhängig wir von unserem Wohlstand sind: (Über-)Leben ohne Autos, ohne Supermarkt, ohne Strom, Heizung oder fließendes Wasser? Unmöglich?

Taubert wollte es genauer wissen und wagte den Selbstversuch. Ein Jahr lang versuchte die freie Autorin autark zu leben: Statt aus dem Supermarkt, kam das Gemüse aus dem eigenen Garten. Sie lernte Nahrungsmittel haltbar zu machen, Notvorräte anzulegen, selbst zu schlachten und in der Wildnis – in ihrem Fall: eine Hütte im deutschen Mischwald – zu leben. Und immer wieder stand sie vor derselben Frage: Was braucht der Mensch wirklich und was ist überflüssig?

Das Buch, das sie über ihr Experiment schrieb, heißt: „Apokalypse jetzt! – Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereitete“. Der Untergang unseres Systems ist nämlich vielleicht viel näher als wir glauben, findet Taubert. Es gilt bereit zu sein, wenn es so weit ist.

Auf der re:publica wird Greta Taubert über ihr persönliches INTO THE WILD-Erlebnis berichten. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: So ganz allein, ohne Community, ist es kaum möglich.