Francesca Schmidt

Referentin feministische Netzpolitik


Themenschwerpunkt: Feministische Netzpolitik

Twittername: @gwi_boell

Webseiten/Blogs: http://gwi-boell.de , http://netzforma.org , http://www.ffbiz.de/

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Berlin

Land: Deutschland

Themen: hate speech, tech diversity, intersektionalität, feministische netzpolitik, netzaktivismus, digital divide, digitale gleichberechtigung, netzfeminismus, gender, überwachung, gender in technology, digitale governance, online harassment, intersektionaler feminismus, feminismus, netzpolitik, internet culture, digitale widerstandspraktiken, digitale gewalt

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Francesca Schmidt lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Germanistik, germanistische Linguistik und Gesellschaft, Geschichte und Politik Südasien in Heidelberg und Berlin. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich vorrangig mit der Gender- und Frauenforschung in der Literatur.

Beruflich hat sie sich auf Netzpolitik spezialisiert. Derzeit ist sie Referentin im Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie und verantwortet den Bereich feministische Netzpolitik mit den aktuellen Schwerpunkten Digitale Gewalt und Überwachung.

Sie ist Gründungsmitglied von netzforma* e.V. - Verein für feministische Netzpolitik.

Im FFBIZ e.V. ist sie als Vorstandsfrau tätig.

Vorträge / Referenzen:

Backstage Talk | Zündfunk Netzkongress 2018: Digitale Gewalt, Ungerechte Algorithmen

Feminismus kann und muss die digitale Welt zivilisieren. Nach dieser Überzeugung machen Francesca Schmidt und Katharina Mosene Netzpolitik.

Der Zündfunk Netzkongress 2018 stand unter dem Motto „Cashtag“ und warf die Frage auf, was uns das Netz wirklich kostet. Entsteht ein neuer digitaler Kapitalismus, oder wird das Netz Opfer des Turbo-Kapitalismus? Ist die Digitalisierung mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz eine große Chance für Politik und Gesellschaft, oder schafft sie einen Raum für noch mehr Ungerechtigkeit?
Im Backstage Talk sprach Franziska Storz darüber mit Netzexperten wie Katharina Mosene und Francesca Schmidt.

Sie kämpfen gegen zunehmende Überwachung und ausufernde digitale Gewalt, die sich im Netz besonders gegen auch sonst benachteiligte Gruppen richtet. Die Tendenz, vorhandene Diskriminierungen unreflektiert zu übernehmen, sehen sie ebenso bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Programmierer würden damit sexistische oder rassistische Algorithmen produzieren, die in Zukunft gesellschaftliche Entscheidungen treffen. Mit dem 2018 gegründeten Verein „netzforma“ wollen Mosene und Schmidt diesen Entwicklungen eine feministische Netzpolitik entgegensetzen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Ziele und Wege feministischer Netzpolitik

Der öffentliche Raum «Internet» ist für Frauen* und LGBTIQ-Menschen wesentlich risikobehafteter als für andere Gruppen. Er muss als Freiraum verteidigt und erweitert werden.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Regulierung gewaltvoller Online-Kommunikation

Kommunikative Gewalt hat erhebliche Auswirkungen auf queer-feministischen Netzaktivismus. In dem Artikel geht es um Hintergründe gewaltvoller, anti-feministischer und rassistischer Kommunikation und um Fragen der Regulierungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch