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Dr. Myriam Jahn

Dr. Myriam Jahn
Industrie 4.0 im Maschinenbau
Meine Webseite/Blog:

https://www.linkedin.com/in/dr-myriam-jahn-industrie4/

Meine Themen:

iot digitalisierung digitalization industrie 4.0 digitalisierung als chance digitalisierte fertigung

Meine Sprache/n:

Deutsch Englisch Französisch

Meine Stadt:

Düsseldorf

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:


· Aufsichtsrat bei börsennotiertem Maschinenbauunternehmen (Industrie 4.0)
· Vorstand in Vertriebsverantwortung und 14 Jahre Berufserfahrung bei international führendem Automatisierungsunternehmen
· Studium Elektrotechnik (Master), BWL (Promotion) und Informatik
· Umfassende Branchenkenntnisse Automatisierung, Maschinenbau und IT-Unternehmen
· Kernkompetenz Industrial IoT, zahlreiche Industrie 4.0-Publikationen

Meine Vorträge / Referenzen:

Vom sensor bIs Ins saP – eIn IndustrIe 4.0 - wunschtraum?

ndustrie 4.0 und
Sensorik
> Plug&Play: LINERE-
CORDER-Agent und
LINERECORDER-Apps
> Vom Sensor bis ins SAP
– kein Wunschtraum!

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Singapur - Standort nicht nur für Schwaben

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Build a More Connected World with the Internet of Things

Myriam Jahn, Managing Director, IFM Consulting talked about their SAP-ready sensors that are being used by customers to rapidly adopt IoT solutions for their manufacturing-oriented businesses

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ifm unites the world of sensors and machines

https://www.google.com/url?sa=i&source=images&cd=&ved=2ahUKEwiQlOW6gpfbAhVO-qQKHQo8BIkQjxx6BAgBEAI&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DX4026L4ft0U&psig=AOvVaw2N_g_boodmmnMO9OGns5oa&ust=1526999472678847



Hear Dr. Myriam Jahn discuss how SAP OEM Partner IFM is seamlessly and cost effectively connecting sensor technology with SAP solutions for the Internet of Things

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Podiumsdiskussion zu Industrie 4.0

ut zwei Jahre nach seiner Geburt befindet sich der Begriff von der Industrie 4.0 und den damit verbundenen Konzepten auf dem Weg in die industrielle Realität. Aber wie das so ist, wenn die Dinge näher kommen und man sie deutlicher erkennt: Sie zeigen sich vielgestaltiger als gedacht – und werfen beständig neue Fragen auf. Eine Podiumsdiskussion auf der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg vermass vorige Woche die Spannweite der Vorstellungen.

Podiumsdiskussion Foto: VDI nachrichten
Wie lässt sich Industrie 4.0 im Maschinenbau umsetzen? Darüber diskutierten auf der Branchenmesse SPS/IPC/Drives in Nürnberg v.li.n.re. Thomas Paulus von KSB, Jochen Schlick von Wittenstein, Myriam Jahn von Ifm Consulting und Harald Preiml von Heitec.
Wird Industrie 4.0 das Vordringen des Open-Source-Gedankens in die Automatisierungsbranche und in den Maschinenbau hinein fördern oder eher behindern? Stellt die von den Vordenkern des Cyber-Zeitalters propagierte Industrielle Revolution Nr. 4 eher eine Chance für kleinere und mittlere Unternehmen dar, oder wird sie eine Domäne großer Anbieter wie Siemens oder IBM bleiben? Wie steht es um die Sicherheit? Solche Fragen stellten sich die Teilnehmer einer vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) organisierten Podiumsdiskussion auf der Automatisierungsmesse SPS/IPS/Drives.

Podiumsdiskussion zur Industrie 4.0
Zuallererst aber, so eine der zentralen Aussagen, sollte dieses Zukunftsprojekt der Fertigungsindustrie als eines jedenfalls nicht gesehen werden: Als Thema für Nerds und Technologiefanatiker. "Industrie 4.0 ist kein technisches Thema", sagte Jochen Schlick, der bei Wittenstein, Igersheim, für den Einsatz von Cyber-physischen Systemen in der Produktion zuständig ist.

Aber was ist es dann? Harald Preiml, Vorstandsmitglied des Erlanger Engineering-Dienstleisters Heitec, hat dazu klare Vorstellungen. "Für mich ist Industrie 4.0 eine Initiative, eine Vision, Produktionsarbeitsplätze in Deutschland zu behalten und neu anzusiedeln – und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen." Der studierte Wirtschaftsinformatiker und Manager sagt auch, warum Industrie 4.0 so notwendig ist: "Wir brauchen dieses Konzept, damit der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seine dominierende Rolle behält."

Preiml wies auf die wichtige Rolle der Produktion für die Entwicklung hin: "Wenn keine Produktion mehr da ist, wird der Maschinenbau seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren, weil er nicht mehr an der Produktion lernen kann." Ein mahnendes Beispiel sei im Textilmaschinenbau zu finden, der weitgehend nach Asien abgewandert ist: "Dort hat China Europa und Deutschland schon teilweise überholt."

Handelt es sich also bei Industrie 4.0 lediglich um ein politisches Programm ohne technische Inhalte? Auch das ist nicht der Fall. Die Technik ist Mittel zum Zweck. Naturgemäß spielt die Software in einer intelligent vernetzten Fertigungslandschaft eine wichtige Rolle – jedenfalls eine größere als heute. Aber bevor Heerscharen von Informatikern und Ingenieuren daran gehen können, die Programme für diese weitgehend autonom sich selbst steuernde Fertigung zu schreiben, müssen sie sich auf einige Grundlagen einigen – etwa auf Begrifflichkeiten und Geschäftsmodelle.

Hier sind noch viele Herausforderungen zu lösen, befand die Runde – wenngleich nicht jeder dabei die selben Baustellen vor Augen hatte. Ein Riesenproblem scheint es nach wie vor zu sein, dass die beteiligten Disziplinen – Mechanik, Elektronik, Informatik – notorisch aneinander vorbeireden. "Softwareanbieter und Informatiker sprechen eine ganz andere Sprache als Automatisierungstechniker", konstatierte Myriam Jahn, Geschäftsführerin des Sensorspezialisten Ifm Consulting, Essen. "Das wird bei Industrie 4.0 noch einmal eine dramatisch verschärfte Situation gegenüber den Schwierigkeiten, die wir schon zwischen Mechanik und Elektronik hatten."

Podiumsdiskussion zur Industrie 4.0
Dieses Problem kennen offenbar alle an der Umsetzung von Industrie 4.0 Beteiligten. Thomas Paulus, beim Pumpenhersteller KSB aus Frankenthal zuständig für die globale Geschäftsentwicklung hat einen Vorschlag, was zu tun ist. "Alle beteiligten Disziplinen müssen sich mit Dingen wie formalen Beschreibungen und Semantik auseinandersetzen." Es gehe dabei nicht nur darum, die Eigenschaften eines intelligenten Moduls an der Schnittstelle zum Prozess zu beschreiben, sondern um viel mehr: Es gehe darum, die Dinge über den gesamten Produktlebenszyklus interdisziplinär miteinander zu verbinden. Das sei alles andere als trivial – denn die Technik wird immer komplizierter, und oft genug weichen die Begrifflichkeiten nicht nur zwischen verschiedenen Industriezweigen voneinander ab, sondern sogar zwischen Unternehmen derselben Branche. "Da haben wir alle noch etwas zu lernen", ahnt Paulus.

Software und Internet bringen neue Impulse in die mittelständisch geprägte Maschinenbauwirtschaft Deutschlands. Begriffe wie Gratiskultur oder Open Source spielen in der weltweiten IT-Szene eine große Rolle. Kann der deutsche Maschinenbau davon profitieren? Die Antwort war ein "Kommt darauf an". Während sich Sensor-Spezialistin Jahn dem Thema mit Optimismus näherte – "Wir sollten auf eine Open-Innovation-Politik setzen gerade der Maschinenbau kann viel dazu beitragen" – betrachtete Wittenstein-Manager Schlick die Problematik etwas nüchterner.

"Open-Source-Lösungen stellen nicht das Kerngeschäft des deutschen Mittelstands dar", so Schlick. Gerade der Mittelstand hüte sein Know-how wie seinen Augapfel. "Das ist eher das Gegenteil von Open Source." Eine Annäherung der Positionen könnte in offenen Plattformen zur Vermarktung von Software liegen, ohne die Rechte am Source-Code abzugeben. "Vielleicht bewegt man sich hier von dem Gratisansatz des Internets weg zu einer Netzwerk-Ökonomie, bei denen jeder an einer Lösung mitverdienen kann," beschrieb Schlick seine Vision.

Und die Sicherheit? Daran hängt die Zukunft des über das Internet vernetzten Produktionsansatzes. Die Runde zeigte Problembewusstsein, ohne indessen Lösungen zu skizzieren. Dass Security kein rein technisches Problem ist, darüber war man sich einig. Auch dass man zweimal nachdenken sollte, welche Daten man in welche Cloud stellt, und dass in den Unternehmen noch ein weiter Weg bis zu einer gelebten Sicherheitskultur zurückzulegen ist. Viel mehr Erkenntnis brachte die Diskussion an dieser Stelle nicht. "Security", resümierte Preiml "das ist ein eigener Diskussionspunkt." CH. HAMMERSCHMIDT

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch


Vom Sensor bis ins SAP – ein MES_Wunschtraum?

Die aktuelle Entwicklung der Automation ist durch eine zunehmende lokale Vernetzung von Komponenten und Softwarewerkzeugen geprägt. Als nächster Innovationsschritt steht eine breite Nutzung globaler Netze für automatisierungs-technische Anwendungen unmittelbar bevor.
Damit bieten sich neue Konzepte und Geschäftsmodelle, von der Verlagerung von Diensten in die sogenannte „cloud“ bis hin zu offenen vernetzten Systemen der Automation.
Der Kongress AUTOMATION 2013 greift diese Thematik mit seinem Motto „Automation (in the) cloud“ auf und will dazu anregen, Chancen, Herausforderungen und Risiken dieser offenen Kommunikation der Automatisierungssysteme über die klassischen Anlagengrenzen hinweg zu diskutieren.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch