Daniela Hansjosten

Leiterin Standards & Practices (Jugendschutz)


Themenschwerpunkt: Jugendschutzmedienschutz

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Köln

Land: Deutschland

Themen: jugendmedienschutz, jugendschutz

Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Studium der Katholischen Theologie, Germanistik und Pädagogik in Trier, Dublin und Köln. 2007 Volontariat in der Programmplanung bei RTL Television, Abteilung Digitale Spartenkanäle, anschließend Jugendschutzredakteurin bei RTL Television. Seit 2008 Jugendschutzbeauftragte für den Bereich Online/Web 2.0 (u. a. rtl.de, tvnow.de). Seit Januar 2017 ist Daniela Hansjosten Leiterin der Abteilung Standards & Practices der Mediengruppe RTL Deutschland. Außerdem ist sie Vorstandsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia e.V. sowie des JusProg e.V. Im Vorstand der FSF ist Daniela Hansjosten seit November 2016.

Vorträge / Referenzen:

FSF Sommerforum: „Alles nur Theater? Fernsehen zwischen Bühne und Wirklichkeit“

Sommerforum Medienkompetenz am 07.06.2012 in Berlin:
„Alles nur Theater? Fernsehen zwischen Bühne und Wirklichkeit“ – unter diesem Titel lud
die mabb gemeinsam mit der FSF am 07.06.2012 zum Sommerforum Medienkompetenz 44
nach Berlin. Im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) standen „Scripted Reality“-
Formate, ihre Produktionsbedingungen und ihre möglichen Auswirkungen auf
Heranwachsende im Mittelpunkt. Zu den Referenten und Diskutanten gehörten u. a. Dr.
Gerd Hallenberger, Medienwissenschaftler, Daniela Hansjosten, Redakteurin Jugendschutz
RTL, und Felix Wesseler, Pressesprecher filmpool. Zum Abschluss wurden verschiedene
Projekte im Rahmen des Ideenwettbewerbs der mabb „Von Fake-TV bis Polit-Talk – Wie
glaubwürdig sind Medien?“ präsentiert.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Podiumsdiskussion zum Thema: Technische Jugendschutzsysteme, der steinige Weg zum Erfolg

Der gamescom congress gibt heute sein finales Programm für den 6. August 2015 bekannt. In diesem Jahr folgen über 140 Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Lehre, Politik, Kultur und der Computer- und Videospielbranche der Einladung nach Köln. Verteilt auf sechs Dachthemen referieren internationale und nationale Experten in über 40 Vorträgen und Paneldiskussionen über aktuelle Fragen der Computer- und Videospielbranche und Digitalwirtschaft. Zu den Speakern zählen unter anderem: Sabine Frank (Google), Benedikt Grindel (Blue Byte), Daniela Hansjosten (Mediengruppe RTL), Mario Herger (Enterprise Gamification Consultancy LLC), Reinhard Koslitz (Didacta), Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Antoine Monot, Jr. (Schauspieler/Produzent), Felix Pace (Twitter Germany), Jason Della Rocca (Execution Labs), Peter Smits (PietSmiet), Philipp Walulis (Walulis schaut Fern), Tanya Woods (Entertainment and Software Association of Canada) und Michael Zillmer (InnoGames).

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Medien Impuls: Nach der Reform ist vor der Reform Bund und Länder streben eine umfassende Reform des Jugendschutzes an – aber welche?

Podiumsdiskussion zum Thema:

Die Grundidee des gesetzlichen Jugendmedienschutzes lässt sich in der modernen Medienlandschaft nur noch zu einem kleinen Teil realisieren. Inhalte, die durch sachverständige Ausschüsse als jugendgefährdend oder für bestimmte Altersgruppen als beeinträchtigend identifiziert werden, sollen durch gesetzliche Vertriebsbeschränkungen so gut es geht von den Betroffenen ferngehalten werden. Was im Kino zumindest theoretisch noch einigermaßen gut funktioniert, versucht man bei DVDs durch Abgabebeschränkungen und im Fernsehen durch Sendezeitbeschränkungen umzusetzen. Im Internet lassen sich die gesetzlichen Bestimmungen aufgrund der Masse an Inhalten und der internationalen Verbreitung noch schwerer durchsetzen.

Die Medienpolitik bemüht sich seit 2010, durch eine Reform des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) eine Antwort auf die Anarchie des Jugendschutzes im Netz zu finden. Formal anerkannte Jugendschutzprogramme sollen es richten, dass Kinder und Jugendliche nur noch bestimmte, altersgerechte Inhalte sehen. Inzwischen hat sich im klassischen Jugendschutz herumgesprochen, dass ein gesetzlicher Schutz im Internet ohne technische Filter nicht zu realisieren ist. Die aktuelle JMStV-Reform, die mittlerweile in der Endphase steckt, setzt immer noch in wenig veränderter Form auf Jugendschutzprogramme.

Welche Richtung wird der gesetzliche Jugendmedienschutz von morgen einschlagen? Sind Anbieterkennzeichnungen und technische Filter ein sinnvoller Weg? Und wie kann man erreichen, dass diese von Eltern genutzt werden? Sollen wir uns vom Prinzip der Gremienentscheidung und der gesetzlichen Vertriebsbeschränkung verabschieden?

Der Jugendmedienschutz steht vor einer wichtigen Weichenstellung, und das Ergebnis entscheidet darüber, ob er auch in Zukunft noch eine Existenzberechtigung haben wird. Wir brauchen also eine umfassende und wohl überlegte Reform. Derzeit weiß allerdings niemand ganz genau, wie sie im Detail aussehen soll.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Veranstaltungsreihe Veranstaltungsreihe „Digitale Gesellschaft NRW.EU“

Vierte Werkstatt „DIGITALER HASS –Maßnahmen gegen Hetze im Netz“ Worum ging es? Die vierte Werkstatt im Rahmen der Reihe „Digitale Gesellschaft NRW.EU“ trägt den Titel „DIGITALER HASS –Maßnahmen gegen Hetze im Netz“ und fand statt am 25. Mai 2016 in der Vertretung des Landes NRW in Brüssel. Diskussion zu folgenden Themen mit Branchenvertretern: Zwischen Clicktivism und Slacktivism, politischer Teilhabe und Open Government.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch