Claudia Linzel

Podcasterin, Moderatorin, Producerin


Themenschwerpunkt: Kunst, Kultur & Gesellschaft

Webseiten/Blogs/Soziale Medien: www.dieleichtigkeitderkunst.de

Social Media:

Sprache/n: Deutsch

Stadt: Rheda-Wiedenbrück

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Land: Deutschland

Themen: gesellschafts- (werte-) orientierte kommunikation, kulturelle bildung, gesellschaftspolitik, kulturförderung, kulturjournalismus, kunst, kulturarbeit, podcast, gesellschaftskommunikation, kultur und gesellschaft

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

Ich finde, gute Gespräche über Kunst handeln nicht von Farbe oder Technik, sondern von Haltung, Beobachtungen aus dem Alltag, persönlichen Erfahrungen und den Fragen, die ein Werk aufwirft. Seit 2020 moderiere ich genau diese Gespräche: im Podcast Die Leichtigkeit der Kunst, auf Podien, in Artist Talks und öffentlichen Formaten, entstanden sind über 330 Episoden, viele Begegnungen und ein großes Anliegen: leicht und anschaulich zu vermitteln, dass Kunst sehr viel mehr mit unserem Alltag und unserer Gesellschaft zu tun hat, als viele vermuten.

Biografie:

2020 habe ich angefangen, Künstler:innen, Kunsthistoriker:innen und Kunstmarktexpert:innen zu besuchen - ohne Auftrag, ohne Kunstkenntnis, einfach weil mich interessiert hat, was diese Menschen denken.

Dabei habe ich beobachtet, dass Kunst und Alltag näher beieinander liegen, als man gemeinhin denkt. Heute sind daraus ein Podcast mit über 330 Episoden und Podiumsgespräche in Museen und Stiftungen quer durch Deutschland geworden.

Aufgewachsen bei Köln, habe ich viele Jahre als Kommunikationswirtin, Texterin und Konzeptionerin für Agenturen und Unternehmen gearbeitet und dabei gelernt, dass Sprache am besten wirkt, wenn sie klar ist und dem Gegenüber Raum lässt.

Ich moderiere Artist Talks, Podiumsdiskussionen und öffentliche Formate für Museen, Stiftungen und Kulturinstitutionen und reise für Gespräche durch Deutschland. Kunstkenntnis setze ich nicht voraus - Neugier schon.

Vorträge / Referenzen:

Kunst und Wissenschaft brauchen Raum. Doch was passiert, wenn er zum Prestigeobjekt wird?

Lange Nacht der Wissenschaften, Forschungscampus Dahlem, Berlin, Juni 2026

Am 6. Juni 2026 durfte ich im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Forschungscampus Dahlem einen Talk zum Thema Kunst und Wissenschaft moderieren.
Die Frage des Abends lautete: Bedeutet Raum Aufmerksamkeit? Und was passiert mit Kunst und Wissenschaft, wenn sich dieser Raum verändert?
Auf dem Podium: Prof. Dr. Patricia Rahemipour, Direktorin des Instituts für Museumsforschung und Sprecherin des Forschungscampus Dahlem, sowie die Bildenden Künstler Asta Gröting und Heiner Franzen, beide mit Ateliers in den Berliner Uferhallen.

Das gemischte Publikum setzte sich zusammen aus Wissenschaftler:innen, Kunstinteressierten und Neugierigen

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Artist Talk „Casa Chroma" mit Stefan Heyne - Gallery Weekend Berlin 2026

Während des Gallery-Weekends 2026 fand in Berlin-Zehlendorf im Haus Loewy, einem frühen Werk von Richard Neutra, die Ausstellung Casa Chroma des Künstlers Stefan Heyne statt.
Den Artist Talk "Abstraktion" mit dem Fotografen Stefan Heyne, dessen Werke eigens für diese Räume entstanden sind, durfte ich moderieren. Das Gespräch über Abstraktion hatte weniger mit Kunsttheorie zu tun, sondern viel mehr mit unserem Alltag: Warum brauchen wir Orientierung? Was passiert, wenn wir aufhören, Dinge sofort einzuordnen? Wann entsteht Freiheit? Und ist Skalierung ein Werkzeug oder längst ein Dogma?

Das Publikum: Kunstinteressierte, Architekturbegeisterte, Sammler:innen und Nachbarn.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Gastseminar „Podcast als Beruf und Haltung"

Folkwang Universität der Künste, Januar 2026

Im Gastseminar „Podcast als Beruf und Haltung" trafen 25 Masterstudierende in zwei Stunden auf eine Frage, die uns den ganzen Vormittag nicht losgelassen hat: Wie bleibt man trotz öffentlicher Sichtbarkeit bei sich - und wie kann man davon leben?

Im Januar 2026 war ich zu Gast an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Wir haben nicht über Mikrofone und Technik gesprochen. Sondern darüber, was Podcasting bzw. Sichtbarkeit über Social Media wirklich bedeutet:
1. Aufbau von Nähe durch authentische Sprache.
2. Reichweite, die durch Zuhören entsteht und nicht durch Follower-Zahlen.
3. Wie Netzwerke wachsen, wenn man unterwegs ist.
4. Wie man ein Nischenthema bzw. sein Thema sichtbar macht.
5. Wie man Kooperationen eingeht ohne die eigene Haltung zu verlieren
6. Wie man über Kunst spricht - beobachtend statt bewertend.
7. Und ja, auch wie das alles mit Familie funktioniert.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Kultursalon „Artists in Residence“ – Stiftung Brandenburger Tor (2025)
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Anlässlich der Ausstellung Im Atelier Liebermann: Max-Artists richtete die Stiftung Brandenburger Tor einen Kultursalon aus, der sich dem Zusammenspiel von künstlerischer Praxis und Bildungsauftrag widmete.

Diskutiert wurden kulturpolitische Herausforderungen, die Rolle von Kunstschaffenden an Schulen und die Frage, wie Kinder und Jugendliche Kunst als Teil ihrer Lebenswelt erleben.

Im Mittelpunkt standen Wirkweisen, Chancen und die Frage, wie solche Programme zukünftig wachsen können.

Programm:
Begrüßung: Bianca Richardt, Vorstand Stiftung Brandenburger Tor

Impuls: Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung des Landes Berlin

Podium:
– Prof. Dr. Nicole Berner, Lehrstuhl Kunstpädagogik/-didaktik, FAU Nürnberg (zugeschaltet)
– Caspar Pauli, Bildender Künstler und „Max“-Artist
– Dr. Angelika Tischer, Beirat Stiftung Brandenburger Tor

Moderation:
Claudia Linzel, Podcasterin des Podcast „Die Leichtigkeit der Kunst"

Die Veranstaltung fand am 04. November 2025 live im Max Liebermann Haus statt und wurde aufgezeichnet.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Panel über Dorothy Iannone – Galerie Judin, Berlin (2025)

Ein Abend über das Werk von Dorothy Iannone und seine Wirkung in aktuellen Debatten rund um Erotik, Spiritualität, Selbstbestimmung und künstlerische Freiheit. Gemeinsam mit den Kunsthistorikerinnen Dr. Jenny Graser (MdBK Leipzig) und Dr. Ilka Voermann (Berlinische Galerie) standen Fragen der Sichtbarkeit weiblicher Kunst, der historischen Einordnung sowie der Verbindung von Intimität, Körperpolitiken und künstlerischem Ausdruck im Zentrum.
Der Abend verband wissenschaftliche Perspektiven mit zeitgenössischen Diskursen und eröffnete einen differenzierten Blick auf ein ikonisches Œuvre.
Moderiert wurde das Gespräch von Claudia Linzel, Podcasterin und Moderatorin

„Aktuelle Herausforderungen der musealen Kulturlandschaft“ (Olaf Gulbransson Museum, 2025)
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Im Olaf Gulbransson Museum Tegernsee kamen zentrale Stimmen aus Museumswesen, Kunstmarkt und Kulturpolitik zusammen, um über Governance, Public Private Partnership und die Zukunft musealer Institutionen zu sprechen.

Diskutiert wurden strukturelle Spannungsfelder zwischen staatlicher Verantwortung, Marktmechanismen und dem Engagement des Ehrenamts – sowie Wege, wie Museen ihre gesellschaftliche Rolle stärken und Resilienz entwickeln können.

Auf dem Podium:
– Anton Biebl, Interimistischer Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
– Michael Beck, Galerist und Vorstand der Olaf Gulbransson Gesellschaft
– Katrin Stoll, Inhaberin des Auktionshauses Neumeister
– Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover und Vorstandsmitglied des Deutschen Museumsbundes

Moderation:
Claudia Linzel, Gründerin und Gastgeberin des Podcasts „Die Leichtigkeit der Kunst“.

Die Podiumsdiskussion fand live am Donnerstag, 18. September 2025 im Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee statt und wurde aufgezeichnet.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch