Meine Biografie:

Barbara Sommerer
Vorstand Projektform AG

Unternehmerin, Projektmanagerin, Gestalterin.
Barbara Sommerer entwickelt und realisiert mit Ihrem Team Veränderungs-, Bildungs- und Kommunikationsprojekte für Industrieunternehmen und öffentliche Auftraggeber, wie: Fortbildungs- und Schulungsprogramme (Change Management, Mobbingprävention ...), Firmenmuseen, Science Center, Showrooms (Wirtschaftskommunikation, History Marketing, Heritage Communication), sie beschäftigt sich mit Industriegeschichte, Technikgeschichte sowie Führungs- und Wirtschaftskultur.

Barbara Sommerer studierte Kunst, Astronomie, Kultur- und Projektmanagement, in Prag und Wien, sie ist allgemein beeidete Gerichtssachverständige für Medienwesen und Projektmanagement sowie Medien im 20.+21. Jhdt, arbeitete als Museums- und Ausstellungstechnikerin, war 10 Jahre Geschäftsführerin / Mitglied des Vorstandes bei EEZA, und ist seit 2011 Vorstand (CEO) der Projektform AG. Barbara Sommerer ist Mandatarin der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) Fachverband UBIT, Leiterin Experts Group HRM, Mitglied im Zertifizierungsausschuss nach ISO 17024 für Personenzertifizierung, Vortragende und Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Graz.

Barbara Sommerer über Wirtschaft(en) im 21. Jhdt:
"Neugier, Spaß und Leidenschaft sind Schlüsselwörter und bester Antrieb um auch in der Wirtschaft neue Wege zu gehen. Dabei bedeutet Spaß nicht das Gegenteil von Ernsthaftigkeit, sondern steht für die Freude am Erschaffen und Verbessern. Das gilt für Führungsaufgaben in Unternehmen ebenso wie bei der Umsetzung von Changeprozessen oder beim KVP als auch bei Innovationsentwicklung und zieht sich hin bis zu Methoden der Mobbingprävention oder Krisenintervention.

Ich spreche gerne von "Wirtschaftskultur", denn kulturelles Bewusstsein in Unternehmen ist für mich wesentlich mehr als nur ein Marketing-Slogan. Denn, allzuoft vergessen wir: gesellschaftlicher wie ökonomischer Wandel ist nicht aufzuhalten, sondern er muss aktiv mitgestaltet werden, und Gestaltung ist seit jeher eine der herausragenden Aufgaben beispielsweise der Kunst.
Kunst arbeitet mit effizienten, wirksamen Mitteln und Methoden der Gestaltung und Darstellung. Seit Jahrhunderten wird dadurch gesellschaftlicher Wandel vorangetrieben. Wir nutzen künstlerische Methoden und machen sie für Wirtschaft nutzbar."

www.projektform.cc

„Schöne Wirtschaft“
Perspektive, Symmetrie, Harmonie sind Mittel der Kunst, die unsere Wahrnehmung prägen. Die Gesetze der Gestaltung beeinflussen unsere Vorstellungen von Ästhetik und Schönheit. Der goldene Schnitt beschreibt ideale Proportionen.
Aber beeinflussen diese Gesetze auch unsere unternehmerischen Entscheidungen, ohne dass wir es vielleicht merken? Auch in der Wirtschaft müssen „Proportionen“ stimmen – zum Beispiel zwischen Eigenkapitalrentabilität und Fremdkapitalquote. So stellt sich die Frage: gibt es denn auch eine „schöne Wirtschaft“?
Und was würde diesen “goldenen Schnitt” kennzeichnen?

Wir lesen aufwändig gestaltete Geschäftsberichte, die mit Prägedruck, ungestrichenen Papieren und Hochglanzbeilagen unsere Sinne ansprechen. Dabei wird die formale Wertigkeit von Geschäftsberichten zunehmend über die Wertigkeit von Unternehmen gestellt. Wir verlassen uns auf Managementsysteme die mit Grafik, Illustration und Diagrammen Prozesse zu steuern versuchen. Andererseits wird der Gestaltungsspielraum ökonomischer Darstellungsmittel wie Kennzahlen und Bilanz gezielt ausgeweitet um mehrdeutige Interpretationsoptionen offen zu halten.
Stößt man hier mit Gestaltung auf ethische Grenzen gängiger Wirtschaftskultur?

Doch wie entscheidet man, welches Maß der Gestaltung das richtige für die Bedürfnisse des (eigenen) Unternehmens ist und wie erkennt man Tricks, die Inhalte und Zahlen in einem anderen Licht darstellen, als wir glauben zu wissen.