Azeret Koua

Theaterregie / künstlerische Leitung


Themenschwerpunkt: Theater

Webseiten/Blogs/Soziale Medien: https://ruakooperative.de/kuenstler/azeret+koua

Sprache/n: Englisch, Deutsch

Stadt: Jena

Bundesland: Thüringen

Land: Deutschland

Themen: theater, kulturwandel in unternehmen, regie, kultur-& kreativindustrie, eventkonzeption, diversität und inklusion

Ich biete: Vortrag, Beratung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

I love to tell stories and help create spaces for others to tell theirs.

Biografie:

Azeret Koua (sie/ihr; 1993* in Detroit, Michigan) wuchs als Third-Culture-Kid in den USA, Deutschland und China auf. Sie studierte zunächst Jura, bis sie sich zur großen Enttäuschung ihrer ivorischen und afroamerikanischen Eltern vom Theater verführen lassen hat. Nach dem Abbruch ihres Jurastudiums folgten eine Quarter-life Crisis und ein Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Währenddessen inszenierte, assistierte sie und setzte sich fortwährend für inklusives Denken und Handeln im Theater ein. Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspiel Dortmund und am Residenztheater.
Auf der Bühne verhandelt sie leidenschaftlich und mit Humor tabuisierte Reibungspunkte der Gesellschaft und Politik. Besonders interessiert sie sich für bisher überhörte und misrepräsentierte Narrative und Sichtweisen. Ihre inszenatorische Arbeit ist stark popkulturell und musikalisch geprägt. Als Regisseurin arbeitet sie in jeder Produktion mit Quoten: mindestens eine marginalisierte Person je auf und hinter der Bühne. Alibifunktionen und Instrumentalisierung von marginalisierten Personen/Gruppen schließt sie grundlegend aus ihrer Theaterarbeit aus. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe mit allen Beteiligten ist dabei die grundlegende Basis.
Sie ist Teil der designierten künstlerischen Leitung und leitende Regisseurin am Theaterhaus Jena (ab Spielzeit 2024/25). Ihre Eltern sind nicht mehr enttäuscht. Hallelujah.