Themenschwerpunkt: Feminismus und Familie
Webseiten/Blogs/Soziale Medien:
www.alicia-schlender.de
Social Media:
Sprache/n: Englisch, Deutsch, Lettisch
Stadt: Berlin
Land: Deutschland
Themen: ungleichheit, gleichberechtigung, elternschaft, feminismus, alternative familienmodelle, co-elternschaft, sorgearbeit, care, mutterschaft, familie, patchwork, feministische therapie, stiefelternschaft, stiefmutterschaft
Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Training, Interview
Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.
Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.
Ich forsche zu Ungleichheit in Patchworkfamilien, arbeite als systemische Therapeutin mit Eltern und bin selbst Mutter.
Ich gebe seit vielen Jahren Workshops und halte Vorträge zu Geschlechterungleichheiten in Familien. Darin frage ich kritisch nach der Rolle von Familie in unserer Gesellschaft bzw. danach wieso die Kleinfamilie ein so durchsetzungsstarkes Ideal ist - und suche Wege jenseits davon. Mein Ziel ist es, das Erleben von Elternschaft und die Rolle von Familie gesellschaftskritisch zu beleuchten und Räume für Austausch und Veränderung zu schaffen.
Vorträge / Referenzen:
Im rbb Inforadio durfte ich über Familienvielfalt, die vorerst gestorbenen Hoffnungen für familienrechtliche Fortschritte mit dem Bruch der Ampelregierung und das Ideal einer gut sorgenden Gesellschaft sprechen. Es war ein schönes Gespräch – ihr könnt es online nachhören!
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Zusammen mit Andrea Werthmüller habe ich bei dieser Veranstaltung den Workshop Feministische Mutterschaft* gegeben. In den Vorstellungen von Mutterschaft* spiegeln sich verschiedenste Erwartungen und Normen. Mütter* werden mit besonderen Bewertungen, Ideen und Mythen konfrontiert. Diese sind selbst gesellschaftlich hergestellt. Das wollten wir aufdecken und diskutieren. Der Fokus lag auf der gelebten Alternative. Gesprochen haben wir über Fragen wie: Was bedeutet feministisches Muttersein* für mich? Wie kann es in der Praxis aussehen? Gemeinsam haben wir unsere Perspektiven auf mögliche mütterliche* Gefühle, Lebens- und Körperentwürfe erweitert.
Im Rahmen des fem*ily-Forums wurde Familie in all ihren Facetten aus verschiedenen, queer-feministischen Blickwinkeln beleuchtet. Für einen Tag wurde reproduktive Arbeit aus ihrer gesellschaftlichen Entwertung heraus- und hervorgehoben. Ziel war, gemeinsam neue Strategien des Zusammenlebens zu erkunden, die Familien ökonomisch, sozial und emotional entlasten können. In der Überzeugung, dass Vernetzung ein erster und wichtiger Schritt aus der elterlichen und familiären Isolation ist, sind wir einen Tag lang zusammengekommen um uns zu inspirieren, inspirieren zu lassen, in den Austausch zu gehen und die Sorge umeinander in den Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung zu stellen.