Dr. Anne-Sophie Waag

Bildungsreferentin


Themenschwerpunkt: Offene Bildung

Twittername: @ansophiliert

Webseiten/Blogs: https://bildungsaktion.com/ , https://de.linkedin.com/in/anne-sophie-waag , https://wuman.de/

Sprache/n: Deutsch, Englisch, Italienisch

Stadt: Berlin

Bundesland: Berlin

Land: Deutschland

Themen: psychologie, digitalisierung, open education, feminismus, engagement, wissenschaft, bildung, digitalität, beteiligung

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Beratung, Training, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Biografie:

Beruflicher Werdegang
Seit Februar 2023 arbeite ich als Referentin Bildung in der digitalen Welt bei Wikimedia Deutschland (WMDE) in Berlin. Von 2020 bis 2023 war ich als Mitarbeiterin für Bildungsinnovation am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsinnovation (ZLBI) in Mannheim beschäftigt. Zuvor, von 2016 bis 2020 habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bildungspsychologie gearbeitet und 2021 meine Promotion zur Erfassung und Förderung der Theorie-Praxis-Reflexionskompetenz bei Lehramtsstudierenden abgeschlossen. Zwischen 2018 und 2020 war ich Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung.

Nebenberuflich bin ich seit März 2023 als Lehrbeauftragte an der Fresenius Hochschule für das Modul Digitalisierung in der Psychologie beschäftigt. Zuvor hatte ich Lehraufträge an der Universität Mannheim sowie der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM). Zu meinen Themenschwerpunkten gehören: Lern- und Entwicklungspsychologie, Wissenschaftliches Arbeiten und das Lehren und Lernen mit digitalen Medien.

2021 habe ich meine Weiterbildung zur Psychodrama Praktikerin am Moreno-Institut Stuttgart abgeschlossen und 2022 die Weiterbildung zur Psychodrama Leitung begonnen. Das humanistische Psychodrama als handlungsorientierte Methode ist eine wichtige Grundlage für meine Arbeit mit Einzelpersonen und Gruppen - sowohl in der Lehre, der Beratung als auch Workshopgestaltung.

Engagement
Ich bin in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Gleichstellungsarbeit, ehrenamtlich engagiert. Mit einer Kollegin habe ich im Oktober 2018 das feministische Wissenschaftsnetzwerk WUMAN gegründet. Von 2017 bis 2021 war ich gewählte Vertreterin für den Mittelbau bzw. die Promotionsstudierenden in der Senatskommission für Gleichstellung der Universität Mannheim. Mit einer Freundin gründete ich im Oktober 2017 das Sprachprojekt Müttersprache - Ein Deutschkurs von Frauen für Frauen mit Kind(ern) unter dem Dachverein Nice to meet you Mannheim, das wir gemeinsam bis 2019 leiteten. Von 2012 bis 2018 habe ich jährlich eine Kinder- oder Jugendgruppe der Theater- und Musik-Sommerfreizeit des Wildensteiner Singkreis mitbetreut.

Vorträge / Referenzen:

Theoretisch klar, aber praktisch komplex: Methodologische Herausforderungen in Transferprojekten zwischen Hochschule und Gesellschaft

Leitfrage: Wie können methodologische Herausforderungen in Transferprojekten bewältigt werden, um effektive Campus-Community-Partnerships (CCPs) zu schaffen?

Inhalt: Dieser interaktive Workshop richtet sich an Bildungsexpert*innen und Interessierte, die die Gestaltung effektiver Campus-Community-Partnerships vorantreiben wollen. Auf Grundlage eines Impulsvortrags zu aktuellen theoretischen Modellen der intersektoralen Zusammenarbeit, sollen zunächst bestehende Methoden zur Überwindung von Herausforderungen in Transferprojekten diskutiert werden. Darüber hinaus können gemeinsam erste Ideen für weitere Ansätze erarbeitet werden, die Innovationen im Bildungsbereich ermöglichen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Open Science in der Lehre

Dieser Workshop wurde am 29. Juni 2023 gemeinsam mit Dr. Johanna Gereke im Rahmen der Vortragsreihe "Practices and Tools of Open Science" gehalten, die vom Leibniz-Institut für Psychologie in Kooperation mit der Open Science AG der PsyFaKo (Psychologie-Fachschaften-Konferenz) ausgerichtet wird.

Inhalt
In der Veranstaltung geht es um die Vorstellung verschiedener Open Science-Praktiken in der Lehre. Im interaktiven Vortrag werden zum einen Einblicke gegeben, wie Lehrpersonen ihre Lehrmaterialien von Beginn an offen gestalten, Materialien von anderen Lehrenden weiternutzen oder mit anderen Lehrenden teilen können. Zum anderen wird anhand eines Lehrkonzepts beispielhaft vorgestellt, wie Lehrpersonen gemeinsam mit Studierenden Replikationen sozialwissenschaftlicher Studien in der Lehre durchführen können. Am Ende wird gemeinsam erkundet, welche Möglichkeiten es gibt, Open Science Methoden nachhaltig in die Lehre einzubinden.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Muss das sein!? Wissenschaftler*innen auf social media.

Am Dienstag, den 18. Oktober 2022 gab ich im Rahmen der JOKER (Journalistische und crossmediale Kompetenzentwicklung für Studierende) Veranstaltung „Know Your Media“ einen Kurzvortrag zu social media Nutzung in der Wissenschaft. Dabei habe ich persönliche Erfahrungen, aktuelle Diskurse und einige empirische Erkenntnisse aufgegriffen und diskutiert.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Zukunftssprint: In welcher Hochschule möchtest du morgen studieren?

Dieser Workshop wurde am 4. März 2022 im Rahmen des MANNHEIM FORUM, einer studentisch organisierten Konferenz an der Universität Mannheim, durchgeführt.

Bildung ist die erneuerbare Energie der Menschheit und Hochschulen sind zentrale Orte, um diese Energie zu entfalten. Dennoch tun Hochschulen sich mit der Adaption an die sich verändernden Lebens-, Technologie- und Arbeitsbedingungen schwer. Was braucht also eine Hochschule, in der du morgen gerne studieren möchtest? Lasst uns das gemeinsam entdecken und gemeinsam unsere Hochschule der Zukunft bauen!

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Open Science - and what it has to do with you, a sustainable world and our future

This lecture was held on May, 19th, 2020 within the Science for Future lecture series (https://www.bwl.uni-mannheim.de/en/details/scientists-for-future-lectures/) at the University of Mannheim.

Content
This lecture has two pain parts. In the beginning it introduces the concept of Open Science to students and gives examples on how Open Methodology, Open Access and Open Educational Resources can play a role in own study projects. The second part focuses on how Open Science is interconnected to questions of a sustainable future.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Open Educational Resources - New Pathways in Higher Education

Dieser Workshop wurde am 7. Februar 2020 im Rahmen der Promovierendenkonferenz der Universität Mannheim gehalten.

Content

In the emerging focus on Open Science in academia, predominantly topics concerning Open Access or pre-registration are discussed while Open Educational Resources (OER) are not yet that known. Under OER all materials, tools and techniques that can be used in research, teaching and learning can be subsumed.

Digitalization offers many new advantages for us as teachers when it comes to using, processing, mixing, reproducing and distributing educational materials (Wiley, 2010). It is though interesting that each of us reinvents the wheel of presentations, tasks, etc. again and again. If we could share the materials we create for our courses with each other, this could save time and resources. It would probably also improve the quality of the materials, promote innovation, encourage exchange among ourselves and with students, and much more (Deimann, Naumann & Muuß-Merholz, 2015; German UNESCO Commission, 2015).

In this workshop, I would like to introduce you to the basics of working with OER and give you the opportunity to work out ideas and implementation possibilities for your own teaching practice.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Perspektiven auf die Potenziale von Open Educational Resources an Hochschulen – Wo stehen wir und was braucht es noch?

Dieser Vortrag fand am 23. Oktober 2019 im Rahmen des Open Science Day an der Universität Mannheim statt.

Inhalt

In dem Vortrag wird die Grundidee von Open Educational Resources sowie Möglichkeiten der Anwendung und des Einsatzes in Forschung und Lehre vorgestellt.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Möglichkeiten der Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis im künstlerischen Kontext

Dieser Vortrag wurde am 20. Juni 2017 im Rahmen der Ringvorlesung Punctum der Hochschule der Künste im Sozialen (HKS) in Ottersberg gehalten.

Inhalt

Ein aktuelles Forschungs- und Anwendungsfeld in der deutschen Schul- und Hochschullandschaft ist das Service-Learning. Dabei handelt es sich um ein didaktisches Konzept, welches praxisbezogenes, ehrenamtliches Engagement in der Zivilgesellschaft (Service) mit klassischem, theoriebasiertem Lernen im institutionellen Kontext (Learning) miteinander verbindet. Die Service-Learning-Aktivitäten werden durch Kooperationsprojekte zwischen Bildungsinstitutionen und zivilgesellschaftlichen oder kommunalen Einrichtungen realisiert. Eine wichtige, damit einhergehende Fragestellung ist die nach der Wirkung dieses Lehr- und Lernansatzes. Eine mögliche Herangehensweise ist die wissenschaftliche Begleitung durch Evaluator_innen. Im Wissenschaftsverständnis ist die Evaluation ein Instrument der Bewertung und Beurteilung von Produkten, Prozessen oder Programmen unter Anwendung wissenschaftlicher Forschungsmethoden.

Der Vortrag soll sowohl einen Einblick in mögliche Anwendungsfelder von Service-Learning im künstlerischen, sozialen und therapeutischen Bereich geben als auch Methoden der Evaluation an einem praktischen Beispiel vorstellen.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch