Themenschwerpunkt: Zyklustracking
Twittername: @bl00dymarie
Webseiten/Blogs/Soziale Medien:
https://dripapp.org
Social Media:
Sprache/n: Deutsch, Englisch, Spanisch
Stadt: Berlin
Land: Deutschland
Themen: technology and culture, community management, open source, hackerspaces
Ich biete: Vortrag, Seminarleitung, Interview
Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.
Ich bin bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.
As a software developer and sociologist I am interested in the intersections between technologies and societies, especially with respect to digital health tracking and digital rights. In 2017 we founded the Bloody Health collective to build the open source and secure period app drip
I care deeply for digital literacy and diversity of ideas and backgrounds in the tech industry. In my spare time I am part of a hackspace for women* in Berlin called the Heart of Code e.V. . I am also co-organizing workshops to teach and share knowledge about encryption at Cryptopartys. As a coach at RailsGirls Berlin I help to get more women into programming.
Vorträge / Referenzen:
The advent of tracking apps promised a whole range of benefits - from empowering individuals to better understand their health, to the de-stigmatisation of health-related issues and monitoring of the reproductive body. Marketed as convenient, accessible and affordable tools to keep track of menstrual cycles and reproductive health, these apps gained traction, resulting in millions of downloads worldwide. However, with growing popularity came growing concerns about the processing, commodification, and potential misuse of individuals’ highly sensitive data.
What are the real costs of using menstrual tracking apps? How can this sensitive data be exploited to monitor reproductive rights? Can states access those data? Is the industry doing enough to prioritize users’ privacy and safety? How should regulators and data protection authorities approach this multifaceted issue? This panel will bring an intersectoral approach, highlighting perspectives from technologists, civil society advocates and researchers. The discussion, facilitated by trainees from the EDPS, EDPB and CoE, aims to raise awareness and spark constructive dialogue about the future of tracking apps also considering the development of reproductive rights in a digital context.
Moderator: Malina Hotaran, Trainee at Governance & Internal Compliance Unit, EDPS
Speakers:
- Michela Bedard, Executive Director, PERIOD.
- Judith Zoë Blijden, Legal philosopher, Founder of The Digital Period
- Angelina Hue, Technology Advocacy Officer, Privacy International
- Marie Kochsiek, Co-founder and Developer, drip. App
- Lisa Mekioussa Malki, PhD Researcher, University College London
Presentation given at DWeb Camp 2024, in Navarro, California.
The vast majority of period, fertility and pregnancy apps are commercial and try to collect as much data as possible to commidify the information.
There are a few apps out there who do it differently, Euki, Oky, drip, Periodical, log24, Hamdam, and SpotOn are some examples. Let's discuss why it matters and what the options are.
Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Wann und wie oft hatte ich letzten Monat Sex? In welcher Position? Wie schlimm war das PMS? Und wie steht es mit der Familienplanung? Viel persönlicher als die Informationen rund um die eigene Periode und Fruchtbarkeit kann es kaum werden. Früher hatte man dafür Stift und Kalender. Heute nutzen viele Millionen Apps auf dem Smartphone. Sie sind schnell und praktisch und schicken einem sogar freundliche Push-Mitteilungen, wenn die nächste Blutung ansteht oder zu spät kommt.
Diese Anwendungen verändern die Wahrnehmung von Körper, Gesundheit und Sexualität – und in vielen Fällen bleiben die extrem intimen Daten nicht auf dem Telefon. Sie geraten in die Cloud, liegen also auf den Servern einer Firma. Für die Anbieter der häufig kostenlosen Apps sind sie pures Gold: Sie vermarkten sie an Versicherungen, Arbeitgeber oder andere Firmen, die daraufhin passgenaue Werbung ausspielen. Die Nutzerinnen bekommen das häufig gar nicht mit.
Wir sprechen in dieser Episode mit Marie Kochsiek und Tina Baumann vom Bloody Health Collective, eine Gruppe feministischer Entwicklerinnen aus Berlin. Auf der Suche nach einer besseren Methode für sich selbst, begannen sie eine eigene App zu entwickeln – Open Source und nicht kommerziell.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
On this episode of Prognosis, we’ll meet the Bloody Health collective – a group of feminist coders in Berlin who are looking for a safer way to track their periods. Targeted advertising, third-party data sharing and tracking make most menstruation apps just as problematic as they are popular, privacy activists argue. For the women of Bloody Health, the sure way to keep control is to build their own open-source app.
Dieser Vortrag ist auf: Englisch
Wie sieht Feminismus im Hackspace und in der Netzpolitik aus? Wir stellen Euch zwei Initativen vor die sich ganz praktisch mit dem Themenfeld beschäftigen und vielfältige und notwendige Perspektiven auf das weit Feld von Feminismus und Technologie werfen möchten – mit viel Glitzer versteht sich.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Marie Kochsiek verrät uns in ihrem Talk ihr Geheimrezept, wie und wo Feminismus und Tech für sie zusammenpassen. Sie sagt: Feminismus bietet Ideen an, wie man Unebenheiten und Unfairness in unserer Gesellschaft ausbügeln kann.
Dazu gehört für Marie unter anderem, dass Technik in Zukunft noch viel mehr Input von anderen Disziplinen und dem eigenen persönlichen Interesse und Wissen benötigt. Nicht nur Menschen mit Informatik-Studium gehören hier hin – egal ob Soziologie, Jura, Biologie oder andere Backgrounds, alle sollen „Bock auf Technik“ bekommen, dort ihren Spieltrieb ausleben können und ganz im Sinne von DIY einfach anfangen, ohne sich von Bedenkenträger*innen abbringen zu lassen.
Umgekehrt sieht sie auch alle Auskenner*innen in der Pflicht, im Sinne von „sharing is caring“ ihr Tech-Wissen in das eigene nicht-technische Umfeld zu tragen: Auch Opa und Oma sollen verschlüsselt kommunizieren können.
Feminismus und Technik gehören für Marie genauso zusammen wie Honig und Salz (lecker!). In ihrem Soziologie-Studium hat sie sich mit dem Einfluss von Menstruations-Tracking-Apps auf Nutzende beschäftigt. Mittlerweile entwickelt sie mit zwei weiteren Entwicklerinnen die Open Source App drip, um Menstruations-Tracking transparenter und sicherer zu machen. Sie ist Teil des feministischen Hackspace Heart of Code und auf Cryptopartys spricht sie am liebsten über gute Passwörter. Passwortmanager und Menstruations-Cups hält sie für eine der besten Erfindungen überhaupt.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
In der Radiosendung bin ich neben zwei weiteren Gästen als Software Entwicklerin und Mitglied der Heart of Code e.V. dabei. Es geht um das Thema programmieren lernen, wie man dazu kommt, welche Sprachen sich gut zum Einstieg eignen und welche Erfahrungen ich beim Start gemacht habe.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
In dem Vortrag zum 47. Netzpolitischer Abend in der c-base in Berlin geht es um eine Einführung in das Thema digitales Zyklustracking und die App Clue. Ich stelle die Grundfunktionalität der App vor und diskutiere Motivation und Anliegen der Nutzenden dieser App.
Dieser Vortrag ist auf: Deutsch