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Queer Studies & Aktivismus

Mein Twittername:

@annikaspahn

Meine Themen:

gender heteronormativität inter* intersektionalität lgbt* lgbttiq queer queere jugendliche queerfeminismus sexualpädagogik trans*

Meine Stadt:

Freiburg / Basel

Mein Land:

Deutschland

Meine Biografie:

Momentan promoviere ich in (Medizin)Soziologie zu Heteronormativität in der Sexualmedizin. Davor habe ich Gender Studies auf M.A. an der Universität Freiburg studiert und meine Masterarbeit über Trans* und Schwangerschaft geschrieben. Ich forsche seit einiger Zeit zu Heteronormativität, Intersektionalität und Queer, mit einem großen Fokus auf Körper und die Medikalisierung von queeren Sexualitäten, also beispielsweise, dass A_sexualität als Krankheit behandelt wird. Die große Frage, die sich mir stellt ist, in welchen Prozessen und durch welche Akteur*innen Körper in einer heteronormativen Gesellschaft vergeschlechtlicht und sexualisiert werden.

In meinem queeren Aktivismus geht es vor allem um die Verbesserung der Lebenssituation von queeren Jugendlichen, weswegen ich oft Fortbilungen für pädagogisches Personal darüber gebe, wie queere Jugendliche in ihrem coming out unterstützt werden können und wie in der Jugendsozialarbeit und in der Schule eine diskriminierungsarme Atmosphäre geschaffen werden kann.

Ich bin außerdem gerade in der queeren Szene Baden-Württembergs gut vernetzt und beschäftige mich auch mit dem antifeministischen und antiemanzipatorischen Backlash in Form der 'Demo für Alle', aber auch mit der Politik der Landesregierung in Bezug auf queere Emanzipation.

Meine Vorträge / Referenzen:

  • Trans* und Schwangerschaft in einer heteronormativen Gesellschaft

    http://http://www.frauenkultur-leipzig.de/Programm/Programm.html

    VORTRAG & DISKUSSION
    ANNIKA SPAHN

    Nach der Aufhebung des Sterilisationszwangs für eine Personenstandsänderung (2011) und den ersten erfolgreichen Uterustransplantationen (2015) gibt es nun sowohl für Trans*Männer wie auch für Trans*Frauen theoretisch die Möglichkeit, schwanger zu werden.
    Der Vortrag beleuchtet diese Möglichkeiten inklusive möglicher Einschränkungen und stellt sie in einen gesellschaftspolitischen Kontext, wozu einleitend juristische, medizinische und soziale Diskurse berücksichtigt werden. Außerdem werden Erfahrungsberichte schwangerer Trans*Personen und Butches präsentiert. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, welche Perspektiven die Trans*Community auf das Thema Schwangerschaft hat - dazu werden Interviewausschnitte aus einer empirischen Forschung vorgestellt, in einen gesellschaftspolitischen Kontext gesetzt und diskutiert. Von Interesse ist hierbei vor allem die Frage, inwiefern Trans*Schwangerschaften eine Anpassung an heteronormative Geschlechterbilder bedeuten oder diese in Frage stellen.

  • Die unsichtbare Orientierung. Allonormativität und Unsichtbarmachung von A_Sexualität in der queeren Szene und den Queer Studies

    https://aktivista.net/konferenz/aktivista-2016/

    Auf dem zweiten überregionalen Treffen von a_sexuellen Menschen in Deutschland hielt ich einen Vortrag, in dem ich zum einen eine Threoretisierung von Allonormativität, d.h. der Diskriminierung von a_sexuellen Menschen auslotete. Allonormativität hängt m.E. viel mit der Unsichtbarmachung von A_sexualität sowohl in der Gesellschaft wie auch in der Wissenschaft, beispielsweise in den Gender Studies und Queer Studies zusammen, worauf ich detailliert einging und Lösungsvorschläge bzw. Forschungsfragen für die beiden Fächer entwickelte.

  • Heteronormative Biomedizin

    https://www.asta.kit.edu/de/queerlectures

    In meinem Vortrag am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) sprach ich darüber, dass die Medizin als System von gesellschaftlichen Strukturen, wie beispielsweise Heteronormativität durchzogen ist, und wie sich dies beispielsweise in der Behandlung von Trans* und Inter*-Personen zeigt.

  • Not everybody’s doing it. Perspektiven für die Arbeit mit a_sexuellen Menschen

    http://www.oegs.or.at/

    Auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften bot ich einen Workshop (speziell für Psycholog*innen und Sexualtherapeut*innen) zum Thema A_sexualität an. Themen waren hier sowohl ein genereller Einstieg in das Thema, Medikalisierungstendenzen von A_sexualität in der Psychologie und Sexualwissenschaft sowie Ideen für einen affirmativen Umgang mit A_sexualität in der Psychologie und Sexualtherapie.

  • Medikalisierungen von A_sexualität. Historische und aktuelle Tendenzen in Medizin und Sexualwissenschaften.

    https://aktivista.net/konferenz/aktivista-2015/

    Auf dem ersten überregionalen Treffen a_sexueller Menschen in Deutschland, der AKTIVISTA hielt ich einen Vortrag über die Medikalisierung von A_sexualität - historisch als Frigidität und aktuell als Hyposexual Desire Disorder.

  • Normierte Körper. Sexualität und Vergeschlechtlichung in einer heteronormativen Gesellschaft.

    Im Sommersemester 2015 gab ich ein Seminar zu Körpernormierung in einer heteronormativen Gesellschaft am Institut für Volkskunde der Universität Freiburg. Darin waren u.a. Thema: Behinderung und Sexualität, Lookism, Schönheitshandeln, Soziologie der Menopause und Anti Ageing.

  • Irgendwie anders?! LSBTTIQ**- Menschen im Kontext binärer Gesellschaftsstrukturen. Informationen, Methoden und Reflexionen zu nicht heteronormativen Lebens- formen im Hinblick auf die pädagogische Arbeit

    http://www.gedenkstaetten-bw.de/ft_homophobie.html

    2014 wirkte ich bei einer Tagung der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen meiner Arbeit bei FLUSS e.V. durch einen Workshop über den Umgang mit queeren Jugendlichen in der pädagogischen Arbeit, mit.