Susanne Iris Bauer

Soziale Arbeit


Themenschwerpunkt: Peer-Involvement Mental Health

Social Media:

Sprache/n: Deutsch, Englisch

Stadt: Pegnitz/ Berlin

Bundesland: Bayern

Land: Deutschland

Themen: mental health, partizipation, inklusion, psychische gesundheit, obdachlosigkeit, sozialpsychiatrie, gemeindepsychiatrie, erfahrungswissen

Ich biete: Vortrag, Moderation, Seminarleitung, Interview

  Ich bin bereit, für eine Veranstaltung zu reisen.

  Ich bin nicht bereit, für gemeinnützige Zwecke kostenfrei zu sprechen.

Persönliche Anmerkung:

Erfahrungswissen, Partizipation und die Gestaltung annehmbarer Hilfen im Bereich Sozialpsychiatrie und darüber hinaus sind mir ein Anliegen: Peers können - als (professionalisierte) Kräfte aus ihrem Erleben von Erkrankung, Genesung und den Erfahrungen mit dem Hilfesystem wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung von Lehre, Forschung und Praxis leisten, wenn die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet sind. Das darin liegende Transformationspotential für Inklusion und den Abbau von Stigmatisierung und Vorurteilen fasziniert mich ebenso, wie die Wirkung von Settings mit Peers auf Dienste, Teams und Kolleg*innen, Service User und die Peers selbst - sowie die Bedeutung von Arbeit für (psychische) Gesundheit. Gerne teile ich meine Forschungsergebnisse aus meinem Dissertationsprojekt hierzu und freue mich über Austausch!

Biografie:

Dr. Susanne Iris Bauer hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und oder Sucht, mit Menschen in Wohnungs- und Obdachlosigkeit in unterschiedlichen Hilfesettings und Positionen. Sie forschte in ihrer Dissertation zu Experienced Involvement in der Sozialpsychiatrie Deutschlands im Hessischen HAW Promotionszentrum an der Hochschule Fulda, wo sie zuvor bereits den Studiengang M. A. Gemeindepsychiatrie absolviert hatte. Weiter kann sie als zertifizierte systemische Organisationsentwicklerin und - beraterin eine spezifische Perspektive auf Prozesse und Organisation bieten. Aktuell ist sie im Drittmittelprojekt H³-HyFlex,HighTech & HighTouch (ebenfalls HS Fulda) als Projektkoordination tätig: Hier wird in fünf Teilprojekten innerhalb der Lehre Sozialer Arbeit geforscht unter dem Titel "Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und Lehr-/ Lernszenarien (gefördert von StIL).

Vorträge / Referenzen:

Dealing with Vulnerability - as a strengthening factor" 8th Conference of the Network of Navigating Knowledge Landscapes "Are we all vulnerable? Risks Crises and Disasters in the Contemporary World/ Digital Society" University of Belgrade

Comparing the effects of Peer Involvement in Social Works ot two seperate research projects, one with refugees and one with people with mental health issues shows differences that can be made by utilizing experiential knowledge: Emphasizing credibility of the helpsystem, creating openness and trust as well as empowering both groups to follow there goals of integration, access to work and belongingness, supporting the support-system by opening up resources and enhancing understanding but also participation.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
„Blended learning formats in social work teaching: Personal teaching competency and the teaching of social responsibility“. ECSWE Conference 23.-26.06.2025: „Social Connectedness - Contemporary Challenges and Opportunities“; University of Applied Sciences Salzburg, AUT

Erste Ergebnisse aus der Wirksamkeitsanalyse des Drittmittelprojekts H³ - HyFlex, HighTEch & HighTouch wurden gezeigt: Diese dokumentieren Faktoren für erfolgreiches Lehren und Lernen - mit und ohnedigitale Innovationen. Dabei zeigt sich eine Personale Lehrlkompetenz als besonders relevant für Studienerfolg: sie erlaubt es Lehrenden der Diversität dern Studierenden mit didaktischen Konzepten und dem gezielten Einsatz von Methoden zu begegnen. Im Design der Lehr-/Lernbeziehungen, der Authentizität des Wissenstransfers und der Gestaltung von Prüfungsformaten kann dies nachvollzogen werden. Die Betrachtung einer reflexiven Rolle der Lehrperson im didaktischen Dreieck (Weil, 2020) wird bei der Betrachtung ebenso einbezogen, wie die Konzepte von Hattie (2020) und die Teaching Perspectives von Pratt & Smulders (2016). Dabei wird insbesondere auf die "Social Reformer-Perspective fokussiert und die Bedeutung der Vermittlung von Verantwortung und Partizipation in der Lehre Sozialer Arbeit diskutiert.

Dieser Vortrag ist auf: Englisch
„Peers als Kolleg:innen- ExIn in der sozialpsychiatrischen Versorgung: Effekte, Erfahrungen, Empfehlungen“. Tagung: „Expert:innen in eigener Sache– Bundesweite Konzepte und Erfahrungen rund um Selbstvertretung, Service User Involvement und Peer Support“ htw Saar und MLL e.V., Saarbrücken

Mit dem europäischen Leonardo DaVinci Projekt "Experienced Involvement (2005-2007) wurde ein Curriculum für die Professionalisierung von Peers mit psychischen Erkrankungen erabeitet: Seit einigen Jahren sind diese Peers als Kolleg:innen in der sozialpsychiatrischen Versorgung tätig. Der Workshop bietet Einblicke in Ergebnisse aus der Forschungsprojekt "Experienced Involvement in der sozialpsychiatrischen Versorgung Deutschlands" von Susanne Iris Bauer und erweitert diese um praktische Erfahrung zu Barrieren und Erfolgsfaktoren aus der Perspektive des langjährig erfahrenen EX-IN Klaus Nuißl, der zugleich Vorsitzender des EX-IN Bayern e.V. ist. Im Wechsel zwischen Input und Austausch können Fragen geklärt und Erfahrungen aber auch Ideen transportiert werden.

Dieser Vortrag ist auf: Deutsch
Orcid ID: 0009-0001-2694-9025

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